WDR Lokalzeit mit Bildern aus 120 Jahren Kölner Renn-Verein

Vor 120 Jahren wurde der Kölner Renn-Verein gegründet und entwickelte sich schnell zum wichtigsten Trainingsstandort des Landes. Viele prestigeträchtige Rennen finden heute in Weidenpesch statt. Ein Ende des Erfolgs ist nicht in Sicht. Ein Team des WDR hat uns vor Ort besucht und einen sehr interessanten Beitrag über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Köln Galopprennbahn gedreht. Mit dabei ist auch die Kölner Turf-Legende Hein Bollow. Das Ergebnis lief gestern Abend im Rahmen der WDR Lokalzeit:

WDR Lokalzeit vom 13. April: 120 Jahre Kölner Renn-Verein

Der Galopprennsport bei der Weltmesse des Pferdesports – Equitana in Essen

 

Großes Galopp-Gewinnspiel bei der Equitana in Essen

Die Equitana, die Weltmesse des Pferdesports, wird vom 18. bis 26. März 2017 wieder Hunderttausende Reitsportfans anlocken. Auch der Galopprennsport präsentiert sich bei diesem großen Event in Essen und hat eine ganz besondere Aktion mit im Gepäck: „Silvery Moon – Besitzer für einen Tag!“.

Als Aussteller auf der Equitana bietet der Galopprennsport eine Anlaufstelle für Besitzer, Züchter und besonders auch für den Nachwuchs. Jeder, der sich für den schnellen Pferdesport und die edlen Vollblüter interessiert, ist herzlich dazu eingeladen, den 24 Quadratmeter großen Galopp-Stand (G-34) auf der Galerie zu besuchen.

Neben Informationen erwarten die Besucher viele, tolle Aktionen. So steht Mr. Ed, das beliebte E-Pferd, für jeden Besucher zum Reiten bereit. Um das Feeling noch authentischer zu machen, liegen einige Renndresse bereit, in die die Besucher schlüpfen können.

Außerdem wird über die gesamte Messezeit eine Verlosung angeboten und mit etwas Glück und der richtigen Antwort auf die Gewinnspielfrage, kann sich schon bald ein Equitana-Besucher Besitzer eines Rennpferdes nennen. „Silvery Moon – Besitzer für einen Tag!“ heißt die spannende Aktion, bei der der glückliche Gewinner tief in die Welt des Galopprennsports eintauchen kann. Im Hauptpreis enthalten sind freier Eintritt sowie Tribünenkarten für zwei Personen beim Ostermontagsrenntag am 17. April 2017 in Köln. Der Gewinner wird außerdem Pate von Silvery Moon, dem weltweit wegen seines Aussehens so populären Schecken-Pferdes, (oder bei Nichtstart von Silvery Moon eines anderen chancenreichen Starters im Ausgleich III über 1850 Meter) und erlebt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Zusammen mit dem Besitzer hört der Preisträger im Führring die Order des Trainers und kann „sein Pferd“ im Rennen von der Tribüne aus anfeuern. Und damit nicht genug: Er kassiert außerdem denselben Betrag, den der Besitzer erhält. Das sind im Siegfall 3.500 Euro, die Plätze sind dotiert mit 1.400 €, 700 € und 400 €.

Ohne eine größere finanzielle Unterstützung aus dem Lager des Turfs, wäre eine Präsenz des deutschen Galopprennsports auf der Equitana nicht realisierbar gewesen. So gilt ein ganz großer Dank den Premium-Partnern und weiteren Sponsoren dieses Equitana-Auftrittes. Zu den Premiumpartnern gehören der Kölner Renn-Verein, Baden Racing, die Mehl-Mülhens Stiftung, der Deutsche Trainer- und Jockeyverband sowie der Förderverein zur Jockey Aus- und Weiterbildung.

Zudem wird das Unternehmen „Galopprennsport auf der Equitana“ unterstützt vom Verband Deutscher Besitzertrainer, Verband Deutscher Amateur-Rennreiter, vom Deutschen Sportverlag, Starck Reitanlage und Pferdetherapie sowie von den Rennvereinen aus Bad Harzburg, Düsseldorf, Hamburg, Mülheim, Neuss und Saarbrücken.


Besuchen Sie den Galopp-Stand auf der EQUITANA

Zeitraum: 18. – 26. März 2017
Ort: Messegelände Essen, Norbertstraße, D – 45131 Essen
Stand: Galerie, G-34
Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 Uhr

Galopp verbindet Köln

Die Kölner Rennsaison 2017 beginnt passend zum 120. Jubiläum des Kölner Renn-Verein mit drei absoluten Highlight-Renntagen, die nicht nur Rennsportfans begeistern werden.

Der Eröffnungsrenntag am Ostermontag steht ganz unter dem Motto „ Galopp verbindet Köln“.

Feiern Sie mit uns und den schnellen Vollblütern einen besonderen Jubeltag. Kölns traditionsreichster Sportverein, der Kölner Renn-Verein 1897 e.V., feiert in diesem Jahr auf der Galopprennbahn in Weidenpesch sein 120. Jubiläum.

Von kölscher Musik über Karneval bis hin zum 1. FC Köln. Kölsche Institutionen feiern mit uns in Weidenpesch. Los geht es am Ostermontag mit einem Kölner Legenden-Rennen sowie dem Live-Auftritt von Sänger Björn Heuser. Dazu gibt es noch Torwand-Schießen mit FC-Star und U-21 Coach Patrick Helmes und einen besonderen Auftritt von Haie Maskottchen Sharky.

Sportlich findet bereits zum Saisonauftakt mit dem Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen eine erste wichtige Prüfung für den dreijährigen Stuten-Jahrgang statt, ein Hochkaräter sozusagen. Die Gruppe 3-Prüfung trägt den Namen einer großen Gönnerin des deutschen Turfs, die 2002 mit der Goldenen Verdienstmedaille die höchste Auszeichnung im deutschen Rennsport erhielt.

Neben sportlich interessanten Rennen im Rahmenprogramm können auch unsere jüngsten Besucher sich wieder auf einen abwechslungsreichen Nachmittag im Weidenpescher Park freuen.

Das Team der neuen Gastronomie freut sich, den Besuchern neue kreative Snacks und Gerichte im Biergarten und auch in den beiden Gaststätten servieren zu können. Den Anfang macht dabei die Jubiläumswurst, die exklusiv für den Saisonauftakt von Spitzenkoch Mario Kotaska kreiert wurde.
FC-RENNTAG zugunsten der Stiftung 1. FC Köln

Der erste After-Work- Renntag der Galoppsaison 2017 steht am Dienstag, 25. April, ganz im Zeichen des 1. FC Köln und seiner Stiftung. Bereits zum 6. Mal hat der FC-RENNTAG eine besondere Bedeutung im Kölner Veranstaltungskalender. Seit der gelungenen Premiere in 2012 kommen jährlich tausende Besucher auf die Kölner Galopprennbahn zu dieser vom 1. FC Köln und Kölner Renn-Verein organisierten Galopp-Veranstaltung zugunsten der Stiftung 1. FC Köln.

Packende Pferderennen und zahlreiche FC-Profis zum Anfassen. Unter diesem Motto steht der FC-RENNTAG, der ein abwechslungsreiches Programm aus Sport und Unterhaltung bietet. Dabei können die Besucher mit etwas Glück sowohl bei den Wetten gewinnen als auch einen der außergewöhnlichen Preise der FC-Tombola mit nach Hause nehmen. Die Profis des 1. FC Köln werden um ca. 17:45 Uhr zu einer Autogrammstunde auf die Rennbahn kommen und sich den zahlreichen Fans präsentieren.

Dieser After-Work-Renntag ist auch gleichzeitig unser Veedels‘ Renntag.

Die Galopprennbahn ist umgeben von 7 Kölner Veedeln – Bilderstöckchen, Longerich, Mauenheim, Niehl, Nippes, Riehl und Weidenpesch – Vororte, mit denen der Verein schon seit Jahren ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis pflegt. Der Kölner Renn-Verein lädt anlässlich dieses Renntages alle Bewohner der angrenzenden Veedel zu einem entspannten Renntag ein. Jeder Besucher erhält gegen Vorlage eines gültigen Ausweises -mit Nachweis einer Postleitzahl aus einem der 7 Veedel- vergünstigten Eintritt. Ausserdem sind auch Vereine und Institutionen aus den anliegenden Veedeln eingeladen den Renntag zu nutzen, um sich dem breiten Publikum zu präsentieren.

 Kasalla läuft und rockt in Weidenpesch am Benefizrenntag – Pferd und Band aus der Stadt mit K

Neben dem geplanten Start von Publikumsliebling Kasalla am 7. Mai im 82. Gerling-Preis haben auch die fünf Jungs der gleichnamigen kölschen Kultband ihr Kommen zugesagt. So gibt es nach dem letzten Rennen ab ca. 18.30 Uhr auf der Wiese vor der Tribüne einen Live Auftritt von Kasalla „aus der Stadt mit K“.

Bereits im Vorjahr begeisterten Basti Campmann und seine Jungs bei Ihrem Auftritt nicht nur die eingefleischten Fans sondern auch tausende Rennbahnbesucher. Eintrittskarten zum Live Auftritt sind als „Halbtagesticket“ inklusive des 82. Gerling-Preis zum Preis von 8 Euro online buchbar. Wer sich für das exklusive „Kasalla-Paket“ entscheidet, erhält für 16 Euro (nur im Vorverkauf – inkl. VRS-Ticket) neben Eintritt für den gesamten Renntag zusätzlich ein Wettjeton im Wert von 2 Euro, ein Rennprogramm, 1 Glas Sion-Kölsch und kommt in den Genuss eines ebenso sehenswerten Live-Auftritts von Kasalla.

„Kindern helfen“ – so heißt dann auch das Motto an diesem Renntag. Schirmherrin ist die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die zusammen mit zahlreichen Prominenten aus Sport, Funk und Fernsehen die größte Benefizveranstaltung im deutschen Galopprennsport unterstützt. Das beliebte Charityrennen von Prominenten auf Islandponies gilt Jahr für Jahr als der Höhepunkt.

 

Jahreskarte 2017 mit 14 Renntagen jetzt erhältlich

 

Neu im Programm ist unser Zusatz-Renntag am Sonntag, 16. Juli 2017, mit der Meilen-Trophy, einem Gruppe 2-Rennen, als Hauptrennen des Tages. An diesem Renntag wartet neben sportlich interessanten Rennen auch wieder unser Kinderland mit einem bunten Programm auf seine kleinen Besucher.

Die Jahreskarte 2017 ist auch für den Familienrenntag am 16. Juli gültig. Es bleibt beim gleichen Preis wie bei 13 Renntagen. Ein weiteres Argument sich jetzt noch die Jahreskarte zu sichern!  Infos unter www.koelnticket.de.

Köln untermauert Status als führende Trainingszentrale in Deutschland

 

Umfangreiche Erneuerungsarbeiten erlebte die Kölner Galopprennbahn in den vergangenen acht Wochen. Mehr als 10.000 Kubikmeter Erdreich wurden auf der 1850 Meter langen „großen“ Sandtrainierbahn abgetragen, um anschließend die Fläche mit einer neuen Drainage sowie einer vollautomatischen Beregnungsanlage zu versehen. Dazu erläutert Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein: „Die Sanierung der Sandbahn ist eines der wichtigsten Projekte, die der Kölner Renn-Verein in den letzten 10 Jahren realisieren konnte. Die neuen Begebenheiten sind die Basis für einen weiterhin erfolgreichen Kölner Trainingsstandort, der in Zukunft wieder mehr als 400 Pferde in Training haben soll. Aktuell werden ca. 350 Vollblüter in Köln trainiert. Unser Dank gilt dem Beirat des Kölner Renn-Verein für die tatkräftige Unterstützung und der Firma Brieskorn, die für uns eine tolle Arbeit abliefert.“

 

Erneuerung der Rails und der Beregnung ein zusätzliches Plus

 

Neben den zwei neuen Bewässerungskreisläufen für Sand- und Grasgeläuf tragen vor allen Dingen die neuen Innen- und Außenrails als wichtiger Bestandteil zu den verbesserten Trainingsbedingungen bei.

 

Die Vorfreude auf die ersten Galopps auf dem neuen Untergrund ist bei den Kölner Trainern zu spüren. Championtrainer Peter Schiergen: „Wir freuen uns alle auf die neuen Trainingsbedingungen. Durch die neue Bahn wird sich Köln als bester Trainingsstandort in Deutschland weiterentwickeln.“ So sieht auch Kollege Andreas Suborics, der seit dem 1. Januar das Kölner Trainerteam verstärkt, die Erneuerungsarbeiten als eine wichtige Investition in die Zukunft der Kölner Galopprennbahn: „Ich freue mich schon auf die Fertigstellung der neuen Sandbahn, da es uns Trainern dann möglich ist, wetterunabhängig unsere Pferde optimal auf die Rennen vorzubereiten.“

 

Mit der Fertigstellung der neuen großen Sandtrainierbahn untermauert Köln seinen Status als führende Galoppzentrale in Deutschland. Am Ostermontag, 17. April, starten die Domstädter in ihre Jubiläumssaison  „120 Jahre Kölner Renn-Verein“ (13 Renntage) mit einer großen Eröffnungsveranstaltung.

 

Weltmeisterliches Tor von Marcel Risse

FC Idol und Rennpferdebesitzer zum Torschützenkönig des Jahres gewählt

 

Marcel Risse hat es tatsächlich geschafft. Der Freistoßspezialist des 1.FC Köln hat die beliebteste Publikumswahl zum Tor des Jahres der ARD Sportschau für sich entschieden. Und dies mit seinem Derby-Sensationstor gegen Borussia Mönchengladbach und mit deutlichem Abstand. Mit gleich 2 Toren des Monats, Oktober und November, war Marcel Risse ins Rennen gegangen. Damit wurde erstmals wieder seit Pierre Littbarskis legendärem Dribbling 1985 gegen Werder Bremen ein Spieler des 1. FC Köln zum Torschützen des Jahres gewählt.

 

Und nicht nur das. Auch als Rennstallbesitzer hat Marcel Risse allen Grund zur Freude. Sein Hengst Weltmeister gewann im vergangenen September das mit 52.000 Euro dotierte Hannoveraner Auktionsrennen. Pünktlich zum Saisonauftakt der 120. Kölner Galoppsaison soll der Erfolgshengst am Ostermontag, 17. April mit guten Chancen in die Startboxen einrücken. Marcel Risse hat sein Kommen bereits zugesagt.

Sanierung Sandbahn in Köln

Bereits Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde mit den Vorbereitungen zur Sanierung der Sandtrainierbahn im Weidenpescher Park begonnen. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen schreiten die Arbeiten gut voran, so dass zum Ende dieser Woche die neue Drainage fertig gestellt werden kann. Nach Ende der Ausbauarbeiten kann dann ab der nächsten Woche mit dem Einbau des neuen Schichtenaufbaus begonnen werden.

Hier ein kurzer Überblick zum derzeitigen Stand der Arbeiten: Sanierung Sandbahn Köln

Iquitos und Nightflower: Kölner Doppel im Japan Cup

Am Sonntag, 27. November 2016 um, und damit genau 21 Jahre nach dem ersten und einzigen deutschen Triumph durch Lando, wollen zwei hiesige Cracks in diesem mit 648 Millionen Yen (rund 5,5 Millionen Euro) dotierten Top-Event in seine Fußstapfen treten: Iquitos, vierjähriger Hengst im Besitz der Kölner Golffreunde des Stalles Mulligan und in Training bei Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (73) in Hannover, und die vierjährige Stute Nightflower, die dem Stall Nizza des Freiburger Privatbankiers Jürgen Imm gehört und von Peter Schiergen (51) in Köln trainiert wird.

 

Iquitos ist der erste Gewinner der neugeschaffenen German Racing Champions League. Seine beiden beeindruckenden Siege in Baden-Baden im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gr. II) und im Longines – Großer Preis von Baden (Gr. I) waren die absoluten Höhepunkte seiner bisherigen Karriere. Bei zwölf Starts gewann der Adlerflug-Sohn, der wieder seinen gewohnten Jockey Ian Ferguson (45) im Sattel haben wird, fünf Rennen und verdiente 251.250 Euro. Zuletzt war er Vierter im Pastorius Großer Preis von Bayern auf der Galopprennbahn in München.

 

Nightflower absolviert bereits ihren zweiten Auftritt im Japan Cup. 2015 hatte sie einen denkbar schlechten Rennverlauf, sonst wäre viel mehr als Platz elf möglich gewesen. In der laufenden Saison hat die Dylan Thomas-Tochter nicht das Geringste von ihrer Klasse eingebüßt. Im Kölner Preis von Europa (Gr. I) wiederholte sie ihren Vorjahressieg und schaffte als erste Stute das Doppel in dieser Prestige-Prüfung. Natürlich wird auch in Tokio Andrasch Starke (42) im Sattel von Nightflower sitzen. Der achtfache deutsche Champion-Jockey weilt bereits seit einigen Wochen zu einem Gastspiel in Japan.

 

Sagenhaft sind die möglichen Gewinnaussichten: 2,3 Millionen Euro erhält der Eigner des Siegers nach 2.400 Metern. Sogar für Platz zehn gibt es nach rund zweieinhalb Minuten noch umgerechnet 46.000 Euro. Iquitos winken als Sieger im Großen Preis von Baden noch Bonus-Prämien: 1 Mio. Dollar im Siegfall, 400.000 Dollar für den zweiten Platz, 250.000 Dollar für Rang drei sowie 100.000 Dollar für Rang vier oder weniger. Das heißt, diese Summe hat Iquitos‘ Besitzer schon sicher in diesem Einladungsrennen.

 

Natürlich stehen beide Pferde vor einer großen Herausforderung und gelten in einem Elite-Feld als Außenseiter. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Gastgeberland Japan stellte in den letzten zehn Jahren stets den Sieger. Diesmal sind Tenno Sho-Gewinner Kitasan Black und Arima Kinen-Held Gold Actor in einem sehr offenen Japan Cup die voraussichtlichen Favoriten.

 

Neben den beiden Pferden aus Deutschland ist der Franzose Erupt aus dem Stall von Francis Henri Graffard der einzige Gast im Aufgebot. Er gewann zuletzt das Canadian International (Gr. I) in Woodbine/Kanada und war Sechster hier im Vorjahr. Der letzte Nicht-Europäer in der Siegerliste ist der Engländer Alkaased im Jahr 2005.

 

Doch nun heißt es am Sonntagmorgen deutscher Zeit Daumendrücken für das deutsche Japan Cup-Duo. Vielleicht geht ja für Iquitos oder Nightflower in Tokio die „Sonne auf“.

 

krv_jahreskarten_2017_gold_cc3601_final

Die „goldene“ Jahreskarte 2017 ist da!

 

Passend zum 120-jährigen Jubiläum des Kölner Renn-Verein im Jahr 2017 wurde die neue Jahreskarte im festlichen Goldton gehalten. Sie erhalten mit dem Kauf der Jahreskarte Zugang zu allen 13 Kölner Renntagen der Saison 2017 und verpassen somit kein Rennen mehr im Weidenpescher Park. Saisonbeginn ist am Ostermontag 2017 mit dem Karin Baronin von Ullmann Schwarzgold Rennen (Gr.3).

 

Die Jahreskarte gibt es für Familien, Stehplätze und die Haupttribüne ab 55 €. Bestellen können Sie einfach und bequem per Telefon unter 0221-9745050 (Mo-Fr. 9 – 16 Uhr), per Mail an kontakt@koeln-galopp.de oder über den Online-Shop: www.koelnticket.de.

 

Bei einer Bestellung über den Online-Shop von KölnTicket ist die Anreise zu jedem Renntag mit dem ÖPNV im Preis enthalten.

 

Setzen Sie auf die richtige Karte, auch als Weihnachtsgeschenk!

 

 

Kölner Gespräche: Der Jockey Dennis Schiergen

Dennis Schiergen wurde 1994 in Köln geboren. Sein Vater ist der berühmte Jockey Peter Schiergen, der als Reiter und Trainer auf über 1.000 Rennsiege kommt. In seinem Stall Asterblüte in Weidenpesch trainiert auch Sohn Dennis. Nach frühen Ponyrennen folgten 2010 seine ersten Siege in offiziellen Amateurrennen. Schon ein Jahr später wurde er mit 41 Siegen Champion der Amateurrennreiter und wechselte 2014 ins Profilager. Bedeutende Siege folgten, u.a. in diesem Jahr beim Kölner Oppenheim-Union-Rennen. Parallel zum Reiten absolviert er ein Studium des Sport-, Medien- und Eventmanagements.

Dennis Schiergen lebt mit seinen Eltern und seinen Brüdern in Köln-Auweiler.

 

Bevor er zum Interview (Bernd Imgrund) kommt, geht es noch einmal auf die Galopprennbahn. Unglaublich, mit welchem Speed diese Tiere an einem vorbeiziehen. Und beeindruckend der Reiter, der währenddessen so gebückt und gebeugt überm Sattel schwebt.

 

Hatten Sie als Kind ein Schaukelpferd?

Klar, lag bei dem Vater ja nah, eins geschenkt zu bekommen. (lacht)

Pferde schaukeln eigentlich gar nicht, oder?

In der Dressur mag es runde Bewegungen geben, die in die Richtung gehen. Aber Rennpferde müssen sich lang machen, um so schnell wie möglich zu sein.

Ein Schaukelpferd dient also nicht als frühkindliche Vorbereitung auf den Rennsport?

Nein. Ich saß schon auf Pferden, bevor ich laufen konnte. Und mit zehn Jahren habe ich die ersten Ponyrennen mitgemacht. Ponys haben allerdings die Tendenz, ein bisschen sperrig zu sein.

So wie Esel?

Esel bleiben einfach stehen, wenn du Pech hast. Aber auch Ponys haben ihren eigenen Kopf und reiten nicht unbedingt dahin, wo du willst.

Verstärkt sich das bei großen Pferden?

Genau die Befürchtung hatte ich anfangs. Aber die erfahrenen Jockeys erzählten mir genau das Gegenteil: Wenn du Ponys reiten kannst, dann kannst du so ungefähr alles reiten.

Einer meiner Kumpels von der Grundschule hatte einen Reitstall. Ich hätte jeden Tag auf ein Pferd gedurft, habe es aber nie gemacht, weil ich Angst hatte.

Verstehe ich durchaus. Es gibt auch Sportarten, wo es bei mir aufhört.

Skispringen?

Ich fahre Ski, und im Funpark herumzuspringen, finde ich eigentlich ganz lustig. Aber Freeclimbing, am besten noch ohne Sicherung, das wäre nichts für mich.

Pferde sind groß und kräftig. Sind sie auch gefährlich?

Nein, das Wort passt nicht. Pferde tun nichts aus Bosheit, sondern höchstens aus Angst, weil sie sich erschreckt haben.

Was war Ihre bislang brenzligste Situation?

Stürze hatte ich schon mehrere. Letztes Jahr im August fiel ich in einem 16er-Feld, ich lag etwa an sechster Position. Meine Hand war fünfmal gebrochen, und ich hatte zwei OPs.

Der Unfall hat Sie offenbar nicht davon abgehalten, wieder aufzusteigen.

Ich bin sogar direkt danach wieder aufs Pferd. Der Adrenalinschub hat den Schmerz völlig übertüncht. Zum Arzt vor Ort musst du zwangsläufig nach einem Sturz, dem hab ich gesagt, es sei alles in Ordnung. Aber als beim nächsten Start aus der Box dann wieder richtig Druck auf die Hand kam, tat es höllisch weh. Da wusste ich, dass was passiert war.

Mein Motorrad hat 70 Pferdestärken. Macht Sie das neidisch?

Nein. Ich fahre auch gern schnelle Autos. Aber Pferde sind keine Maschinen, sondern Lebewesen. Man baut eine vertrauensvolle Bindung auf zu seinem Pferd, das Zusammenspiel von Mensch und Pferd ist etwas ganz Besonderes.

Ihr Vater schwärmt von Rennbahnen wie Dubai, dem britischen Ascot und Longchamps in Paris. Haben Sie auch schon eine Lieblingsbahn?

Meine größten Erfolge habe ich in Berlin gefeiert. Da gibt es Tribünen für die Schicken und für die normalen Leute. Und weil es dort immer voll ist, herrscht da eine großartige Atmosphäre. Wie Fußballern macht es auch Reitern umso mehr Spaß, je mehr Applaus sie bekommen.

Haben sie bei Rennen in Weidenpesch einen Heimvorteil?

Es ist sicher kein Nachteil, dort jeden Grashalm zu kennen. Mich kennen hier alle, seit ich ganz klein bin. Wenn die dann zuschauen, beflügelt einen das natürlich.

Sie haben dieses Jahr beim Oppenheim-Union-Rennen in Weidenpesch 70.000 Euro gewonnen. Was machen Sie damit?

(lacht) 70.000, das war der gesamte Topf. 40.000 davon gingen an den Sieger, aber der Anteil des Jockey daran liegt bei nur fünf Prozent. Zehn Prozent bekommt der Trainer, und der Rest geht an den Besitzer, der ja das komplette finanzielle Risiko trägt. Meinen Anteil hebe ich mir für das weitere Studium auf.

Sie studieren Sport-, Medien- und Eventmanagement. Mit welchem Ziel?

Genau, an der Fresenius-Hochschule im Mediapark. Ich würde gern meine Erfahrungen als Sportler und die vielen über die Jahre gemachten Kontakte nutzen, um weiter im Galoppsport zu arbeiten.

Die Arbeit im Stall fängt morgens um halb 6 an, habe ich mir sagen lassen. Und nebenbei machen Sie noch Ihren Master?

Als Student bin ich immerhin flexibler als noch in der Schule. Wenn eine Vorlesung vormittags ist, kann ich natürlich nicht in den Stall. Aber ich versuche, das alles passend zu legen.

Worauf müssen Sie im Vergleich zu Ihren Kommilitonen verzichten?

Der Sommer ist für uns Hochsaison, feiern gehen kann ich da nur sehr begrenzt. Im Winter kann ich auch mal vier Wochen Pause machen, in denen der Körper sich erholt. Sehr diszipliniert muss man außerdem beim Essen sein.

Essen Sie Rheinischen Sauerbraten?

Nee, das ist Kopfsache. Für die Inder sind Kühe heilige Tiere, die sie nicht essen. Und so geht mir das mit den Pferden.

Auf Ihrer Stallwebsite gelten Sie 2010 noch als „Teenager mit Babyspeck“. Inzwischen sind Sie auf 1,74 Meter herangewachsen – eigentlich zu groß für einen Jockey.

Richtig. Deswegen will ich mir mit dem Studium ein zweites Standbein aufbauen. Jetzt bin ich, denke ich, gottseidank ausgewachsen.

Messi bekam Wachstumshormone, vielleicht hätte man Sie umgekehrt mit Kleinbleibhormonen behandeln können.

(lacht) Gut möglich, dass es so etwas in einigen anderen Ländern gibt. Aber bei uns käme glaube ich niemand auf so eine Idee.

Wären Sie denn wirklich lieber kleiner geblieben?

Ich habe mich das schon oft gefragt. Sechs Zentimeter weniger wären auch einige Kilo weniger. Aber Reiten ist ja nicht alles …

Irgendwann steht man vor der Traumfrau und ist froh, den Kopf nicht in den Nacken knicken zu müssen.

Eben.

Zur Zeit ist Ihr Vater noch berühmter als Sie. Werden Sie ihn überholen?

(lacht) Die Messlatte liegt sehr hoch. Fünfmal Deutscher Meister der Jockeys, mehrfacher Champion der Trainer, insgesamt über 1.000 Rennen gewonnen: Da kommt man nicht so schnell ran.

Deutschlands wichtigstes Rennen, das Deutsche Derby in Hamburg, hat Peter Schiergen als Reiter nie gewonnen. Sie waren dieses Jahr unter den Favoriten. Woran hat es gehapert?

Daran, dass das Geläuf in einem sehr schlechten Zustand war. Das Derby ist immer das letzte Rennen nach sechs Renntagen. Mein Pferd Boscaccio ist damit leider nicht zurechtgekommen.

Reiten Sie immer dasselbe Pferd?

Nein, die Rennen gehen über verschiedene Distanzen, und jedes Pferd hat andere Qualitäten.

Mal unter uns: Ist es nicht unglaublich nervig, vom eigenen Vater trainiert zu werden?

In meinem Fall nicht. Aber sagen wir so: Zuhause stehen wir in einem anderen Verhältnis als bei der Arbeit mit den Pferden. Zu unserem Stall gehören viele Pferde, Reiter, Angestellte und Kunden. Da müssen wir professionell miteinander umgehen, und da gibt es dann auch schon einmal die ein oder andere Auseinandersetzung.

 

Weitere Informationen:

www.schiergen.de

 

 

 

 

 

 

 

Jahreskarten 2017 jetzt erhältlich

Die Jahreskarte 2017 – das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Rennsport-Fans

 

Seit dem letzten Renntag in Köln haben Sie die Möglichkeit, Jahreskarten für die Rennsaison 2017 zu erwerben.

Diese können Sie online erwerben über KoelnTicket oder per Email kontakt@koeln-galopp.de und telefonisch 0221/ 974 50 50 bestellen.

 

Machen Sie sich und auch anderen eine Freude – die Jahreskarte für die Kölner Galopprennbahn  –  die ideale Geschenkidee.

Die Rennsaison 2017 umfaßt 13 Renntage.

Die einzelnen Renntage und die Preise für die Jahreskarten finden Sie unter Renntermine 2017 und Eintritt.