Peaches triumphiert im Casino Baden-Baden Winterkönigin-Trial

Die zweijährige Stute Peaches (8,6:1) hat am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn unter dem Franzosen Clement Lecoeuvre (23) das Casino Baden-Baden Winterkönigin-Trial (Listenrennen, 17.000 Euro Preisgeld, 1.500m) gewonnen. Auf den Plätzen landeten die Favoritin Amazing Grace (Marco Casamento) und Kaliyah (Andrasch Starke). Damit bringt sich Peaches für den Preis der Winterkönigin am 18. Oktober in Iffezheim in Stellung. Besitzer ist der Kölner Rennstall elektrowelt24.de. Peaches gewann in einer spannenden Zielankunft sicher mit einer dreiviertel Länge vor Amazing Grace (Marco Casamento) und Kaliyah (Andrasch Starke) auf den Plätzen. Insgesamt fanden zehn Prüfungen am Sonntag im Weidenpescher Park statt.

STIMMEN zum Casino Baden-Baden Winterkönigin-Trial:

Clement Lecoeuvre, Reiter von Peaches: „Ich hatte sehr viel Mumm heute, dass die Stute eine Siegchance hat. Sie war unterwegs sehr entspannt und hat meiner Meinung nach Gruppe-Potenzial. An der Außenseite hatte ich dann ein Riesengefühl, sie hat so unglaublich viel Speed gezeigt. Ganz toll.“

Andreas Suborics, Trainer von Peaches: „Die Stute war schon früh im Jahr mein Mummpferd. Sie ist immer treu auf die vorderen Ränge gelaufen, hatte zuletzt in Iffezheim auch etwas Pech. Auch der 200 Meter weitere Weg kam ihr entgegen. Ich freue mich sehr über ihre Leistung heute.“

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein resümiert: „Es freut uns natürlich ganz besonders, dass die ersten drei Pferde im heutigen Hauptrennen aus der hiesigen Trainingszentrale kommen. Glückwunsch an Andreas Suborics und sein Team. Beim Kölner Saisonfinale am 11. Oktober hoffen wir natürlich auf gute Voraussetzungen.“

Überraschung durch Sporting zum Auftakt

Eingeleitet wurde der Renntag mit einem sehenswerten Erfolg des Außenseiters Sporting (12,9:1) für den Trainer-Altmeister Hans-Jürgen Gröschel aus Hannover-Langenhagen. Der für das Gestüt Paschberg (Brackel) angetretene Zweijährige brachte sich unter Jockey Adrie de Vries für das Krefelder Herzog von Ratibor-Rennen im November ins Gespräch.

Ramazotti gewinnt spannendes Finale gegen Julio

Es war das erwartete Duell um den Sieg in einer Altersgewichtsprüfung über 1.400 Meter. Schließlich kam Ramazotti unter Jockey Eduardo Pedroza in den bekannten Rennfarben des Gestüt Fährhof gegen den lange führenden Julio (Andrasch Starke) zu einem knappen, aber letztendlich sicheren Erfolg. Simon Stokes trainiert den Sieger in Bremen-Mahndorf.

Nerium wie ein Pferd großer Klasse

Die imponierendste Vorstellung des Tages lieferte Stall Nizzas dreijähriger Hengst Nerium, der unter Lukas Delozier im höchsten Handicap des Tages seine Gegner wie Statisten aussehen ließ. Der vierte Sieg in Serie sah nach Gruppe-Format aus. Asterblüte-Trainer Peter Schiergen trainiert Nerium im Weidenpescher Park.

Fataliste mit großem Speed

Das Rennen für den Derbyjahrgang sah einen Favoritensieg des Schlenderhaners Fataliste mit dem Italiener Michael Cadeddu im Sattel, der spät den Turbo zündete. Markus Klug markierte damit seinen 38. Jahrestreffer als Trainer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sensation: Außenseiterin Donjah gewinnt den Preis von Europa

Die große Außenseiterin Donjah (16,3:1) hat am Samstag in Köln unter dem Franzosen Clement Lecoeuvre (23) den 58. Preis von Europa, Gr.1 (77.500 Euro Preisgeld, 2.400 m) gewonnen. Es war der zweite Erfolg im größten Kölner Rennen des Jahres für den Weidenpescher Trainer Henk Grewe nach Khan 2018. Donjah steht im Besitz von Darius Racing. Dafür zeichnet Dr. Stefan Oschmann (Würzburg), CEO von Merck. Donjah gewann nach 2:31,82 Minuten in einer spannenden Zielankunft sicher mit Hals und einer halben Länge vor Kaspar (Maxim Pecheur) und Dame Malliot (Hollie Doyle) auf den Plätzen. Es war der erste Gruppe I-Erfolg eines deutschen Pferdes nach Iquitos im Großen Preis von Bayern am 1.11.2018. Insgesamt neun Prüfungen fanden am Samstag im Weidenpescher Park statt.

Kaspar (links, Jockey: Maxim Pecheur) lag bis kurz vor dem Ziel vorne (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

STIMMEN zum 58. Preis von Europa:

Clement Lecoeuvre, Reiter von Donjah: „Ich hatte sehr viel Mumm heute, dass die Stute besser als in Hamburg läuft. Sie war unterwegs sehr entspannt. An der Außenseite hatte ich dann ein Riesengefühl, sie hat so unglaublich viel Speed gezeigt. Traumhaft.“

Henk Grewe, Trainer von Donjah: „Die Stute war über Winter im Gestüt, brauchte den letzten Start in Hamburg noch. Heute war sie voll da. Sie hat Gruppe III, II und jetzt I, gewonnen. Alles, was jetzt noch kommt, ist eine Kür. Als nächstes könnte es ins Ausland gehen.“

Markus Klug, Trainer von Kaspar: „Der Hengst hat heute eine Mega-Leistung gezeigt. Er hat viel, viel mehr erreicht, als wir uns erträumt hätten. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht.“

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein resümiert: „Es war ein großartiger Sieg für Donjah und ein Festtag für den Deutschen Galopprennsport. Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass die Plätze eins und zwei an heimische Pferde gegangen sind.“

Clement Lecoeuvre stellt sich nach dem Überraschungs-Sieg im 58. Preis von Europa den Fragen von Moderator Thorsten Castle. Holger Faust, Racing Manager von Darius Racing (ganz links), freut sich über den Gruppe-1-Coup (Foto: Klaus-Jörg Tuchel).

Eingeleitet wurde der Renntag mit einem leichten Erfolg von Reine d`amour (Trainer Marcel Weiß, Mülheim/Ruhr). Die für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) angetretene Zweijährige brachte sich unter Jockey Andreas Helfenbein für den Preis der Winterkönigin in Iffezheim bei Baden-Baden ins Gespräch. Die Aufholjagd zum Sieg von Iliada (Trainer Hans Jürgen Gröschel, Langenhangen) unter dem Italiener Michael Cadeddu im zweithöchsten Handicap des Tages war ebenso sehenswert wie der Hattrick von Asterblüte-Trainer Peter Schiergen, der mit Nubius den höchsten Ausgleich des Tages gewann. Zuvor hatten bereits No Waltz und Nerium für Glücksmomente im Schiergen-Quartier gesorgt.

 

Bildergalerie (Fotos: Sabine Effgen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Champion siegt weiter – 58. Erfolg für Jockey Bauyrzhan Murzabayev mit Wildfang in Köln

Im sportlichen Höhepunkt der Kölner Samstagveranstaltung siegte der vom amtierenden deutschen Jockey-Champion Bauryrzhan Murzabayev gerittene Hengst Wildfang. Das mit 6.000 Euro dotierte Satzstudio Horlemann-Rennen, eine 1.850 Meter-Prüfung der zweithöchsten Handicap-Kategorie, wurde leichte Beute des in Hannover von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Areion-Sohnes. Dr. Dr. Christiane Otto ist sowohl Besitzerin als auch Züchterin von Wildfang. Es war der 58. Jahreserfolg für Jockey Bauryzhan Murzabayev, der die Rangliste überlegen anführt. Hans Jürgen Gröschel punktete gleich noch einmal im anschließenden Ausgleich III-Rennen mit der Stute Iliada, die vom Italiener Marco Casamento geritten wurde.

Markus Klug-Doppel

Der Trainer weilte in der Sommerfrische in Österreich, trotzdem gewannen die Starter von Markus Klug (Rath-Heumar) zwei Rennen bei der Samstagveranstaltung im Weidenpescher Park.

Überraschung zum Auftakt

In einer spannenden Eröffnungsprüfung beim Kölner Sommer-Renntag setzte sich die 19,8 : 1 – Außenseiterin Lucky Amal, eben aus dem Rennstall von Markus Klug, überraschend gegen den Stallgefährten und Favoriten Diakrid (Maxim Pecheur) und Ariadne durch. Mit Martin Seidl im Sattel gewann die zweijährige Hoffnungsträgerin der Lucky Stables nach einer Kampfentscheidung mit einem Hals Vorteil.

Wieder Mondaufgang in Weidenpesch

Und auch das Dreijährigen-Rennen wurde zur Markus Klug-Beute. Über 2.400 Meter holte sich die Debütantin Madame Moonie unter Maxim Pecheur einen überlegenen 6-Längen-Sieg. Die aus dem Gestüt Görlsdorf (Uckermark) stammende Sea the Moon-Tochter lief wie ein Pferd anderer Klasse.

Familien-Erfolg dank No Waltz in der Wettchance des Tages

Manchmal ist Siegen auch Familiensache. So gab es Lob von Trainer Peter Schiergen für den Ritt seines Sohnes Vincenz, dem mehrmaligen Amateurchampion, auf No Waltz. „Er hat die Stute mit viel Vertrauen geritten, das passte“, so der stolze Papa. Für den Einlauf No Waltz – Best of Heaven – Filimon – Taron zahlte der Toto 3.785,60 : 1.

Hoffnung auf weitere Öffnungen

Nach der gelungenen Veranstaltung am Samstag mit 300 Besuchern hoffen die Verantwortlichen des Kölner Renn-Verein auf weitere Öffnungen. Geschäftsführer Philipp Hein: „Wir sind sehr froh, dass heute alles funktioniert hat. Wir sind deshalb weiter bemüht, gemeinsam mit den Behörden der Stadt Köln und der Landesregierung in NRW ein Konzept auf den Weg zu bringen, das uns erlaubt, Veranstaltungen mit bis zu 4.300 Besuchern auf dem 30.000 qm großen Open Air-Gelände zu ermöglichen“.

Titelbild: Klaus-Jörg Tuchel

Bildergalerie: Sabine Effgen

 

Nur Degas schneller als Ramazotti – Niederländischer Tag in Köln

Das war Spannung bis zur Linie. In einem packenden Finale siegte der von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Degas (Andrasch Starke) mit einem Kopf Vorteil vor dem stets attackierenden Ramazotti (Bauyrzhan Murzabayev) im Eröffnungsrennen über 1.600 Meter am Montagabend im Weidenpescher Park. Auf Rang drei kam Degas` Stall- und Trainingsgefährte Julio (Clement Lecoeuvre), der für das Tempo unterwegs verantwortlich war. Dabei bewies der „Comebacker“ Ramazotti aus dem Sottrumer Quartier von Simon Stokes auch in der Niederlage enorme Kämpferqualitäten. „So habe ich ihn kennengelernt. Ramazotti ist wieder ganz der Alte. Der Start wird ihn gefördert haben.“ Und Siegtrainer Henk Grewe meinte: „Degas muss bekanntlich auf den Punkt geritten werden. Das hat mir heute gut gefallen. Julio muss vorne galoppieren. Das war nach der Pause gut genug.“

French Conte mit Steigerung

Das erste Dreijährigenrennen des Tages ging in den Krefelder Rennstall von Erika Mäder. Mit dem dreijährigen Wallach French Conte des Capricorn Stud von Dietmar Hilgert hatte Jockey Martin Seidl die besten Reserven gegen die noch gut endende Byteria und dem lange aussichtsreicher aussehenden Vancuro. Siegtrainerin Erika Mäder: „In Köln waren zuletzt die 2.200 Meter zu lang. Heute passte es auf der Meile schon spürbar besser. Ich bin auch der Meinung, dass 1.400 Meter noch besser für ihn sind“. 10,6:1 gab es für French Conte am Toto.

Jean Valjean nach Überprüfung der Rennleitung

Erster Saisonerfolg für Trainer Matthias Schwinn aus Honzrath. Allerdings wurde es eng im Einlauf zwischen dem bereits in Front gezogenen Latino des Stalles Colonia und dem späteren Sieger Jean Valjean in der dritten Tagesprüfung. Der wiederum hing etwas nach innen und irritierte Latino zumindestens. „Nicht rennentscheidend“, urteilte die Rennleitung und hielt an der ursprünglichen Reihenfolge im Preis von Ehrenfeld fest.

Charlie´s Dreamer mit Hattrick

Der Sieg dieser besonders antrittsschnellen Stute kam nicht ganz überraschend. Die von Philpp Berg im saarländischen Blieskastel vorbereitete Equiano-Tochter enttäuschte ihre Fans keinesfalls. Am Ende war es eine halbe Länge Vorteil im 1.200 Meter-Sprint, dem Preis von Niehl. „Sie macht einfach nur Freude, ist extrem zuverlässig“, so ihr begeisterter Trainer im Absattelring.

Drei Siege in die Niederlande – Toller Endkampf von Leon Wolff

Er hat gerade erst die Ausbildung zum Rennreiter beim Kölner Erfolgstrainer Peter Schiergen im Weidenpescher Asterblüte-Quartier begonnen. Der erst 16-jährige Leon Wolff bringt das Talent zweifellos mit. Das konnte man im Endkampf ganz klar beobachten. Schließlich hatte Leon Wolff auf dem Wallach Dutch Devil das bessere Ende für sich; kein Geringerer als Filip Mianrik auf Lovely Dream das Nachsehen auf der Ziellinie. „Der Junge hat heute top geritten, der hat Biss“, so der niederländische Besitzertrainer Lucien van der Meulen nach dem Erfolg seines Dutch Devil. Die Viererwette in der Reihenfolge Dutch Devil – Lovely Dream – Mister Mowgli – Warda zahlte 10.423 : 10.

Unwiderstehlicher Sea of Marengo

Mit sehenswerter Überlegenheit siegte der von Alexander Pietsch gerittene Sea of Marengo für das Quartier von Hugo Anton Peters aus Boxmeer. In dem mittleren Handicap über 1.850 Meter löste sich der Vierjährige bei seinem zweiten Erfolg in Serie ganz leicht von seinen Gegnern. Auch bei seinem vorherigen Erfolg in Düsseldorf hatte Alexander Pietsch bereits im Sattel von Sea of Marengo gesessen. „Das ging heute ebenfalls wieder leicht“, so sein Kommentar nach dem Rennen. Ebenfalls siegreich für die niederländischen Gäste: Sensible Friend unter Lis Deteren, ihr erster Karrieretreffer im Rennsattel. Andris Mulder aus Den Haag trainiert den 37,6:1 – Außenseiter.

Monte Cinq nach einem Stolperer zum Sieg

Janine Beckmann aus Versmold hatte keine einfache Zeit. Eine schwere Fingerverletzung sorgte für eine längere Zwangspause als Reiterin. Doch als Trainerin hatte sie am Montag allen Grund zum Jubeln. Der Italiener Michael Cadeddu servierte ihrem 17,1 :1 – Außenseiter Monte Cinq ein Traumrennen, ritt ihn durch eine enge Lücke, die eigentlich keine war und triumphierte gegen weitere Außenseiter wie Sussex Solo und Hurricane Harry auf den Plätzen im Preis von Worringen über 1.300 Meter. Die Dreierwette wurde übrigens nicht getroffen in dieser Reihenfolge. „Das Pferd ist so treu, gibt immer alles. Besonders nach einem Stolperer in seinem letzten Rennen in Düsseldorf haben wir ihm eine Pause verschrieben. Mit einem Sieg hat Monte Cinq es uns heute gedankt“, so Janine Beckmann.

Endlich ein Grasbahn-Sieg für Irish Poseidon

Zweiter Tagestreffer für Maxim Pecheur auf einem ultrabeständigen Pferd. Dieser Irish Poseidon war längst überfällig. Das meinte auch der Kölner Trainer Karl Demme. „Der kann jede Menge laufen, auch wenn er ein kleiner Strolch ist“. „Ein ganz besonderes Pferd, weil er immer zeigt, was er kann“, ergänzte Siegreiter Maxim Pecheur.

 

 

 

 

 

 

Andrasch Starke kämpft sich mit Derbyfavorit Wonderful Moon im Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen zum Sieg

Das war ein aufwändig erkämpfter Erfolg. Wonderful Moon heißt der Sieger im Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, dem ältesten deutschen Zuchtrennen für die Dreijährigen (Gruppe II, 2.200m, 35.000 Euro Preisgeld).  Dabei gelang dem 1,3:1-Favorit beim sechsten Start sein vierter Erfolg, dabei unterstrich er die logische Favoritenrolle für das IDEE 151. Deutsche Derby am 12. Juli in Hamburg-Horn. Erneut veranstaltete der Kölner Renn-Verein ohne Besucher, geschuldet der Corona-Pandemie. Allerdings waren beim vierten Kölner Saison-Renntag erneut Besitzer der startenden Pferde gestattet. Zwölf Prüfungen fanden am Sonntag statt. Im Hauptereignis liefen sieben Pferde. Es siegte einmal mehr der amtierende deutsche Championtrainer Henk Grewe und sein Stalljockey Andrasch Starke.  Der klare Favorit Wonderful Moon gewann nach Kampf sicher mit einer Dreiviertellänge gegen den noch sehr gut endenden Grocer Jack (Bauyrzhan Murzabayev) und Palao (Martin Seidl) auf den Platzrängen.

„Unser großes Ziel heißt Derby. Hier könnte Wonderful Moon seinem Vater Sea the Moon nacheifern, der das Blaue Band 2014 gewann. Wir sind erleichtert, weil wir auch keinen idealen Rennverlauf in dritter Spur außen hatten“, kommentierte Henk Grewe im Absattelring den Erfolg von Wonderful Moon. Im bedeutendsten Zuchtrennen für die Dreijährigen wird der Trainer-Aufsteiger des Jahres 2019 voraussichtlich mit fünf Pferden vertreten sein. Jockey Andrasch Starke: „Es war kein Spaziergang heute, die Gegner werden auch nicht schlechter, Kompliment an Wonderful Moon. Er hat noch nichts falsch gemacht“.

Foto: Sabine Effgen

Der gebürtige Rheinberger Henk Grewe, 37, trainiert als amtierender Champion seiner Sparte mehr als 100 Pferde in Köln-Weidenpesch. Nach einem zweiten Rang im Deutschen Derby 2019 mit Django Freeman, soll es am 12. Juli mit dem Sieg eines Grewe-Pferdes im Blauen Band endlich klappen.

Wonderful Moon gehört einer vierköpfigen Besitzergemeinschaft, die sich „Stall Wasserfreunde“ nennt. Stallgründer Lars-Wilhelm Baumgarten: „Wir trinken alle nur Mineralwasser“. Neben dem ehemaligen Sportmanager Baumgarten zählen Uwe Aisch (Ingolstadt), Peter Vogt (Kamp-Lintfort) und der Kölner Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren zum Besitzer-Quartett. Wonderful Moon stammt aus der Zucht des Gestüt Görlsorf in der Uckermark und kostete auf der BBAG-Auktion in Iffezheim 55.000 Euro.

Andrasch Starke, 46, ist eine lebende Jockeylegende im deutschen Turf. Seine 2.539 Lebenssiege im Rennsattel sind bisher unerreicht. Der neunmalige Deutsche Meister strebt seinen achten Karriereerfolg im Deutschen Derby an.

Geschäftsführer Philipp Hein zog ein positives Fazit: „Das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen war der erwartete sportliche Höhepunkt. Mein besonderer Dank gilt unserem heutigen Hauptsponsor, der Sparkasse KölnBonn, ohne deren Unterstützung die Austragung dieses Renntages nicht möglich gewesen wäre.“

Live-Übertragung und „Wetten, dass…?!?“-Aktion

Auch rund um das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, Gr. II, gab es für alle Galoppsport-Fans zuhause wieder einige Stunden Live-Sport in HD-Qualität von der Kölner Rennbahn. Bereits ab 11:05 Uhr nahm Moderator Thorsten Castle die Zuschauer des Livestreams (www.koeln-galopp.de) mit. Rennbahn-Kommentator Marvin Schridde begleitete die Rennen am Mikrofon und Experte Daniel Delius gab vor Ort Wetttipps. Auch die „Wetten, dass…?!?“-Aktion zur Steigerung des Toto-Umsatzes, brachte einen zusätzlichen positiven Effekt.

Fotos: Sabine Effgen

35. Mehl-Mülhens-Rennen: Furchtloser Fearless King entthront Rubaiyat

Der neue König heißt Fearless King. Der 3,5:1 Mitfavorit Fearless King aus dem Münchener Quartier von Trainerin Sarah Steinberg hat am Pfingstmontag das 35. Mehl-Mülhens-Rennen auf der Galopprennbahn Weidenpesch gewonnen. Damit fügte Fearless King dem haushohen Favoriten und amtierenden Galopper des Jahres Rubaiyat seine erste Niederlage beim sechsten Start zu. Mit Jockey Rene Piechulek im Sattel setzte sich der dreijährige Hengst in dem mit 76.500 Euro dotierten Klassiker gegen seine Altersgefährten Rubaiyat (Andrasch Starke) und Santurin (Clement Lecoeuvre) durch. Es war der erste klassische Erfolg für die Münchener Trainerin Sarah Steinberg. Besitzer Hans-Gerd Wernicke (Stall Salzburg, Freilassing) erhält für den Erfolg seines Schützlings eine Siegprämie von 50.000 Euro.

Fearless King (Jockey Rene Piechulek, Mitte) ließ im Schlussspurt den bis dato ungeschlagenen Rubaiyat (Andrasch Starke, vorne rechts) hinter sich und verhalf seiner Trainerin Sarah Steinberg so zu ihrem ersten klassischen Sieg (Foto: Sabine Effgen).

Stimmen zum 35. Mehl-Mülhens-Rennen:

Rene Piechulek (Jockey von Fearless King): „Ich hatte einen Traum-Rennverlauf. Heute hat alles gepasst. Das schnell gelaufene Rennen kam uns sehr entgegen. Ich bin sehr glücklich“.

Siegtrainerin Sarah Steinberg: „Ich freue mich riesig. Das macht mich sehr stolz. Ich bedanke mich beim Besitzer für das große Vertrauen. Einfach nur wunderbar“.

Trainer Henk Grewe (Trainer von Rubaiyat, Zavaro und Santurin): „Alle drei haben toll gekämpft. Wir hatten einen einwandfreien Rennverlauf. Vielleicht wäre auf weicherem Boden heute für meine Pferde, insbesondere für Rubaiyat, mehr drin gewesen. Zavaro lief von vorne ebenfalls ein tolles Rennen. Auch Santurin ist als Dritter seine Form ausgelaufen“.  

Im umfangreichen Zwölf-Rennen-Programm ragte das 35. Mehl-Mülhens-Rennen (Gruppe 2, 76.500 Euro Preisgeld, 1.600 Meter) als Programmhöhepunkt und erster Klassiker der Saison 2020 heraus.

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein: „Es ist immer wieder eine besondere Ehre für uns, dass die Mehl-Mülhens-Stiftung den Kölner Klassiker seit 35 Jahren unterstützt. Dafür ein herzliches Dankeschön an Dr. Günter Paul, Vorsitzender der Stiftung.  Das Mehl-Mülhens-Rennen wird veranstaltet in Erinnerung an die „Grande Dame“ des deutschen Turfs – Maria Mehl-Mülhens –, die 1986 verstarb. Mit der Mehl-Mülhens-Stiftung verbindet den Kölner Renn-Verein seither das Privileg, einmal im Jahr einen gemeinsamen Renntag im Sinne von Maria Mehl-Mülhens zu veranstalten. So richtig ins Bild passte dann auch, dass der dreijährige Dartan in den Röttgener Traditionsfarben in guter Manier das Kallisto-Rennen auf dem Weg Richtung Hamburger Derby gewann.

Runnymede (Jockey Rene Piechulek) siegte im Röttgen-Cup (L, 1850 Meter) und sorgte dafür, dass auch das zweite große Rennen des Tages an den Stall Salzburg ging (Foto: Sabine Effgen)

Im zweiten Hauptrennen des Tages, dem Röttgen-Cup auf Listenniveau (12.500 Euro Preisgeld, 1850 Meter) ging der Sieg erneut an den Stall Salzburg und Trainerin Sarah Steinberg. Diesmal war es der 4-jährige Wallach Runnymede (Jockey Rene Piechulek), der sich bereits eingangs der Geraden an die Spitze setzte und schließlich mit 3 1/2 Längen Vorsprung vor Klug-Schützling Sibelius (Martin Seidl) gewann. Dritter wurde der von Werner Haustein in Bremen/Mahndorf trainierte Sun at work (Clement Lecoeuvre).

Fotos: Sabine Effgen

Nachbericht: No Limit Credit in einem spannenden Finale

No Limit Credit heißt die Siegerin im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gruppe 3, 27.500 Euro Preisgeld), dem ausschließlich dreijährigen Stuten vorbehaltenen Hauptereignis beim zweiten Saison-Renntag des Kölner Renn-Verein. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, fanden zwölf Prüfungen auf der Galopprennbahn Weidenpesch statt. Andreas Suborics (48) trainiert die Siegerin des Hauptrennens im Weidenpescher Park. Mit dem Franzosen Clement Lecoeuvre (22) setzte sich No Limit Credit nach 1.600 Metern mit einem Halsvorteil gegen Democracy (Lukas Delozier) und Vive en liberte (Adrie de Vries) durch.

„Das erklärte Ziel mit No Limit Credit sind die klassischen German 1000 Guineas in Düsseldorf. Mir ist heute ein Stein vom Herzen gefallen. Ich reite die Stute selbst in der Arbeit. Sie musste die guten Arbeitseindrücke erst einmal im Rennen umsetzen. Ich freue mich für unser gesamtes Team“, kommentierte Suborics.

Andreas Suborics trainiert 42 Pferde im Weidenpescher Park. Der gebürtige Wiener ist dreimaliger deutscher Jockey-Champion, zwei Mal Weltmeister im Rennsattel, feierte über 1.657 Siege als Jockey. Seit 2017 ist Andreas Suborics als Trainer in Köln tätig. Besitzer und Züchter von No Limit Credit ist das Gestüt Karlshof aus Gernsheim.

In weiteren Dreijährigen-Prüfungen empfahlen sich Palmita und Deia, jeweils unter Martin Seidl, beide für Trainer Markus Klug sowie Sunchyme mit Lukas Delozier im Sattel, (Trainer Peter Schiergen) für höherwertige Aufgaben.

Schnellster Senior im Marathon: Power Euro siegt für Darboven

In einem weiteren Höhepunkt des Tages, dem RaceBets.de – Steher Cup auf Listenniveau über die Marathon-Distanz von 3.000 Meter, gewann der achtjährige Galopper-Senior Power Euro unter Andrasch Starke vor Nikkei (Marco Casamento) und Ida Alata (Clement Lecoeuvre). Henk Grewe trainiert das Kultpferd im Weidenpescher Park für den Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven. Bis zur achten Prüfung, dem Marathon auf Listenlevel, waren Markus Klug und Karl Demme bei den Trainern sowie Maxim Pecheur und Martin Seidl bei den Reitern, mit je zwei Tagestreffern die erfolgreichsten Aktiven.

Power Euro (ganz links, geritten von Andrasch Starke) siegt im RaceBets.de – Steher Cup und beschert Trainer Henk Grewe den zweiten Listentreffer an diesem Wochenende

Durchgeführt wurde der Renntag erneut unter strengen Hygienevorschriften. Geschäftsführer Philipp Hein: „Auch diesmal haben wir das gesamte Rennbahngelände abgeriegelt. Nur akkreditierte, an den Prüfungen beteiligte Aktive hatten Zutritt. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an das Gestüt Schlenderhan für die langjährige Unterstützung des Top-Rennens richten“.

Nutzen Sie die letzte Möglichkeit auf einen Rennbahnbesuch in diesem Jahr und verbringen Sie mit uns ein paar unvergessliche Stunden zum Saisonausklang!

Nachbericht: Der Derbyfavorit kommt aus Köln – Wonderful Moon wie vom anderen Stern

Mit einer Galavorstellung hat sich der 1,4: 1 Favorit Wonderful Moon aus dem Kölner Erfolgsstall von Trainer Henk Grewe am Freitag das erstmals in der Domstadt ausgetragene pferdewetten.de – Cologne Classic, Gruppe III, gesichert. Mit Meisterjockey Andrasch Starke setzte sich der drei Jahre alte Hengst des Stalles Wasserfreunde in dem mit 27.500 Euro dotierten 2.100-Meter-Rennen, einer der wichtigsten deutschen Derby-Vorprüfungen, überlegen gegen Grocer Jack und Palao auf den Plätzen durch. Damit unterstrich Wonderful Moon seine führende Position in den Wettmärkten für das IDEE 151. Deutsche Derby in Hamburg-Horn.

Boxen auf für den pferdewetten.de Cologne Classic, Gr. III (Foto: S. Effgen)

Überlegener Be My Sheriff im Carl Jaspers Preis – Das Team Henk Grewe / Andrasch Starke in Glanz-Form

„Der schnelle Boden heute war Wasser auf die Mühlen von Be My Sheriff“, kommentierte Henk Grewe nach dem Erfolg des im Besitz von Nadine Siepmann stehenden Hengstes im zweiten Hauptereignis des Tages, dem Carl Jaspers Preis (Gruppe II, 35.000 Euro. 2.400 Meter). Und wieder brillierte Meisterjockey Andrasch Starke im Sattel. Auf den Plätzen liefen auch Windstoß und Accon ein sehr gutes Rennen.

Be My Sheriff und Jockey Andrasch Starke sichern sich den Carl Jaspers Preis, Gr. II (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

Erstmals seit sieben Monaten fanden auf der Kölner Galopprennbahn wieder Leistungsprüfungen für Englische Vollblüter statt. Beste äußere Bedingungen und ein super schnelles Geläuf inklusive. Renn-Vereins-Geschäftsführer Philipp Hein: „Das ist heute für alle Beteiligten höchst emotional gewesen. Wir sind sehr dankbar, dass wir heute veranstalten durften. In diesem Zusammenhang haben wir die Hygiene- und Maskenpflicht ebenso wie die geforderten Abstandsregelungen praktiziert. Auch wenn unsere Besucher uns sehr gefehlt haben und keine Besitzer auf die Bahn durften, war das heute sehr wichtig für die Perspektive und den Fortbestand des gesamten Galopprennsports.“

Im Auftaktrennen der Kölner Saison siegte Aviateur überlegen mit Jockey Filip Minarik für Trainer Jean-Pierre Carvalho aus Mülheim an der Ruhr. Dabei empfahl sich der fünfjährige Hengst des German Racing Clubs für die Badener Meile.  

Hein Bollow – Zu Ehren einer Legende

Das Hein Bollow-Erinnerungsrennen ging an den vierjährigen Wallach Lacento aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh). Im Sattel saß der amtierende deutsche Jockey-Champion Bauryzhan Murzabayev.

Erfolgreichste Aktive des Tages waren bei den Trainern Henk Grewe mit drei Tageserfolgen sowie Andrasch Starke und Bauryzhan Murzabayev bei den Jockeys, denen ebenfalls jeweils drei Siege gelangen.

Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park (ohne Zuschauer) findet am Sonntag, 17.5. mit den beiden Höhepunkten Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gr. III, 27.500 Euro, 1.600 Meter und dem Weidenpescher Steher-Cup, Listenrennen, 12.500 Euro, 3.000 Meter statt. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Zwölf Rennen sind geplant.

 

50. Saison-Sieg für Weidenpesch-Trainer Henk Grewe

Sechs Galopprennen und entspannte Biergarten-Atmosphäre bei finaler Kölner Feierabend-Soiree im Weidenpescher Park

 

Night Fever unter Andrasch Starke (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Night Fever tanzt zum Heim-Erfolg

Es war eine sehenswerte Vorstellung von Pferd und Reiter in der Auftaktprüfung über 1.850 Meter. Geritten von Andrasch Starke, empfahl sich Night Fever bei ihrem ersten Erfolg im Leben für bessere Aufgaben. Dabei bescherte Roland Lerners Zweijährige Weidenpesch-Trainer Henk Grewe den 50. Jahreserfolg. Das deutsche Trainer-Championat dürfte dem 36-jährigen Wahlkölner nicht mehr zu nehmen sein. Der Toto im Preis von WestLotto zahlte 1,6:1. Henk Grewe: „Night Fever hat wie eine Steherin gewonnen und noch eine Nennung für das Stutenderby im nächsten Jahr.“ Meisterjockey Andrasch Starke verabschiedete sich mit einem Heimsieg aus Köln. Starke fliegt am Sonntagabend nach Japan, um dort Rennen zu reiten. Eine Gastlizenz macht‘s möglich.

 

Schlenderhan mit Turbo: Shenouni mit Kämpferqualitäten

 

Shenouni unter Filip Minarik (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Ein tolles Finish zeigte auch Gestüt Schlenderhans Debütantin Shenouni. Mit Filip Minarik im Sattel kam die Siyouni-Tochter zur hohen Quote von 5,9:1 noch locker hin. Für Shenouni könnte es nun im Preis der Winterkönigin weiter gehen.

 

Der Große Preis der EQUORIUS über 1.600 Meter gewann Avarengo für Trainer Toni Potters aus Großenkneten. Jockey Maxim Pecheur saß im Sattel.

 

Avarengo unter Maxim Pecheur  galoppiert den Sieg für Trainer Poni Potters (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Die gleichnamigen Erlebnistage mit Pferd & Hund im Weidenpescher Park starten am Samstag, 28. September ab 11.00 Uhr und dauern bis 29. September 18.30 Uhr. Einen kleinen Vorgeschmack darauf erhielten die Besucher bereits am Renntag.

 

Impressionen vom Renntag

 

       

 

 

 

 

 

Englischer Erfolg im 57. Preis von Europa

Scheich-Pferd Aspetar siegt im mit 155.000 Euro dotierten Preis von Europa vor 15.000 Besuchern im Weidenpescher Park

 

Mitfavorit Aspetar (8,2:1) aus dem englischen Rennstall von Trainer Roger Charlton (Marlborough), hat am Sonntag den 57. Preis von Europa gewonnen.  Mit Jockey Jason Watson setzte sich der vier Jahre alte Wallach in dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe 1-Rennen der German Racing Champions League Serie über 2.400 Meter gegen Amorella und Donjah durch.

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Besitzer Sheikh Al Thani aus Katar erhält für den vierten Karriereerfolg von Aspetar 100.000 Euro Preisgeld für den Sieg. Die Zweitplatzierte Amorella aus dem Rennstall von Championtrainer Markus Klug, die für 15.500 Euro nachgenannt worden war, lief unter Jockey Martin Seidl das Rennen ihres Lebens. Zweieinhalb Längen fehlten für die Sensation. Favoritin Donjah belegte einen guten dritten Rang im Neuner-Feld. Derbysieger Laccario wurde 45 Minuten vor dem Start zum Nichtstarter erklärt.

 

Sportmoderatorin und Sängerin Ruth Hofmann gab erstmals im Weidenpescher Park eine Kostprobe ihres Könnens. Ein besonderer Höhepunkt war ihre Darbietung der englischen Nationalhymne zu Ehren des Siegerteams 

 

Ruth Hofmann performt die englische Nationalhymne nach dem Sieg von Aspetar im 57. Preis von Europa (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Mit dem 57. Preis von Europa startete die entscheidende Phase der German Racing Champions League. Es folgen der Preis der Deutschen Einheit in Berlin (3. Oktober) und der Große Preis von Bayern in München (3.November).

 

Außenseiterin Wish you Well überrascht im Kölner Stutenpreis

 

So knapp war es: Wish you Well hat im Ziel die Nase vorn (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

Als weiteres sportliches Highlight an diesem zehn Rennen umfassenden größten Renntag des Kölner Turfjahres fand der Preis des Casino Baden-Baden – Kölner Stutenpreis statt, ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen über 1850 Meter. Es siegte nach einem packenden Endkamp Gestüt Höny Hofs 9,3:1 Außenseiterin Wish you Well unter Eduardo Pedroza mit einem kurzen Kopf vor Stallgefährtin Mythica mit Filip Minarik im Sattel. Beide Pferde werden vom Franzosen Jean-Pierre Carvalho in Bergheim trainiert. Einen weiteren Kopf dahinter landete die Favoritin Wishfully (Michael Barzalona) auf Rang drei.

 

Impressionen vom Renntag

(Fotos: Sabine Effgen und Klaus-Jörg Tuchel)