Kölner Hengst Sea Bay der neue Winterfavorit!

Wow! Was für eine Vorstellung. Mit neun Längen gewann der zweijährige Hengst Sea Bay (7,9:1) hochüberlegen den prestigeträchtigen Preis des Winterfavoriten am Sonntag vor 6.000 Besuchern in Köln. Damit avanciert Sea Bay zum aktuellen Favoriten für das Deutsche Derby 2022. Im Sattel des Siegers saß der Niederländer Adrie de Vries. Auf den Plätzen folgten der Außenseiter Schwarzer Peter (Andreas Helfenbein) vor See Hector (Clement Lecoeuvre). Der Favorit Antero (Andrasch Starke) enttäuschte auf der ganzen Linie und endete als Letzter. Der Sieger Sea Bay wird in Köln-Weidenpesch von Trainer Henk Grewe vorbereitet. Besitzer ist Gerd Mosca (Gestüt Winterhauch, Eberbach am Neckar). Sea Bay stammt aus der Zucht des Gestüt Etzean. Mit dem Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro Preisgeld, 1.600 Meter) endete am Sonntag auf der Galopprennbahn Weidenpesch die Turfsaison 2021. Neun Galopprennen fanden beim Kölner Saisonabschluss statt.

Stimmen zum Preis des Winterfavoriten:

Henk Grewe, Trainer von Sea Bay und Millionaire: „Wir haben bewusst die Außenbox beantragt, sodass unsere Pferde auf der besseren Außenbahn unterwegs waren. Ich hatte schon nach der Arbeit am Montag Riesenmumm auf Sea Bay. Das war eine Demonstration. Jetzt können wir über Winter vom Derby träumen.“

Adrie de Vries, Reiter von Sea Bay: „Mein Pferd war hochüberlegen. Ich kam mit vollen Händen in die Zielgerade und dachte nur noch „ab die Post“.

Tünnes gar nicht wie ein Tünnes – Überlegene Siegvorstellung des Torquator Tasso-Bruders – Kölner Pferde in Galaform

Das Auftaktrennen gewann in eindrucksvoller Manier der kölsche Hengst Tünnes (1,8:1) für seinen Besitzer Holger Renz. „Den habe ich bei der BBAG-Auktion in Iffezheim aus Quatsch am Telefon gekauft“, kommentierte Renz den ersten Erfolg des Fuchshengstes. Asterblüte-Trainer Peter Schiergen war dann auch voll des Lobes über die sehenswerte Siegvorstellung des „kleinen Bruders“ von Arc-Sieger Torquator Tasso. Einen souveränen Start-Ziel-Erfolg erlebten die 6.000 Besucher in der zweiten Tagesprüfung. Der dreijährige Lajoscha (3,4:1) hatte unter Jockey Michael Cadeddu keine Mühe, das Ilse und Heinz Ramm-Erinnerungsrennen für sich zu entscheiden. „Für ihn geht es jetzt auf Listenebene weiter“, strahlte Siegtrainer Miltcho Mintchev. Auch die dritte Tagesprüfung ging mit dem Favorit Why`s Wyoming (2,8:1) an ein Kölner Pferd. Liubov Grigorieva kam trotz Startverlust mit dem Wallach aus dem Schiergen-Stall noch sicher hin.

16-jähriger Azubi Konstantin Philipp sorgt für Furore

Der Münchener Gast Ballindinas (4,2:1) gewann für Trainer John David Hillis das Viererwetten-Rennen des Tages. Im Sattel saß der erst 16-jährige Schüler Konstantin Philipp. Für den talentierten Nachwuchsreiter war es bereits der dritte Sieg beim zehnten Ritt.

Neben den neun Galopprennen gab es bei einem stimmungsvollen Saisonfinale einen Rückblick auf den Prix de l´Arc de Triomphe in Paris. In einem launigen Interview gab der Züchter Paul Vandeberg des deutschen Siegers Torquator Tasso unterhaltsame Einblicke in sein Seelenleben.

Ebenso ehrte der Kölner Renn-Verein die Champions der Kölner Galoppsaison 2021: Bei den Trainern gewann Markus Klug, die Jockeywertung holte sich Bauyrzhan Murzabayev, während im Besitzerlager das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) die Nase vorne hatte. Auch das Thema Karneval durfte auf der Kölner Galopprennbahn nicht fehlen. Bunt und farbenfroh präsentierten sich die 200 Gäste der Karnevalsgesellschaften StattGarde Ahoj e.V. und der Colombina Colonia e.V.. Die genossen im Hippodrom den Renntag auf der sonnenüberfluteten Galopprennbahn.

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein 1897 e.V., resümiert nach einer schwierigen Saison unter Corona-Bedingungen: „Wir hatten heute erstklassige Rahmenbedingungen. Bei sonnigem Herbstwetter haben die Kölnerinnen und Kölner noch einmal für tolle Stimmung gesorgt, die unsere Sportart so ausmacht. Dafür sind wir sehr dankbar. Gleichzeitig können wir nach einem schwierigen Jahr mit den beiden letzten Renntagen ein versöhnliches Fazit ziehen. Wir hoffen, in der kommenden Saison unter regulären Bedingungen zu veranstalten.“

Die neue Kölner Turfsaison im Weidenpescher Park startet voraussichtlich am Ostermontag, 18. April 2022.

 

 

 

Saisonfinale im Weidenpescher Park: Kommt der Derbyfavorit erneut aus Köln? 

Am kommenden Sonntag, 10. Oktober, findet mit dem Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 (5. Rennen, Start: 13:23 Uhr), der traditionelle Saisonabschluss auf der Kölner Galopprennbahn statt. Dabei beantwortet das Gruppe III-Rennen die wichtigste Frage: Wer wird Favorit für das Deutsche Derby im kommenden Jahr? Der Sieger des prestigeträchtigsten und wichtigsten Zuchtrennens für die Zweijährigen über 1600 Meter in Köln darf sich nämlich Derby-Favorit für einen Winter nennen und nebenbei vom ganz großen Erfolg im Blauen Band 2022 in Hamburg träumen.

Insgesamt stehen beim letzten Kölner Renntag des Jahres 9 spannende Rennen auf dem Programm. Tickets für den Saisonhöhepunkt gibt es im kölngaloppTicketshop unter tickets.koeln-galopp.de. Die Tageskasse am Renntag ist ab 9:30 Uhr geöffnet. Mit der Buchung über den kölngalopp-Ticketshop oder der kölngalopp App sparen Sie 2 Euro gegenüber der Tageskasse. Ein VRS-Ticket für die An- und Abreise ist hier ebenfalls inklusive.

Kölner Dominanz im Preis des Winterfavoriten – viermal Klug, zweimal Grewe, einmal Hickst

Der Preis des Winterfavoriten könnte wie auch in den Vorjahren eine Kölner Angelegenheit werden. 7 der 9 Starter werden in der Domstadt trainiert. Im vergangenen Jahr setzte sich der von Andreas Suborics in Köln-Weidenpesch trainierte Mitfavorit Best of Lips unter dem englischen Jockey Franny Norton über die 1600 Meter-Distanz durch. Geht der Traditionstitel nach Rubaiyat (2019) und Best of Lips (2020) auch in diesem Jahr erneut an einen Kölner Galopper?

Die besten Chancen auf den Sieg hat Markus Klug aus dem rechtsrheinischen Rath-Heumar. Nicht weniger als vier Protagonisten sattelt der dreimalige Derbysieg-Trainer. Ariolo (Martin Seidl) tritt dabei für die traditionsreichen 4711-Rennfarben der Mehl-Mülhens-Stiftung an. Der Ittlinger Antero (Andrasch Starke) gilt sogar als Favorit in den Wettmärkten, aber auch Schwarzer Peter (Andreas Helfenbein) und See Hector (Clement Lecoeuvre) sind keinesfalls zu unterschätzen. Zum Hecht im Karpfenteich könnte jedoch der amtierende deutsche Championtrainer und Lokalmatador Henk Grewe werden. „Meine Pferde Sea Bay (Adrie de Vries) und Millionaire (Michael Cadeddu) haben sich weiter verbessert und das zu erwartende weiche Geläuf kommt ihnen auch entgegen. Wir sind guten Mutes“, so Grewe. Mit The Iconist (Alexander Pietsch) sattelt Weidenpesch-Trainer Waldemar Hickst eine weitere Kölner Chance. Hickst gewann den Winterfavorit-Titel bereits im Jahr 2007 mit Precious Boy. Und auch zwei Gastpferde nehmen den Kampf um die Zweijährigen-Krone auf. Stall Hanses Calif, für den Champion Bauyrzhan Murzabayev gebucht wurde, kommt aus Hannover angereist. Dominik Moser trainiert den Areion-Sohn, der wie ein frühes Pferd gezogen ist.

Für den französischen Farbtupfer sorgt Lou Man (Stefanie Koyuncu) für Trainer Stephane Wattel (Deauville). Der wiederum reist als unbeschriebenes Blatt in die Domstadt.

Sorgt Tünnes für kölschen Sieg? Torquator Tassos Bruder in Köln am Start

Halbbruder des amtierenden Arc-Siegers: Tünnes (rechts, mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev), hier bei seinem 2. Platz am 26.09. in Köln, werden am Sonntag gute Chancen auf einen Sieg nachgesagt (Foto: Sabine Effgen). 

Noch am vergangenen Sonntag hat Torquator Tasso mit dem historischen Sieg im Prix de l´Arc de Triomphe in Paris Geschichte geschrieben. Dass der Kölner RennVerein die historischen Momente des wichtigsten europäischen Grasbahnrennens mit dem erst vierten deutschen Sieger in 100 Jahren nochmals aufleben lässt, versteht sich von selbst. Torquator Tassos zweijähriger Halbbruder Tünnes (Bauyrzhan Murzabayev) wird übrigens in Weidenpesch von Peter Schiergen trainiert und startet am Sonntag mit guten Chancen für seinen Kölner Besitzer Holger Renz. Man darf also gespannt sein.

 

 

Wettchance des Tages – 20.000 Euro Garantie im RaceBets-gratuliert Torquator Tasso-Rennen

Das letzte Kölner Rennen des Jahres bietet allen Wettinteressierten noch einmal die Chance auf 20.000 Euro Garantie in der Viererwette. Im RaceBets-gratuliert Torquator Tasso-Rennen, 9. Rennen (Start: 15:30 Uhr) kommen in einem Ausgleich II über 1600 Meter 12 aussichtsreiche Kandidaten an den Start. Bereits in der ersten Viererwette (Endlauf zum Preis von Wettstar.de – Endlauf zum VERO Amateur-Pokal, 4. Rennen, Start: 12:50 Uhr) stehen am Sonntag 10.000 Euro Garantie zur Ausschüttung. Ab Freitag können Sie auf unserer Homepage die Analyse der beiden Viererwetten einsehen und sich erste Kombinationen für Sonntag zurechtlegen. 

Auch zum Hauptrennen, Preis des Winterfavoriten (5. Rennen, Start: 13:23 Uhr)  gibt es zudem wieder eine Premium-Dreierwette mit 10.000 Euro Garantie.

Traditionelle Ehrung der Kölner Champions

Auf Kurs zur Titelverteidigung: Markus Klug (2. von links) hier bei der Ehrung des Kölner Trainer-Championats 2020, liegt mit 12 Kölner Siegen auch in diesem Jahr ganz vorne in der Gesamtwertung  (Foto: Klaus-Jörg Tuchel).

Beim großen Saisonfinale werden traditionsgemäß auch die erfolgreichsten Jockeys, Trainer und Besitzer auf der Kölner Galopprennbahn geehrt. Bei den Reitern dürfte der Titel ebenso vergeben sein wie bei den Trainern. Der amtierende und designierte deutsche Meister Bauyrzhan Murzabayev hat auch in Köln mit 14 Siegen einen deutlichen Vorsprung vor Maxim Pecheur, der auf 8 Jahrestreffer kommt. Beim Trainer-Titel dürfte Markus Klug das Rennen machen. Klug hat 12 Siege auf dem Konto sowie 5 Punkte Vorsprung vor den Kollegen Peter Schiergen, Yasmin Almenräder und Andreas Wöhler, die allesamt 7 Rennen gewonnen haben. Spannung verspricht hingegen der Besitzerwettbewerb. Hier hat das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen), das noch jüngst mit Torquator Tasso den Prix de l´Arc de Triomphe-Sieger in Paris stellte, nur einen Punkt Vorsprung. Auenquelle führt mit 5 Siegen, gefolgt vom Gestüt Röttgen und Stall Berotti mit jeweils 4 Jahreserfolgen. Für Spannung ist hier also gesorgt.

Kinderprogramm am Sonntag mit Zauberer, Hüpfburg und Co.

Ein Highlight für die kleinsten Besucher: Die beliebte Zauber-Show gibt es am Sonntag gleich in doppelter Aufführung.

Galopprennen in Köln sind Events für die ganze Familie. Auch am letzten Renntag des Jahres freut sich der Kölner Renn-Verein, rund um den Renntag erstmals wieder ein kostenloses Kinderprogramm anbieten zu können. Neben dem Kinderspielplatz wird auch das Kinderland mit seinem bunten Spieleprogramm wieder für unsere kleinen Besucher geöffnet haben. Die Kinder können sich dort u.a. auf einen Zauberer (2 große Zauber-Shows um 11:55 Uhr und 13:30 Uhr im Kinderland), Luftballonmodellage, Hüpfburg, Fußballdart, Hufeisenwerfen, Slackline und div. Spielsachen freuen.

Unter „RACING@HOME“ gibt es auf www.koeln-galopp.de gibt es auf www.koeln-galopp.de ab 11:00 Uhr auch wieder eine Live-Übertragung aus dem Weidenpescher Park. Moderator des Renntages ist Alexander Franke. Als Wettexperte fungiert Daniel Delius. Die Rennen kommentieren wird Marvin Schridde.

Für den Besuch der Veranstaltung gilt die 3G-Regel

Für den Zutritt auf das Veranstaltungsgelände am Renntag muss ein Impfnachweis (vollständiger Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung), ein Nachweis über eine Genesung (durch einen positiven PCR-Labortest, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist) oder ein nach der Corona-Test-und Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests am Eingang vorgezeigt werden.

Gültig sind sowohl Nachweise in Papierform als auch digital, zum Beispiel mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung. Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt.

 

 

 

 

 

Deutscher Galopper Torquator Tasso gewinnt „Weltmeisterschaft der Vollblutzucht“

Am 14. Juni 2020  feierte Torquator Tasso in Köln seinen ersten Karrieresieg. Am vergangenen Sonntag gewann der von Marcel Weiß in Mülheim für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) trainierte vierjährige Adlerflug-Sohn Torquator Tasso mit Jockey Rene Piechulek  den 100. Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe (Gruppe I, 5 Mio. Euro, 2.400 m) auf der Rennbahn in ParisLongchamp – und schrieb damit ein Stück  deutsche Galoppgeschichte.

Torquator Tasso (hier mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev) bei seinem ersten Karrieretreffer am 14.06.2020 in Köln (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

Am kommenden Sonntag, 10. Oktober (ab 10:45 Uhr), gibt es die letzte Möglichkeit Galopprennsport im Weidenpescher Park in diesem Jahr live zu erleben. Wer wird der nächste Torquator Tasso? Mögliche Kandidaten sind dann bereits zum Saisonfinale zu sehen, wenn im Preis des Winterfavoriten, Gr., 3, der beste Zweijährige ermittelt wird . Darüber hinaus erwartet die Besucher 8 weitere spannende Rennen, das herrliche Ambiente des Weidenpescher Parks mit geöffneten Biergarten und ein Kinderprogramm (u.a. mit Hüpfburg, Fußball-Dart und Zauberer).

 

Titelbild Einlauf 100. Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe : Sabine Effgen

 

 

 

„God Save the Queen“ im Weidenpescher Park

Die englische Gaststute Alpinista gewinnt den 59. Preis von Europa; Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann siegt mit seiner Stute Txope im Kölner Winterkönigin-Trial; 4.800 Besucher erleben den wichtigsten Renntag des Jahres in der Domstadt

Die Frage nach dem Sieger im 59. Preis von Europa hat die aus dem englischen Newmarket angereiste Stute Alpinista am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn eindrucksvoll beantwortet. Unter Jockey Luke Morris (32) hat die in den Rennfarben von Tetra Pak-Erbin Kirsten Rausing (69) angetretene Favoritin (2,1:1) den deutschen Grand Prix-Pferden im wichtigsten Kölner Grand Rennen der Saison (Gruppe I, 2.400 Meter, 125.000 Euro Preisgeld) das Nachsehen gegeben. Auch Alpinistas Großmutter Albanova gewann 2004 bereits den Preis von Europa-Titel in der Domstadt. Trainer damals wie heute: Sir Mark Prescott, 73-jähriger Grandseigneur aus Newmarket. Alpinista entthronte nach Deutschlands Galopper des Jahres Torquator Tasso im Großen Preis von Berlin, Gruppe I, damit auch den aktuellen deutschen Derbysieger Sisfahan. Zwei Längen hinter einer nicht zu beeindruckenden Siegerin landeten der groß laufende Nerium (Bauyrzhan Murzabayev) für den Stall Nizza von Jürgen Imm (Freiburg) vor Sisfahan mit Lukas Delozier im Sattel. 4.800 Besucher erlebten einen stimmungsvollen Höhepunkt der Kölner Turfsaison. Neun Galopprennen fanden im Weidenpescher Park statt.

Stimmen zum 59. Preis von Europa:

Luke Morris, in Oxford geborener Jockey von Alpinista: „Ich hatte einen idealen Rennverlauf an dritter Stelle. Unterwegs war das Tempo nicht sehr schnell. Alpinista ist sehr faul unterwegs gewesen. Aber sie hat einen elektrisierenden Antrieb, als ich sie gefragt habe. Sie ist ohne Mühe vom Feld wegezogen. Die Stute hat enorme Klasse.“ Peter Schiergen, Trainer des zweitplatzierten Nerium: „Ein taktisch schlauer Ritt von unserem Jockey. Nerium hat eine hervorragende Leistung gezeigt und zog am Ende noch einmal an.“ Fußballstar Antoine Griezmann holt Kölner Listenrennen

Mit seinem Club Atletico Madrid hat Stürmerstar Antoine Griezmann beim FC Alaves am Samstag mit 0:1 verloren. Auf der Kölner Galopprennbahn gab es schließlich Grund zum Jubeln für den französischen Fußball-Weltmeister. Im zweiten Tageshöhepunkt, dem Winterkönigin-Trial über 1.500 Meter, machte Jockey Jules Mobian auf der Griezmann-Stute Txope (3,1:1) mit der deutschen Konkurrenz nämlich kurzen Prozess. Vom letzten Platz kam die von Trainer Philippe Decouz im französischen Chantilly vorbereitete Stute mit großem Speed noch leicht gegen Enjoy the Dream (Andrasch Starke) und La Estralita (Marco Casamento) hin. 12.000 Euro Siegprämie gehen auf das Konto von Antoine Griezmann, der nicht live vor Ort weilte.

Txope Siegerin für Antoine Griezmann im Winterkönigin-Trial in Köln

Kölner Ställe in Topform

Das einleitende Rennen für die Zweijährigen endete gleich mit einem Heimerfolg eines Debütanten. Der auf der Heimatbahn von Miltcho Mintchev trainierte Hengst Larzak gewann in den Farben von Litex Commerce mit großer Überlegenheit den vom Besitzer selbst gesponserten Preis des Stalles Litex über 1.600 Meter. Im Sattel des 27,1:1 – Überraschungssiegers saß der Italiener Michael Cadeddu. Aber auch der zweitplatzierte Kölner Hengst Tünnes konnte gleich gefallen.

Etwas besser als Tünnes machte es später North Hunter für den Kölner Championstall von Trainer Henk Grewe. Unter dem Slowaken Jozef Bojko gewann der sechsjährige Wallach des Stalles Ramon den Ausgleich der höchsten Kategorie (Rennen der Firmengruppe Fleischhauer Franz, 14.000 Euro, 2.100 Meter).

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des schnellsten Clubs der Stadt: „Wir sind als Kölner Renn-Verein erleichtert und zuversichtlich zugleich. Die Stimmung auf der Bahn war heute großartig. Der Galopprennsport braucht diese Emotionen. Und dafür ist das Kölner Publikum bekannt. Wir freuen uns schon jetzt auf das große Saisonfinale.“

Die nächste und finale Galoppveranstaltung der Turfsaison 2021 im Weidenpescher Park findet nämlich am Sonntag, 10. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Preis des Winterfavoriten, Gruppe III, dotiert mit 155.000 Euro Preisgeld.

Kölner Renn-Verein 1897 e.V., Rennbahnstr. 152, 50737 Köln, Tel: 0221-974 50 50 www.koeln-galopp.de E-Mail: kontakt@koeln-galopp.de

 

 

Derbysieger Sisfahan bittet zum Triell um den 59. Preis von Europa

Am kommenden Sonntag findet mit dem prestigeträchtigen 59. Preis von Europa (Start: 15:35 Uhr) eines der wichtigsten Galopprennen des Landes auf der Kölner Galopprennbahn statt. Es geht über 2.400 Meter um 125.000 Euro Preisgeld auf Gruppe 1-Level, Europas höchster Kategorie. Am Tag der Bundestagswahl spricht vieles für ein Triell nicht nur an den Wahlurnen, sondern auch im Weidenpescher Park.

Am Tag der Bundestagswahl spricht vieles für ein Triell nicht nur an den Wahlurnen, sondern auch im Weidenpescher Park. Das Favoriten-Trio besteht aus Derbysieger Sisfahan, der Engländerin Alpinista und dem Schlenderhaner Northern Ruler.

Insgesamt können sich die Zuschauer beim größten Kölner Renntag des Jahres auf 9 spannende Rennen freuen (Start 1. Rennen: 13:05 Uhr). Rund um den Renntag können wir unseren kleinsten Besuchern erstmals wieder ein kostenloses Kinderprogramm anbieten.

Die Tageskassen sind ab 10:30 Uhr geöffnet

Mit der Buchung über den kölngalopp-Ticketshop oder der kölngalopp App sparen Sie 2 Euro gegenüber der Tageskasse. Ein VRS-Ticket für die An- und Abreise ist hier ebenfalls inklusive. Bitte beachten Sie: Im Rahmen des Veranstaltungsbesuchs finden die 3G-Regeln Anwendung (getestet, geimpft oder genesen). Nähere Informationen finden Sie in der Veranstaltungsbeschreibung.

Sisfahan bei seinem Sieg im IDEE 152. Deutschen Derby am 4. Juli in Hamburg  (Foto: Marc Rühl)

Internationaler Dreikampf von Derbysieger Sisfahan, der Engländerin Alpinista und dem Schlenderhaner Northern Ruler

Dass der 59. Preis von Europa auch im Ausland nach wie vor eine hohe Anziehungskraft genießt, beweist die Nennung einer Klassestute aus England. Mit Alpinista (Luke Morris) für Tetra Pak-Erbin Kirsten Rausing befindet sich die Siegerin des Großen Preises von Berlin, Gruppe 1, im Feld. Alpinistas Großmutter Albanova gewann das Kölner Grand Prix-Rennen bereits im Jahre 2004. Trainer damals wie heute: Sir Mark Prescott aus dem englischen Pferdemekka Newmarket. Glaubt man Fachkreisen tritt Alpinista als Favoritin an. Geritten wird die Top-Stute vom Engländer Luke Morris.

Aus deutscher Sicht gibt sich der amtierende Derbysieger Sisfahan die Ehre. Sein Besitzer Stefan Oschmann (München) firmiert unter Darius Racing und gewann noch im vergangenen Jahr mit der Klassestute Donjah Kölns Gruppe 1-Prüfung. Nun peilt Oschmann mit dem von Trainer Henk Grewe vorbereiteten Sisfahan das Double an. Zuletzt im Großen Preis von Baden traf Sisfahan erstmals auf die älteren Grand Prix-Pferde und verkaufte sich als Zweiter mehr als respektabel. Der französische Jockey Lukas Delozier reitet den amtierenden deutschen Derbysieger im Kölner Hauptereignis. Das Triell vervollständigt ein weiterer deutscher Kandidat. Mit Northern Ruler aus dem Quartier von Andreas Wöhler (Gütersloh) hat ein Schlenderhaner berechtigte Europapreis-Hoffnungen.  Der Hengst ist der Ritt des französischen Weltklassejockeys Maxime Guyon (32).

Sunny Queen, die zweite Starterin aus dem Kölner Championstall von Henk Grewe, tritt ebenfalls als Gruppe 1-Siegerin an. Die Stute hat René Piechulek im Sattel und muss ihre zuletzt gezeigte Form steigern.  Auch der in Mülheim erfolgreich agierende Trainer Jean-Pierre Carvalho sendet mit Sea of Sands (Fabrice Veron) und Quebueno (Jozef Bojko) interessante Mitbewerber in die Domstadt. Die weiteren deutschen Kandidaten sind unter anderem: Lokalmatador Nerium (Bauyrzhan Murzabayev) für Asterblüte-Trainer Peter Schiergen sowie die von Markus Klug trainierten Kaspar (Andrasch Starke) und Walkaway (Michael Cadeddu).

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Weltmeister Antoine Griezmann sendet erstmals eine Starterin nach Köln

Ein weiterer Höhepunkt des neun Rennen umfassenden Kölner Renntages wendet sich an zweijährige Stuten. Im Winterkönigin-Trial (Listenrennen, 22.500 Euro Preisgeld, 1.500 Meter) sorgt auch die Französin Txope (Jules Mobian) von Trainer Philippe Decouz (Chantilly) für internationales Flair. Txope trägt die Rennfarben von Besitzer Antoine Griezmann. Der französische Fußballnationalspieler in Diensten von Atlético Madrid lebt seine Vollblutpassion seit 2017. Griezmann bietet erstmals einen Starter in Köln auf. Chancenreich könnte hier auch das Doppelaufgebot von Asterblüte-Trainer Peter Schiergen sein. Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev hat sich für Gestüt Park Wiedingens Dishina entschieden. Aber auch Night Holy (Sibylle Vogt) genießt im Stall eine gute Reputation.

 

 

 

Ein Highlight für die kleinsten Besucher: Das beliebte Hüpfponyrennen aus den Startboxen (Foto: Sabine Effgen)

Großes Kinderprogramm am Sonntag mit Ponyreiten, Hüpfponyrennen und Co.

Galopprennen in Köln sind Events für die ganze Familie. Nach längerer Zeit freuen wir uns, rund um den Renntag erstmals wieder ein kostenloses Kinderprogramm anbieten zu können. Neben dem Kinderspielplatz wird auch das Kinderland mit seinem bunten Spieleprogramm wieder für unsere kleinen Besucher geöffnet haben. Die Kinder können sich dort u.a. auf Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Riesenrutsche, Fußball-Dart, Slackline oder Hufeisenwerfen freuen. Auch das beliebte Hüpfponyrennen (16:45 Uhr) steht traditionell zum Preis von Europa wieder auf dem Programm

Wettchance des Jahres – 40.000 Euro Garantie in zwei Viererwetten und Jackpot

Passend zum größten Kölner Renntag des Jahres bietet auch die Viererwette für alle Wettinteressierten die Wettchance des Jahres. In der ersten Viererwette (Juwelier Rüschenbeck-Rennen, 5. Rennen, Start: 15:05 Uhr) stehen am Sonntag 30.000 Euro Garantie inklusive 8.597,12 Euro Jackpot zur Ausschüttung. Im Preis vom Dinger’s Gartencenter, 8. Rennen (Start: 16:35 Uhr) kommt dann nochmal eine zweite Viererwette mit 10.000 Euro Garantie zum Abschluss des Renntages zur Ausspielung. Ab Freitag können Sie auf unserer Homepage die Analyse der beiden Viererwetten einsehen und sich erste Kombinationen für Sonntag zurechtlegen. 

Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es zum 59. Preis von Europa (6. Rennen, Start: 15:35 Uhr)  zudem eine Premium-Dreierwette mit 15.000 Euro Garantie.

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Kanzlerquoten-Check am Wahlsonntag

Aus gegebenem Anlass widmen wir uns am Sonntag im Rahmenprogramm auch den tagesaktuellen Wettquoten um das Kanzleramt. Eine kurzweilige Analyse dazu erwartet die Besucher auf der Bahn und im Stream gegen 16:15 Uhr live aus dem Führring. Erfahren sie anhand der Wettquoten wer Kanzler/in wird und welche Koalitionen nach der Wahl am wahrscheinlichsten sind.

Moderator Thorsten Castle führt am Sonntag durch den Renntag (Foto: Marc Rühl)

Racing@Home live ab 12:40 Uhr

Unter „RACING@HOME“ gibt es auf www.koeln-galopp.de auch wieder eine Live-Übertragung (Beginn: 12:40 Uhr) aus dem Weidenpescher Park. Moderator des Renntages ist Thorsten Castle. Die Rennen kommentieren wird Marvin Schridde.

Parkmöglichkeiten: Die Parkplätze B, C und VfL sind ab 10:30 Uhr geöffnet

Anfahrt ÖPNV: Straßenbahn Linien 12 und 15 Haltestelle Scheibenstraße

Es stehen ausreichend Parkplätze für Fahrräder zur Verfügung – Haupteingang Scheibenstraße

Für den Besuch der Veranstaltung gilt die 3G-Regel

Für den Zutritt auf das Veranstaltungsgelände am Renntag muss ein Impfnachweis (vollständiger Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung), ein Nachweis über eine Genesung (durch einen positiven PCR-Labortest, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist) oder ein nach der Corona-Test-und Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests am Eingang vorgezeigt werden.

Gültig sind sowohl Nachweise in Papierform als auch digital, zum Beispiel mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt.

Personen, die den erforderlichen Nachweis (und bei stichprobenhaften Überprüfungen den Identitätsnachweis) nicht vorzeigen können, erhalten keinen Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Bei einem fehlenden Testnachweis besteht die Möglichkeit im Covid-Testzentrum auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang (Eingang: Scheibenstraße) ab 8 Uhr (Sonntag ab 10 Uhr) einen kostenlosen Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen. Wir empfehlen die Testung am Tag vor der Veranstaltung, da es am Renntag im Testzentrum zu erheblichen Wartezeiten kommen kann.

 

 

 

 

 

59. Preis von Europa mit Kinderprogramm: Jetzt Tickets für das Saisonhighlight buchen!

Der Saisonhöhepunkt des Kölner-Turf-Kalenders rückt immer näher. Wenn sich am 26. September auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch die Startboxen für den 59. Preis von Europa öffnen, werden die Augen vieler Galopp-Fans wieder einmal auf den Kölner Norden gerichtet sein. Im vergangenen Jahr gelang der von Trainer Henk Grewe in Köln trainierten Stute Donjah ein Überraschungserfolg, als sie sich in einem fulminanten Rennen gegenüber der favorisierten Konkurrenz aus Großbritannien durchsetzen konnte. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer des mit 125.000 Euro dotierten Hauptrennens wieder einmal auf ein hochklassig besetztes Starterfeld freuen.

 

 

Wieder da! Kinderprogramm rund um die Kölner Renntage

 

Galopprennen in Köln sind Events für die ganze Familie. Nach längerer Zeit freuen wir uns, Ihnen rund um den Renntag erstmals wieder ein kostenloses Kinderprogramm anbieten zu können. Neben dem Kinderspielplatz wird auch das Kinderland mit seinem bunten Spieleprogramm (u.a. mit Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Riesenrutsche, Fußball-Dart, Slackline oder Hufeisenwerfen) wieder für unsere kleinen Besucher geöffnet haben. Zum Preis von Europa am 26. September steht zudem das beliebte Hüpfponyrennen auf dem Programm.

 

Gewinnzahlen der Tombola zum Benefizrenntag 2021

Am gestrigen Sonntag haben viele Besucher*innen des Benefizrenntages mit dem Kauf von Losen den Kinderschutzbund Köln unterstützt. Insgesamt konnte der Kinderschutzbund Köln durch den Losverkauf über 3000 Euro erlösen.

Die Ziehung der Gewinnzahlen fand unter notarieller Aufsicht statt. Am Ende des Benefizrenntags als Glückfee(-clown) im Einsatz: Clown Francesco.

Hier finden Sie die Gewinnzahlen der Tombola 2021

 

 

(Foto: Kinderschutzbund Köln)

Den Nachwuchs im Blick und Kindern helfen

Unter diesem Motto veranstaltete der Kölner Renn-Verein am Sonntag im Weidenpescher Park zusammen mit dem Kinderschutzbund Köln zum 16. Mal Deutschlands größten Benefizrenntag im Galoppsport. Mehr als 750.000 Euro wurden in den vergangenen 15 Jahren für benachteiligte Kinder gesammelt. Bei nicht ganz einfachen äußeren Bedingungen, Dauerregen begleitete die Veranstaltung, kamen am Sonntag bemerkenswerte 33.000 Euro für den guten Zweck hinzu. Dr. Cornel Soltek für den Kölner Renn-Verein überreichte den Scheck an Angela Roters, Vorsitzende des Fördervereins. Mit den Stuten Tabera und Alira trugen sich auch Kölner Pferde in die Siegerliste ein. Sportlich stand besonders der Reiternachwuchs und der Amateursport im Fokus. Sieben Galopprennen fanden statt.

Das einleitende Rennen für die Dreijährigen endete gleich mit einem Heimerfolg eines Debütanten. Der von Miltcho Mintchev trainierte Hengst Lajoscha gewann in den Farben von Litex Commerce mit großer Überlegenheit den Preis des Kinderschutzbundes über 2.200 Meter. Im Sattel des 5,6:1-Siegers saß der Italiener Mirko Sanna.

Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens Stiftung in die Niederlande

1,86 Meter groß und 64 Kilos leicht ist der niederländische Amateur Rens Verberkt. Mit dem von Willy Knuiman aus Beugen (NL) vorbereiteten Wallach Big Ben Harbour gewann Verberkt den Nachwuchsförderpreis der MehlMülhens Stiftung. Der Stiftungsvorsitzende Dr. Günter Paul überreichte die Ehrenpreise dieser Prüfung für Auszubildende, Reiter mit weniger als 50 Siegen sowie Amateuren.

Eindrucksvoll gewann auch die Stute Amalita den Preis der DEVK-Versicherungen. Unter dem Belgier Robin Haedens ließ Amalita (Trainerin Nastasja Volz-Degel, Sankt Wendel) Benita und der Favoritin Anna Jolie keine Chance. Robin Haedens schaffte mit der Stute Alira übrigens einen weiteren Treffer, der gleichzeitig den zweiten Tageserfolg eines Kölner Pferdes bedeutete. Ein besonderer Tag erlebte auch Adriana Mühlgasser. Die 26-jährige Nachwuchsreiterin gewann mit der Stute First of May ihr erstes Rennen im Leben, vergaß vor lauter Aufregung prompt die Siegerehrung. Yasmin Almenräder trainiert First of May in Mülheim an der Ruhr.

Lukrativ gestaltete sich die Wettchance des Tages. Laura Giesgen gewann mit dem neunjährigen Wallach Incontro den dritten Lauf des VERO Amateurpokals. Shape of you, Lakeside und Shadow Star sorgten in dieser Reihenfolge für eine Gewinnerquote von 6.644,30: 1. Der abschließende 4. Lauf der Amateure ging in die Niederlande. Trainerin Romy van der Meulen (Boxmeer) durfte mit ihrem Lebensgefährten Gjs Snijders auf Arcordia als Siegerteam feiern.

Kölner Pferde räumen in Iffezheim ab

Am Eröffnungstag der Großen Woche in Iffezheim bei Baden-Baden ging das mit 102.500 Euro dotierte Darley – BBAG Auktionsrennen an das Kölner Quartier von Trainer Andreas Suborics. Best Flying heißt die in Weidenpesch vorbereitete überlegene Siegerin mit Jockey Adrie de Vries im Sattel. Das Sprintrennen führte über 1.200 Meter. Und auch im zweiten Tageshöhepunkt, dem 66. Preis der Sparkasse Finanzgruppe (Gruppe III, 50.000 Euro, 2.000 Meter), kamen Sieger und Zweitplatzierter aus Köln-Weidenpesch. Es gewann Tabera (Trainer Miltcho Mintchev) unter Maxim Pecheur vor Only The Brave (Andrasch Starke) für Trainer Henk Grewe.

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein 1897 e.V., zieht trotz schwieriger Wetterbedingungen ein positives Fazit dieses besonderen Renntages: „Es ist für uns immer eine besondere Freude, diese Traditionsveranstaltung zusammen mit dem Kinderschutzbund Köln auszurichten. Dieser Renntag zugunsten des Kinderschutzbundes bleibt auch im kommenden Jahr weiter fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders.“

Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am 26. September statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der 59. Preis von Europa, Gruppe 1, dotiert mit 125.000 Euro

 

16. Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn

Der Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln ist die größte Benefizveranstaltung des Galopprennsports in Deutschland. Umso schöner, dass die Traditionsveranstaltung am kommenden Sonntag, 29. August, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach einer Pause im vergangenen Jahr wieder auf der Kölner Galopprennbahn stattfinden wird.

Die Zuschauer im Weidenpescher Park können sich am Sonntag ab 12:30 Uhr neben 7 abwechslungsreichen Rennen (Start 1. Rennen: 13:10 Uhr).

Unter anderem kommen die Amateure in zwei Läufen des Vero Amateur-Pokals zu ihrem Recht. Eine weiterer interessanter Wettkampf findet mit dem Nachwuchsförderpreis der Mehl Mülhens-Stiftung statt. Hier treffen sich junge talentierte Reiterinnen und Reiter im Kampf um den beliebten Ehrenpreis.

 

 

Renntags-Tombola mit attraktiven Preisen, Clown Francesco + „Kibu“

Die Renntags-Tombola mit ihren attraktiven Preisen ist auch wieder fester Bestandteil des Rahmenprogramms – Hauptpreis: ein Rundflug mit dem Zeppelin NT über den Kölner Dom. Picknick-Atmosphäre auf den Wiesen lädt zum entspannten Verweilen ein. Clown Francesco mischt sich mit artistischen Einlagen unter die Zuschauer*innen und „Kibu“, das Maskottchen des Kinderschutzbundes, posiert für Erinnerungsfotos.

Wir danken vor allen Dingen den treuen Sponsoren: DEVK, ACV, Sparda Bank, AWB, Soltek & Soltek und HIT für das Engagement gerade in diesen herausfordernden Zeiten.

             

 

Für den Besuch der Veranstaltung gilt die 3G-Regel:

Für den Zutritt auf das Veranstaltungsgelände am Renntag muss ein Impfnachweis (vollständiger Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung), ein Nachweis über eine Genesung (durch einen positiven PCR-Labortest, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist) oder ein nach der Corona-Test-und Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests am Eingang vorgezeigt werden.

Gültig sind sowohl Nachweise in Papierform als auch digital, zum Beispiel mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt.

Personen, die den erforderlichen Nachweis (und bei stichprobenhaften Überprüfungen den Identitätsnachweis) nicht vorzeigen können, erhalten keinen Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Bei einem fehlenden Testnachweis besteht die Möglichkeit im Covid-Testzentrum auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang (Eingang: Scheibenstraße) ab 8 Uhr (Sonntag ab 10 Uhr) einen kostenlosen Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen. Wir empfehlen die Testung am Tag vor der Veranstaltung, da es am Renntag im Testzentrum zu erheblichen Wartezeiten kommen kann.

Die Regel greift dann, wenn die Inzidenz in Köln oder im Land NRW an fünf Tagen hintereinander bei 35 oder darüber liegt (Stand 25.08: Inzidenzwert Köln: 139,4).

 

 

 

Bauyrzhan Murzabayev-Festival in Weidenpesch

Am ersten Tag des Kölner Galoppmeetings zündete der amtierende und designierte deutsche Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev (28) ein wahres Feuerwerk. Siebenmal stieg der Kasache in den Rennsattel, fünfmal kehrte der Stalljockey am Kölner Asterblüte-Quartier als Sieger zurück. Das Dreijährigen-Rennen, der Preis der Früh Brauerei, gewann der Slowake Jozef Bojko mit Gestüt Schlenderhans Agnelli. Andreas Wöhler trainiert den Hengst im westfälischen Spexard. Acht Prüfungen fanden am Samstag im Weidenpescher Park beim Renntag der Kölner Gastronomie – Preis der Früh Brauerei statt.

Dass man auf ein Pferd aus einem der führenden deutschen Rennställe eine Siegquote von 16,3:1 erhält, hat Seltenheitswert. So geschehen nach dem Erfolg von Agnelli im Preis der Früh Brauerei, einer Dreijährigenprüfung über 1.850 Meter. Besitzer ist das Gestüt Schlenderhan aus Quadrath-Ichendorf, Deutschlands ältestes Privatgestüt. Jockey Jozef Bojko (50) gewann mit der Start-Ziel-Taktik vor Western Soldier (Bauryzhan Murzabayev) und Agnellis Stallgefährte Chagall (Eduardo Pedroza).

Fünf Siege für Jockey Bauyrzhan Murzabayev – zwei Heimerfolge für Trainer Peter Schiergen

Bereits in der Eröffnungsprüfung, dem Früh Sport-Rennen über 1.400 Meter zeigte Jockey Bauryzhan Murzabayev im Sattel von Georgios, warum er als Führender der deutschen Jockeyrangliste die goldene Armbinde trägt. Favorit Kobold aus dem Gestüt Röttgen war dem Feld im Zweijährigen-Rennen bereits einteilt. Aber mit jedem Galoppsprung kam der in den Farben des Gestüts Ebbesloh angetretene Georgios auf der Zielgeraden vom letzten Platz kommend näher. Im Ziel hatte Georgios (3,3:1) schließlich das „Blatt“ gewendet. Siegtrainer Peter Schiergen war nicht in Köln, sondern bei der Hochzeit seines Sohnes Dennis im schweizerischen St. Moritz. Vertreten wurde Schiergen bei der Siegerehrung von Ex-Jockey Terry Hellier. Das aufgeweichte Kölner Geläuf war auch Wasser auf die Mühlen von Heavenly Bound (3,7). Der Gast aus Berlin-Hoppegarten (Trainer Roland Dzubasz) gewann ungefährdet. Ebenfalls im Sattel saß Bauyrzhan Murzabayev.

Omega siegt für Eckhard Sauren

Mit einem Heimsieg seines dreijährigen Hoffnungsträgers Omega (2,0:1) machte sich Renn-Vereinspräsident Eckhard Sauren auf den Weg ins Rhein Energie Stadion zum Heimspiel des 1.FC Köln gegen Bochum. Auch bei seinem dritten Tageserfolg hatte Jockey Bauyrzhan Murzabayev mit dem Schützling von Trainer Peter Schiergen alles im Griff. Mit Mülheimer Perle (3,7:1) und Kölner Kimberley (3,5:1) sollte der Kasache ebenfalls nicht zu besiegen sein.

In der beliebten Viererwette machte der als heißester Favorit des Tages gestartete Lionel (1,6:1) unter Eduardo Pedroza für Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh) wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Der Einlauf Lionel, Path to Fame, Taameen und Sweety zahlte 2.438:1. Mit Rajguru (Sean Byrne) ging der Ausgleich III des Tages in die Niederlande an den Stall von Trainerin Romy van der Meulen nach Boxmeer.

Fazit und Ausblick

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein 1897 e.V., resümiert: „Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG ist seit Anfang des Jahres Gastronomie-Partner unserer Galopprennbahn. Wir freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft, denn nicht nur an Renntagen lädt das Brauhaus FRÜH „Em Tattersall“ mit seinem herrlichen Biergarten zum Verweilen ein. Wir bedanken uns bei allen Partnern für die Unterstützung des heutigen Renntages.“ Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am morgigen Sonntag mit Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln statt. Die Tageskassen sind ab 10:30 Uhr geöffnet.

 

 

Foto: Sabine Effgen