Triumphiert der „Galopper des Jahres“ auch im Mehl-Mülhens-Rennnen?

Der Kölner Renn-Verein freut sich auf die nächste Galoppveranstaltung am Pfingstmontag. Die auf dem Programm stehenden Leistungsprüfungen für Englische Vollblüter werden aufgrund der Corona-Pandemie erneut ohne Zuschauer ausgetragen. Viel Lob gab es in den letzten Wochen für die Live-Übertragung mit zahlreichen Hintergrundberichten, Aktiven-Interviews, einer abwechslungsreichen Moderation sowie vielen interessanten Fakten zu den jeweiligen Galopprennen. Daran möchte der Kölner Renn-Verein am kommenden Montag gerne anknüpfen, der erste Start erfolgt dabei um 14:45 Uhr. Alle Rennen werden ab 14:25 Uhr live und kostenlos auf www.koeln-galopp.de übertragen.

Das Mehl-Mülhens Rennen wird gelaufen in Erinnerung an eine „Grande Dame“ des deutschen Turfs – Maria Mehl-Mülhens – die 1986 verstarb. Mit der Mehl-Mülhens-Stiftung verbindet den Kölner Renn-Verein seither das Privileg, einmal im Jahr einen gemeinsamen Renntag im Sinne von Maria Mehl-Mülhens zu veranstalten.

Rubaiyat ist der unbesiegte Star in der Domstadt

Der mit Spannung erwartete erste Klassiker der Saison kündigt sich für den Pfingstmontag, 1. Juni, im Weidenpescher Park an. Im umfangreichen 12-Rennen-Programm (Beginn: 14.45 Uhr, Start Livestream: 14:25 Uhr) ragt das 35. Mehl-Mülhens Rennen (Gruppe 2, 76.500 Euro Preisgeld, 1.600 Meter) als der Programmhöhepunkt heraus.

Darin tritt der bei fünf Starts ungeschlagene Rubaiyat als amtierender Galopper des Jahres und klarer Favorit für seinen Besitzer Darius Racing (Stefan Oschmann) an. Meisterjockey Andrasch Starke wird den von Erfolgstrainer Henk Grewe in Weidenpesch vorbereiteten dreijährigen Hengst auch am kommenden Montag in Köln reiten. Zuletzt triumphierte Starke bereits mit Rubaiyat beim Dr. Busch-Memorial in Berlin – Hoppegarten. Es war beim fünften Start des 1,3:1-Favoriten der fünfte Erfolg – eine beindruckende Serie. Damals rettete Stallgefährte Zavaro den Ehrenrang knapp vor dem sehr schnell werdenden Co-Favoriten Fearless King, der einen Galoppsprung zu spät kam. Beide Pferde zählen auch diesmal wieder zu den Gegnern von Rubaiyat ebenso wie Santurin, der in Berlin auf Rang vier einlief.

Das meint der Kölner Erfolgstrainer Henk Grewe zu seinen Startern: „Die Bedingungen sind top. Es wird viel gesprengt. Rubaiyat hat bekanntlich noch gar nichts falsch gemacht. In der Morgenarbeit macht der nur das Nötigste, verrät nicht viel, aber auch Zavaro und Santurin erwarte ich nach meinen Eindrücken im Endkampf. Wir gehen schon sehr zuversichtlich ins Rennen“. Zu achten haben die drei Grewe-Galopper vor allen Dingen auf den Münchener Gast Fearless King. Seine Trainerin Sarah Steinberg traut dem Crack von Hans-Gerd Wernicke (Stall Salzburg) jedenfalls weitere Steigerung zu.

Zavaro wird von Jockey Lukas Delozier gesteuert, während Fearless King von Rene Piechulek geritten wird. Der Krefelder Gast Palimero (Trainer Mario Hofer) hat den amtierenden deutschen Jockey-Champion Bauryzhan Murzbayev im Sattel, während Palmiro (Traier Waldemar Hickst, Köln) vom Italiener Marco Casamento gesteuert wird. Ein interessanter Teilnehmer ist auch Leeroy Gold, für den Jockey Filip Minarik gebucht wurde. Jean-Pierre Carvalho trainiert den Außenseiter in Mülheim an der Ruhr.

Klaus Allofs hofft auf Potemkin

Im Röttgen-Cup (Listenrennen, 12.500 Euro Preisgeld, 1.850 Meter), dem zweiten Tageshöhepunkt, kommt mit Potemkin ein gestandenes Grand Prix-Pferd nach elfmonatiger Pause wieder an den Start. Fußball-Manager Klaus Allofs, der mittlerweile auch im Galopprennsport als Funktionär respektive Vorstandsmitglied beim Düsseldorfer Reiter- und Rennverein zeichnet, darf sich als Besitzer von Potemkin berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden seines Schützlings machen. Jockey Andrasch Starke reitet auch hier mit ersten Chancen.

In den zwölf Geisterrennen, bei denen das Team des Kölner Renn-Vereins gerne an die Umsatzrekorde der vergangenen Renntage anknüpfen möchte, stehen besonders die Dreijährigen-Prüfungen im Fokus. In der attraktiven Viererwette warten erneut garantierte 10.000 Euro Gewinnausschüttung auf den, respektive die Gewinner.

Live-Übertragung ab 14:25 Uhr aus dem Weidenpescher Park

Neben den siegreichen Pferden, Jockeys, Trainern und Besitzern sind sie momentan in aller Munde. Moderator Thorsten Castle führte bereits bei seinen ersten beiden Auftritten fachkundig, kurzweilig und teils humorig durch die mehrstündige Übertragungen aus dem Weidenpescher Park. Rennkommentator Marvin Schridde hatte mit Wonderful Moon schnell den „kochend heißen Derbyfavoriten“ ausgemacht – wird auch bei Rubaiyat sein Kommentatorenherz höher schlagen? Auch am Montag meldet sich das Duo ab 14:25 Uhr (live und kostenlos auf www.koeln-galopp.de) wieder mit spannenden Infos und Interviewpartnern direkt vom Geläuf. Die aufwändig produzierte Übertragung liefert Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven der Rennbahn. Komplettiert wird das Team durch Michael Körner, der Erklärungen für Einsteiger sowie Wetttipps aus seinem Münchener Studio gibt.

Zusätzlich gibt es auf der extra für den Livestream umfunktionierten Startseite ein umfassendes Renntagspaket für alle Interessierten, bestehend aus Wetterklärungen, einem digitalen Rennprogramm samt detaillierten Infos zu den startenden Pferden, einem Wett-Check und direkten Zugang zu den Online-Wettanbietern, von denen die Rennen in Köln-Weidenpesch bewettet werden können.

Derby-Trial: Nur Soul Train zu stark: Podiumsplätze für Adrian und Only the Brave – ARD-Sportschau berichtet erneut

Bereits zum dritten Mal in Folge war der Galopprennsport am Sonntagabend in der ARD-Sportschau vertreten. Der knapp vierminütige Beitrag widmete sich neben historischen Aufnahmen und Hintergründen zum Galopprennsport dem RaceBets.de – Derby Trial Frühjahrspreis, Gr. 3. Nach Rubaiyat, Schwesterherz und No Limit Credit an den vergangenen beiden Wochenenden waren es hier die beiden Grewe-Schützlinge Adrian (Jockey: Andrasch Starke) und Only The Brave (Clement Lecoeuvre), die in der Reportage mit Hauptrollen versehen waren. Beide mussten sich in einem spannenden Schlussspurt nur dem von Andreas Wöhler ins Rennen geschickten Soul Train (Bauyrzhan Murzabayev) geschlagen geben und landeten auf den Plätzen 2 und 3. Hierauf angesprochen sagte Trainer Henk Grewe gegenüber Deutscher Galopp: „Das war von beiden gut. Adrian könnte noch der letzte Tick Kondition gefehlt haben. Beim nächsten Mal wird er einen Satz machen. Wir gehen in die Union oder ein Listenrennen. Mit Only the Brave würden wir gerne Frankreich ansteuern oder alternativ direkt ins Derby gehen.“

Hier geht es zum Beitrag der ARD-Sportschau: Video

ARD-Sportschau zu Gast in Köln-Weidenpesch

Sie ist mit ihrem Millionenpublikum nach wie vor eine Institution des deutschen (Sport-)Fernsehens und hat spätestens seit Addi Furler eine besondere Beziehung zum Galopprennsport. Umso erfreulicher war es, dass die ARD-Sportschau am vergangenen Sonntag nach langer Zeit mal wieder zu Besuch im Weidenpescher Park war. Das Resultat ist dieser schöne Beitrag rund um das Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen, Gr.3, mit Interviews von KRV-Präsident Eckhard Sauren, Trainer Henk Grewe und Jockey Andrasch Starke. Neben dem Sportschau-Team war auch eine Crew von RTL-West auf der Anlage, um über die Galopprennen zu berichten.

Nachbericht: No Limit Credit in einem spannenden Finale

No Limit Credit heißt die Siegerin im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gruppe 3, 27.500 Euro Preisgeld), dem ausschließlich dreijährigen Stuten vorbehaltenen Hauptereignis beim zweiten Saison-Renntag des Kölner Renn-Verein. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, fanden zwölf Prüfungen auf der Galopprennbahn Weidenpesch statt. Andreas Suborics (48) trainiert die Siegerin des Hauptrennens im Weidenpescher Park. Mit dem Franzosen Clement Lecoeuvre (22) setzte sich No Limit Credit nach 1.600 Metern mit einem Halsvorteil gegen Democracy (Lukas Delozier) und Vive en liberte (Adrie de Vries) durch.

„Das erklärte Ziel mit No Limit Credit sind die klassischen German 1000 Guineas in Düsseldorf. Mir ist heute ein Stein vom Herzen gefallen. Ich reite die Stute selbst in der Arbeit. Sie musste die guten Arbeitseindrücke erst einmal im Rennen umsetzen. Ich freue mich für unser gesamtes Team“, kommentierte Suborics.

Andreas Suborics trainiert 42 Pferde im Weidenpescher Park. Der gebürtige Wiener ist dreimaliger deutscher Jockey-Champion, zwei Mal Weltmeister im Rennsattel, feierte über 1.657 Siege als Jockey. Seit 2017 ist Andreas Suborics als Trainer in Köln tätig. Besitzer und Züchter von No Limit Credit ist das Gestüt Karlshof aus Gernsheim.

In weiteren Dreijährigen-Prüfungen empfahlen sich Palmita und Deia, jeweils unter Martin Seidl, beide für Trainer Markus Klug sowie Sunchyme mit Lukas Delozier im Sattel, (Trainer Peter Schiergen) für höherwertige Aufgaben.

Schnellster Senior im Marathon: Power Euro siegt für Darboven

In einem weiteren Höhepunkt des Tages, dem RaceBets.de – Steher Cup auf Listenniveau über die Marathon-Distanz von 3.000 Meter, gewann der achtjährige Galopper-Senior Power Euro unter Andrasch Starke vor Nikkei (Marco Casamento) und Ida Alata (Clement Lecoeuvre). Henk Grewe trainiert das Kultpferd im Weidenpescher Park für den Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven. Bis zur achten Prüfung, dem Marathon auf Listenlevel, waren Markus Klug und Karl Demme bei den Trainern sowie Maxim Pecheur und Martin Seidl bei den Reitern, mit je zwei Tagestreffern die erfolgreichsten Aktiven.

Power Euro (ganz links, geritten von Andrasch Starke) siegt im RaceBets.de – Steher Cup und beschert Trainer Henk Grewe den zweiten Listentreffer an diesem Wochenende

Durchgeführt wurde der Renntag erneut unter strengen Hygienevorschriften. Geschäftsführer Philipp Hein: „Auch diesmal haben wir das gesamte Rennbahngelände abgeriegelt. Nur akkreditierte, an den Prüfungen beteiligte Aktive hatten Zutritt. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an das Gestüt Schlenderhan für die langjährige Unterstützung des Top-Rennens richten“.

Nutzen Sie die letzte Möglichkeit auf einen Rennbahnbesuch in diesem Jahr und verbringen Sie mit uns ein paar unvergessliche Stunden zum Saisonausklang!

Vorschau: Top-Stuten, Langstreckenspezialisten und kostenlose Live-Übertragung der Rennen aus dem Weidenpescher Park

Nach der gelungenen Saisonpremiere freut sich der Kölner Renn-Verein auf die nächste Galoppveranstaltung am kommenden Sonntag. Die auf dem Programm stehenden Leistungsprüfungen für Englische Vollblüter werden aufgrund der Corona-Pandemie erneut ohne Besucher und Besitzer ausgetragen.Viel Lob gab es zuletzt für das neue Format der Live-Übertragung mit zahlreichen Hintergrundberichten, Aktiven-Interviews, einer abwechslungsreichen Moderation sowie vielen interessanten Fakten zu den jeweiligen Galopprennen. Daran möchte der Kölner Renn-Verein am Sonntag gerne anknüpfen, der erste Start erfolgt dabei um 12.55 Uhr. Alle Leistungsprüfungen werden ab 12:35 Uhr live und kostenlos auf unserer Internetseite www.koeln-galopp.de übertragen.

Ladies first: Jahrgangsspitze der Stuten gibt sich in Köln ein Stelldichein

Im sportlichen Mittelpunkt des Tages steht mit dem Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen ein Titel mit langer Tradition in Köln. Die Gruppe III-Prüfung (27.500 Euro Preisgeld, 1.600 Meter, 4. Rennen, Start: 14:25 Uhr) trägt den Namen einer großen Gönnerin des Kölner Turfs und wendet sich an die dreijährigen Top-Stuten. Beim Stelldichein der Jahrgangsspitze bietet Trainer Jean-Pierre Carvalho (Mülheim/Ruhr) mit Ocean Fantasy als Favoritin die Siegerin im letztjährigen Preis der Winterkönigin auf und gilt damit als das zu schlagende Pferd im Siebener-Feld. Für die Höny-Hoferin wird wie bei ihrem Iffezheimer Erfolg der Italiener Michael Cadeddu im Sattel sitzen. Zu den chancenreichen Gegnerinnen zählen besonders die Lokalmatadorinnen Schwesterherz (Trainer Henk Grewe) und die Ebbesloherin Democracy (Trainer Peter Schiergen), der Ritt von Stalljockey Lukas Delozier. Erstgenannte gefiel besonders bei ihrem zweiten Platz zu Derbyfavorit Wonderful Moon im letztjährigen Krefelder Ratibor-Rennen. Democracy ist vor allen Dingen durch ihre Schwester Durance empfohlen, die zur Jahrgangsspitze der älteren Stuten in Deutschland zählt.

Langstrecken-Spezialisten duellieren sich beim RaceBets.de – Steher Cup

Moonshiner (hier mit Jockey Filip Minarik bei seinem Auftritt im vergangenen Jahr in Köln-Weidenpesch) zählt zu den Favoriten im RaceBets.de – Steher Cup.

Bei einem weiteren Höhepunkt des Tages, dem RaceBets.de – Steher Cup auf Listenniveau über die Marathon-Distanz von 3.000 Meter, brauchen die zwölf Kandidaten vor allen Dingen einen langen Atem. In diesem offenen Steher-Examen verdienen drei Pferde besondere Aufmerksamkeit. Power Euro hat mit Andrasch Starke den Jockey der Stunde im Sattel. Der Achtjährige aus dem Rennstall Darboven wird vor Ort von Trainer Henk Grewe vorbereitet. Zu seinen chancenreichsten Gegnern zählt der auch international empfohlene Moonshiner (Trainer Werner Haustein, Bremen-Mahndorf). Der Schlenderhaner ist der Ritt von Filip Minarik und sollte im Endkampf zu erwarten sein. Das gilt auch für Stall Lucky Owners Walsingham (Trainerin Helga Dewald), der nach seinen sehenswerten Vorleistungen für einen vorderen Rang vorzumerken bleibt.

Livestream-Format auf www.koeln-galopp.de geht in seine nächste Runde

Auf www.koeln-galopp.de schnüren wir Ihnen das „Rundum-sorglos-Paket“ mit detaillierten Infos und Erklärungen zu den Themen Rennen und Wetten.

Neben den siegreichen Pferden, Jockeys, Trainern und Besitzern waren sie die großen Gewinner des vergangenen Renntages in Köln. Moderator Thorsten Castle führte fachkundig, kurzweilig und teils humorig durch die mehrstündige Übertragung aus dem Weidenpescher Park. Rennkommentator Marvin Schridde hatte mit Wonderful Moon schnell den „kochend heißen Derbyfavoriten“ ausgemacht. Die aufwändig produzierte Übertragung lieferte Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven der Rennbahn. Neben Hintergrundberichten zum Galopprennsport gab es Interviews mit Aktiven direkt auf dem Geläuf oder etwas abseits am Führring. Komplettiert wurde das Team durch Michael Körner, der Erklärungen für Einsteiger sowie Wetttipps gab. Auch am kommenden Sonntag meldet sich das Team wieder aus dem Weidenpescher Park. Auf www.koeln-galopp.de können alle Zuschauer der Live-Übertragung beiwohnen. Zusätzlich gibt es auf der extra für den Livestream umfunktionierten Startseite ein Rundum-sorglos-Paket für alle Interessierten, bestehend aus Wetterklärungen, einem digitalen Rennprogramm samt detaillierten Infos zu den startenden Pferden, einem Wett-Check und direkten Zugang zu den Online-Wettanbietern, von denen die Rennen in Köln-Weidenpesch bewettet werden können.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nachbericht: Der Derbyfavorit kommt aus Köln – Wonderful Moon wie vom anderen Stern

Mit einer Galavorstellung hat sich der 1,4: 1 Favorit Wonderful Moon aus dem Kölner Erfolgsstall von Trainer Henk Grewe am Freitag das erstmals in der Domstadt ausgetragene pferdewetten.de – Cologne Classic, Gruppe III, gesichert. Mit Meisterjockey Andrasch Starke setzte sich der drei Jahre alte Hengst des Stalles Wasserfreunde in dem mit 27.500 Euro dotierten 2.100-Meter-Rennen, einer der wichtigsten deutschen Derby-Vorprüfungen, überlegen gegen Grocer Jack und Palao auf den Plätzen durch. Damit unterstrich Wonderful Moon seine führende Position in den Wettmärkten für das IDEE 151. Deutsche Derby in Hamburg-Horn.

Boxen auf für den pferdewetten.de Cologne Classic, Gr. III (Foto: S. Effgen)

Überlegener Be My Sheriff im Carl Jaspers Preis – Das Team Henk Grewe / Andrasch Starke in Glanz-Form

„Der schnelle Boden heute war Wasser auf die Mühlen von Be My Sheriff“, kommentierte Henk Grewe nach dem Erfolg des im Besitz von Nadine Siepmann stehenden Hengstes im zweiten Hauptereignis des Tages, dem Carl Jaspers Preis (Gruppe II, 35.000 Euro. 2.400 Meter). Und wieder brillierte Meisterjockey Andrasch Starke im Sattel. Auf den Plätzen liefen auch Windstoß und Accon ein sehr gutes Rennen.

Be My Sheriff und Jockey Andrasch Starke sichern sich den Carl Jaspers Preis, Gr. II (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

Erstmals seit sieben Monaten fanden auf der Kölner Galopprennbahn wieder Leistungsprüfungen für Englische Vollblüter statt. Beste äußere Bedingungen und ein super schnelles Geläuf inklusive. Renn-Vereins-Geschäftsführer Philipp Hein: „Das ist heute für alle Beteiligten höchst emotional gewesen. Wir sind sehr dankbar, dass wir heute veranstalten durften. In diesem Zusammenhang haben wir die Hygiene- und Maskenpflicht ebenso wie die geforderten Abstandsregelungen praktiziert. Auch wenn unsere Besucher uns sehr gefehlt haben und keine Besitzer auf die Bahn durften, war das heute sehr wichtig für die Perspektive und den Fortbestand des gesamten Galopprennsports.“

Im Auftaktrennen der Kölner Saison siegte Aviateur überlegen mit Jockey Filip Minarik für Trainer Jean-Pierre Carvalho aus Mülheim an der Ruhr. Dabei empfahl sich der fünfjährige Hengst des German Racing Clubs für die Badener Meile.  

Hein Bollow – Zu Ehren einer Legende

Das Hein Bollow-Erinnerungsrennen ging an den vierjährigen Wallach Lacento aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh). Im Sattel saß der amtierende deutsche Jockey-Champion Bauryzhan Murzabayev.

Erfolgreichste Aktive des Tages waren bei den Trainern Henk Grewe mit drei Tageserfolgen sowie Andrasch Starke und Bauryzhan Murzabayev bei den Jockeys, denen ebenfalls jeweils drei Siege gelangen.

Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park (ohne Zuschauer) findet am Sonntag, 17.5. mit den beiden Höhepunkten Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gr. III, 27.500 Euro, 1.600 Meter und dem Weidenpescher Steher-Cup, Listenrennen, 12.500 Euro, 3.000 Meter statt. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Zwölf Rennen sind geplant.

 

Kölner Saison beginnt am 8. Mai 2020 um 14:00 Uhr

Aufgalopp mit sportlichem XXL-Programm, Livestream und virtuellem Spenden-Shop

Am Freitag, 8. Mai, können erstmals im Jahr 2020 Zuchtleistungsprüfungen im Weidenpescher Park stattfinden. Damit kommt der Kölner Renn-Verein seinem staatlichen Auftrag nach, Leistungsprüfungen im Sinne des Tierwohls und zur Aufrechterhaltung der Vollblutzucht (gemäß Tierzuchtgesetz) abzuhalten.

Die Zuchtleistungsprüfungen müssen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie leider ohne Zuschauer abgehalten werden. Der Kölner Renn-Verein hofft bald wieder mit Zuschauern veranstalten zu können und bittet seine Fans um Verständnis.

Damit alle Galoppsport-Fans die Zuchtleistungsprüfungen aus Köln dennoch verfolgen können, wird der Kölner Renn-Verein am Freitag, 8. Mai, ab 13:30 Uhr (1. Start: 14:00 Uhr) eine kostenfreie und qualitativ hochwertige Livestream-Übertragung unter www.koeln-galopp.de zur Verfügung stellen.

Im sportlichen Mittelpunkt der Zuchtleistungsprüfungen steht der Carl Jaspers Preis, eine Gruppe 2-Prüfung über 2400 Meter (Start: 18:00 Uhr) für die Grand Prix Pferde. Der erste Härtetest des Jahres in Hinblick auf das Deutsche Derby in Hamburg ist das Cologne Classic. Die 2.100 m-Prüfung (Start 17:00 Uhr) gibt Aufschluss über das Leistungsvermögen einiger Derbyaspiranten und wird erstmals in Köln-Weidenpesch ausgetragen. Im Rahmenprogramm werden weitere Prüfungen unter anderem auch für 3-jährige sieglose Stuten stattfinden.

Mondaufgang über Weidenpesch? Derbyfavorit Wonderful Moon im Fokus

Im Cologne-Classic, Gruppe 3, tritt der amtierende Derbyfavorit Wonderful Moon des Stalles Wasserfreunde gegen voraussichtlich acht Gegner an. Wonderful Moon, der vom neunfachen deutschen Champion-Jockey Andrasch Starke geritten wird, steht im Training bei Henk Grewe in Weidenpesch. Der dreijährige Ausnahmegalopper gewann zuletzt im Krefelder Ratibor-Rennen in sensationellem Stil mit mehr als 12 Längen vor Schwesterherz und Near Poet. Letztgenannter zählt auch diesmal wieder zu seinen Gegnern und meldet mit Clement Lecoeuvre im Sattel Platzchancen an. Man darf also gespannt sein, wie Wonderful Moon als amtierender Derbyfavorit sich bei seinem diesjährigen Aufgalopp auf einer 400 Meter weiteren Distanz präsentiert. Sein Trainer Henk Grewe: „Der Hengst präsentiert sich in der täglichen Arbeit hervorragend. Auch beim Stehvermögen habe ich keinerlei Bedenken.“

Be My Sheriff gegen neun Gegner im Top-Grand Prix

Im zweiten Höhepunkt des Tages, dem Carl Jaspers Preis, Gruppe 2, rücken zahlreiche ältere Grand Prix-Pferde in die Startboxen ein. Mit Be My Sheriff haben auch hier Jockey Andrasch Starke und sein Trainer Henk Grewe ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Nadine Siepmann’s sechsjähriger Hengst kommt als starker Vorjahreszweiter in dieser Zuchtleistungsprüfung mit ersten Aussichten an den Start. Dass Stalljockey Andrasch Starke sich für Be My Sheriff entschieden hat, kann man als Hinweis werten. Zu den aussichtsreichen Gegnern zählen aber auch der in einer französischen Gruppe-Prüfung erfolgreiche Ashrun (Trainer Andreas Wöhler, Gütersloh) sowie der Derbysieger aus dem Jahr 2017 Windstoß (Trainer Markus Klug, Rath-Heumar). Im Sattel von Windstoß wird Maxim Pecheur sitzen.  Alles in allem dürfen sich die Turf-Fans auf eine offene und spannende Grand Prix-Prüfung freuen.

Weitere hoffnungsvolle Dreijährige am Start

Natürlich liegt ein weiteres Augenmerk auf den drei Zuchtleistungsprüfungen für den Derbyjahrgang. Besonders in einer Dreijährigen-Prüfung über 2.200 Meter gilt Dicaprio (Andrasch Starke) als ein hoffnungsvoller Kandidat von vielen. Als Bruder des letztjährigen Derbyzweiten Django Freeman wird Dicaprio sicher seinen Anhang finden.

HD-Livestream und Wettinfos unter koeln-galopp.de

Wie oben beschrieben werden die Zuchtleistungsprüfungen ohne Zuschauer stattfinden müssen. Damit diese Grundvoraussetzung für die Ausrichtung von Zuchtleistungsprüfungen seitens der Rennvereine auch für die am 8. Mai ohne Zuschauer abgehaltene Veranstaltung erfüllt werden kann, können die 12 Leistungsprüfungen in einem kostenlos zur Verfügung gestellten Livestream auf www.koeln-galopp.de in HD-Qualität verfolgt und online bewettet werden. Dies geschieht über die Seite der Wettpartner des Kölner Renn-Verein pferdewetten.de, RaceBets.de und Wettstar-Pferdewetten.de, welche allesamt auf ihre Provisionen verzichten, sodass alle Umsätze am Freitag zu 100% in den Toto des Kölner Renn-Verein fließen.  Für eine große Portion „Weidenpesch-Feeling“ sorgen auch Moderator Thorsten Castle und Kommentator Marvin Schridde, die am Mikrofon die Prüfungen für die Zuseher begleiten und einordnen werden. Insgesamt wartet auf die Zuschauer ein neues Produktionsformat mit neuen Kameraperspektiven und jeder Menge spannendem Inhalt auch zwischen den Zuchtleistungsprüfungen.

Spenden-Shop lädt zum virtuellen „Flanieren“ ein

Anfeuern, dem Sieger zujubeln oder einfach ein paar Sonnenstrahlen im Weidenpescher Park genießen – all das macht einen typischen Rennbahnbesuch aus und ist derzeit leider nicht möglich. Um den treuen Fans ein wenig „Weidenpesch-Feeling“ nach Hause liefern können, hat der Kölner Renn-Verein mit dem eigens eingerichteten virtuellen Spenden-Shop ein Kompensations-Angebot ganz im Stile eines Renntagsbesuch in Köln-Weidenpesch zusammengestellt. Ob beim Wetterfee spielen oder Glückssträhne buchen – eine virtuelle Umarmung ist allen Spendern in jedem Fall sicher! Auf der Startseite www.koeln-galopp.de unter dem Live-Stream können sich die Besucher am 8. Mai durch das Sortiment klicken. Jeder Einkauf versteht sich als Spende und die Einnahmen fließen in die Aufrechterhaltung des Rennbetriebes in Köln.

Hein Bollow starb im Alter von 99 Jahren in Köln – Tiefe Trauer um eine Ikone des Galopprennsports

Tiefe Trauer um eine Ikone des Galopprennsports

Hein Bollow starb im Alter von 99 Jahren in Köln

Auf Galopprennbahnen sind die Bereiche, wer wohin kann, ziemlich penibel geregelt. Führring, Waage, Stallbereich et cetera. Eine besonders sensible Zone sind die Räumlichkeiten der Rennleitung. Zutritt haben hier nur die am Renntag tätigen Stewards, sonst keiner. Die anderen Leute, die hierhin kommen, werden in der Regel mehr oder weniger vor die „Schranken“ der gestrengen Damen oder Herren zitiert. Allerdings gab es über die letzten Jahre hinweg in Köln  eine große Ausnahme, sie trug den Namen: Hein Bollow. Er hatte an Renntagen seinen festen Platz am Tisch der Rennleitung, was schon einiges über seinen herausragenden Status in diesem Mikrokosmos „Turf“ aussagt. Wenn irgendwann nach der Coronakrise wieder eine gewisse Normalität eingekehrt sein wird, wird dieser Stuhl allerdings verwaist  bleiben, denn Hein Bollow wurde am 20. April von dieser Erde abberufen. Im Alter von 99 Jahren starb er im Longericher Heilig Geist-Krankenhaus an den Folgen eines Schlaganfalls, der ihn nur wenige Tage zuvor ereilt hatte.

Hein Bollow war eine Legende, eine wirkliche Ikone des Galopprennsports. Vergleichbar mit einem Max Schmeling bei den Boxern oder einem Uwe Seeler im Fußball. Mit Letzterem teilte er übrigens eine Gemeinsamkeit, nämlich das Licht der Welt in der Hansestadt Hamburg erblickt zu haben. Bei Hein Bollow war es am 5. Dezember 1920. Und natürlich hatte die große Galopp-Familie gehofft, ihn auch noch anlässlich der Vollendung des 100. Lebensjahres gratulieren und hochleben lassen zu können. Nun ist es also anders gekommen – und eine große Lücke entstanden, war doch Hein Bollow ungeachtet seines hohen Alters immer noch der Markenbotschafter des Sports der schnellen Vollblüter schlechthin. Erst vor weniger Tagen hatte der Sender stern TV nahezu liebevoll von all den Grußbotschaften, die der Verstorbene von Menschen aus nah und fern erhalten hatte, berichtet.

Aufgrund der Coronakrise musste er die letzten Tage seines Lebens nämlich in einer kompletten Isolation fristen. Auch der morgendliche Besuch, der ihn Tag für Tag von seiner Altersresidenz zum Stall Asterblüte von Trainer Peter Schiergen geführt hatte, fiel aus. Gerade die Familien Schiergen und Minarik waren es auch, die in den letzten Jahren besonders feste Bezugspunkte für ihn gebildet hatten.

Blickt man auf dieses lange Leben zurück, so sind es drei Orte, die feste Ankerplätze von Hein Bollow waren, und zwar Hamburg, die Geburts- und Derby-Stadt, Hoppegarten, wo er sich seine ersten reiterlichen Meriten verdiente, sowie ab dem Jahr 1947 Köln, die Domstadt. In Hoppegarten hatte er auch seine von ihm so geliebte und verehrte Frau Margot kennengelernt, eine Tochter des bekannten Trainers Hans Thalheim, deren Tod ihn 1999 sehr mitgenommen und geschmerzt hatte.

Apropos reiterliche Meriten:  Auf insgesamt 1.034 Erfolge und nicht weniger als 13 Championate hatte es Hein Bollow gebracht, hinzukamen 1.661 Siege als Trainer. Lange Zeit blieb er der einzige Aktive, der weltweit jeweils einen vierstelligen Rekord in beiden Sparten vorzuweisen hatte. Bis dann Peter Schiergen in der Saison 2009 gleichzog und ebenfalls zum „doppelten Tausender“ avancierte.  Hein Bollow hat gewonnen, was es zu gewinnen gab. Als Jockey beispielsweise allein viermal das Derby: mit Allasch (1953), Kaliber (1954), Kilometer (1962) und Herero (1962). Und was den Weidenpescher Park in Köln angeht, so gelang es ihm, mit dem Hengst Opponent in der Saison 1963 den ersten Preis von Europa zu gewinnen.

All die vierbeinigen Hochkaräter aufzuzählen, die er als Trainer in seiner Obhut hatte, wäre viel, viel mehr als nur ein abendfüllendes Programm. Stellvertretend seien hier der großartige Nebos, der ewige Gegenspieler des nicht minder großartigen Königsstuhls, der Derby-Sieger Marduk oder auch Kondor, Cagliostro und die Klassesteeplerin Toronja genannt.

Was Hein Bollow – seit 1975 Träger des Bundesverdienstkreuz Erster Klasse – tatsächlich und eigentlich ausmachte, war allerdings keineswegs allein sein sportliches Lebenswerk. Vielmehr galt er auch als ein Mann, der Verantwortung nie gescheut hatte. Weder als langjähriger Vorsitzender des Trainer- und Jockey-Verbandes, als Beisitzer im Rahmen der Renngerichtsbarkeit, als vorbildlicher Lehrherr und Arbeitgeber. Der hin und wieder auch mal ganz schön laut werden konnte, der aber zudem schnell wieder herunterkam und den summa summarum eine große Warmherzigkeit auszeichnete. 

Vor allem jedoch schwang er sich schon früh zu einem wahren Sympathieträger auf, der in seinen Blütejahren eine Popularität besaß wie kaum ein anderer Aktiver aus dem Lager des Galopprennsports und Vollblutzucht. Der Name Bollow stand für die Fakultät der schnellen Vollblüter wie der Stern für die Automarke Mercedes.

Etliche Fernsehauftritte, natürlich noch in schwarz-weiß, zeugen in den Tiefen der Archive der großen Fernsehanstalten noch heute davon. Hein Bollow eloquent und humorvoll im Smalltalk mit den namhaften Größen jener Zeit, die längst als TV-Legenden in die Annalen eingegangen sind. Genauso wie es Hein Bollow jetzt in seinem Sport tut. Wobei er allerdings bereits zu Lebzeiten zur einer Legende aufgestiegen war. Eine Legende, um die ganz Turf-Deutschland jetzt trauert und die schmerzlich vermisst werden wird.

 

 

Überwältigendes Echo auf Brief-Aktion für Hein Bollow

Am 21. März hatte der Kölner Renn-Verein in einem Social Media-Post aufgerufen, dem seit Jahrzehnten in Köln-Weidenpesch lebenden ehemaligen Spitzenjockey und -trainer Hein Bollow, Briefe oder Bilder ins Seniorenheim zu schicken, da er dieses aktuell nicht verlassen darf. Wie viele ältere Menschen ist der 99-jährige derzeit isoliert und kann nicht wie sonst beinahe täglich für die Trainingsarbeit in Peter Schiergens Asterblüte-Stall auf unsere Anlage kommen.  Die Resonanz auf den Aufruf war schlichtweg überwältigend. Nur wenige Tage nach Beginn der Aktion war der Briefkasten Hein Bollows voll und die Galoppsport-Legende kam mit dem Lesen kaum noch hinterher. Die hohe Anzahl an Reaktionen, Anfragen und Rückmeldungen sagen mehr über den Umgang mit der derzeitigen Situation aus als jedes Wort, das hierüber geschrieben wird. Dafür im Namen des gesamten Kölner Renn-Verein vielen herzlichen Dank! Hieraus entstand übrigens die Aktion Stift & Papier, die Brieffreundschaften zu Bewohnern von Pflegeeinrichtungen vermittelt und damit die Generationen gegen Vereinsamung verbinden soll. Nähere Infos zur Teilnahme gibt es hier Stift & Papier.

Der Galopper des Jahres kommt aus Köln-Weidenpesch

Der Galopper des Jahres 2019 Rubaiyat, hier mit Jockey Clement Lecoeuvre siegreich beim Preis des Winterfavoriten am 6. Oktober im Weidenpescher Park (Foto: Marc Rühl)

Obwohl der Galoppsport derzeit fast auf der gesamten Welt ruht, können wir schließlich auch positive sportliche Schlagzeilen vermelden. Denn die vom Dachverband Deutscher Galopp zusammen mit der Sport-Welt und Wettstar jährlich abgehaltene Abstimmung ergab: Der Galopper des Jahres 2019 kommt aus Köln-Weidenpesch. Der von Trainer Henk Grewe im Weidenpescher Park trainierte 3-jährige Hengst setzte sich bei Deutschlands ältester Publikumswahl mit 42 Prozent der Stimmen gegen den amtierenden deutschen Derbysieger Laccario (38%) und dem mittlerweile in Frankreich trainierten Alson (20%) durch. Der vom Gestüt Karlshof gezüchtete und im Besitz von Darius Racing stehende Rubaiyat ging 2019 in allen seinen vier Rennen als Sieger hervor. Unter anderem gewann er zum Jahresabschluss am 6. Oktober den Preis des Winterfavoriten (Gruppe III) bei uns in Köln-Weidenpesch und wird als interessanter Derby-Kandidat gehandelt. Für den Kölner Trainer Henk Grewe war die Auszeichnung zweifelsohne ein besonderer Moment: „Wir freuen uns sehr! Das ist unser erster Galopper des Jahres, also etwas ganz Besonderes. Den vergisst man nicht“, ließ der amtierende Trainer-Champion verlauten. Der Kölner Renn-Verein gratuliert herzlich dem Team von Rubaiyat.