Mangkhut brilliert im BBAG-Auktionsrennen

 

Totaler Triumph für den Galopptrainer Henk Grewe aus Weidenpesch. Im mit 52.000 Euro dotierten BBAG-Auktionsrennen über 1.300 Meter, dem Hauptereignis der Kölner After-Work-Veranstaltung am Mittwoch, siegte der Hengst Mangkhut unter Jockey Bauryzhan Murzabayev. Trainer Henk Grewe trainiert nicht nur den Sieger auf der Kölner Galopprennbahn, sondern mit Zavaro, La La Land, Hamaron und Angel Face Pferde, die in dieser Reihenfolge auf den Plätzen zwei bis fünf einliefen. Ein einmaliger Erfolg für die Geschichtsbücher.

 

Enjoy the Moon erfreut seine Fans

 

Im einem Dreijährigen-Rennen musste Championjockey Andrasch Starke seine ganze Jockeyship in die Waagschale werfen, um mit dem Ittlinger Enjoy the Moon (Trainer Peter Schiergen, Köln) den Sieg gegen Nubbel auf den letzten Metern klar zu machen. Und auch für Eckhard Sauren, Präsident des Kölner Renn-Vereins gab es an diesem Abend zwei Mal Grund zur Freude. Erst gewann Yes he can (Filip Minarik), später folgte Say Good Buy (Bauryzhan Murzabayev), der sich im Einlauf von seinen Gegnern eindrucksvoll verabschiedete. Bei beiden Erfolgen zeichnet ebenfalls Henk Grewe als Trainer verantwortlich, dem somit drei Tagestreffer gelangen.  

 

4.500 Besucher erlebten neben acht Galopprennen den sommerlichen Flair zwischen Tribünen, Biergarten und Führring im Weidenpescher Park. Für die WDR Lokalzeit berichtete übrigens Reporterin Manuela Klein live vom Kölner After-Work-Renntag.

 

Impressionen vom Renntag

 

 

 

Gemütlich Chillen in der Almhütte am After-Work-Renntag (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

 

 

Der erste After-Work-Renntag der Kölner Turfsaison im Weidenpescher Park stand am Montagnachmittag bis in die Abendstunden hinein bereits zum vierten Mal im Zeichen von Rennsport und der kulinarischen Vielfalt der Arena Weidenpesch. Dabei standen neben acht spannenden Galopprennen hochwertige kulinarische Genüsse auf dem Programm. Abgerundet mit einer ausgebuchten Veranstaltung im Hippodrom bot der Renntag die perfekte Plattform für beste Unterhaltung und Networking unter den zahlreichen Besuchern. Moderator und RTL Sportexperte Andreas von Thien führte die geladenen Gäste dabei gewohnt kurzweilig durch das Programm.

 

Überlegene Naida und Army of Angels empfehlen sich für bessere Aufgaben

 

Naida siegt überlegen im Preis des Q1-Catering (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Im Derbyjahrgang kamen zwei Dreijährigen-Prüfungen zur Austragung. Im Stutenrennen, dem Preis des Q1 Caterings über 2.100 Meter, setzte sich die von Trainerin Yasmin Almenräder (Mülheim-Ruhr) entsandte Naida für das Gestüt Niederrhein in atemberaubender Manier mit sechs Längen gegen die im toten Rennen endenden Sexy Lot und Miharu durch. Im Sattel der Siegerin, die demnächst im Diana-Trial in Mülheim antritt, saß Bauyrzhan Murzabayev. Das Ford Mustang-Rennen bescherte den Besuchern Spannung bis zur Ziellinie zwischen Army of Angels und dem Favoriten Roshan. Am Ende sicherte sich Army of Angels nach einem sehenswerten Ritt von Bayarsaikhan Ganbat das über 1.600 Meter führende zweite Dreijährigen-Rennen des Tages. Sascha Smrczek trainiert den Sieger am Düsseldorfer Grafenberg.

 

Army of Angels – Sieger im Forst Mustang Rennen (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Riesenüberraschung mit Sensationsquote im 4. Cologne Genuss Derby

 

Shootingthe Breeze – Siegerin im Cologne Genuss Derby (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Shootingthe Breeze, Yogiyogiyogi, Patty Patch und Strictly Carter. Wer diese Viererwette getroffen hatte, durfte sich über opulente 218.888 : 10 Euro freuen. Der belgische Außenseiter Shootingthe Breeze gewann zur Sensationsquote von 227:10 auf den Sieg, leicht mit drei Längen Vorsprung.

 

 

Impressionen vom Renntag:

(Fotos: Klaus-Jörg Tuchel)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 nachfolgende Fotos: Sabine Effgen

 

 

 

 

 

 

Was für eine Stimmung im Weidenpescher Park! Union-Sieger Laccario wurde von 12.500 Besuchern frenetisch gefeiert.

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Der dreijährige Hengst Laccario aus dem Rennstall von Trainer Andreas Wöhler  (Spexard) hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch in den Farben des Gestüt Ittlingens  das  „Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen“, Gruppe 2-Rennen, (3. Wertungslauf der German Racing Champions League-Serie) leicht mit 2,5 Längen gewonnen. Unter seinem Siegjockey Eduardo Pedroza setzte sich Laccario als 34:10 Mitfavorit in dem mit 70.000 Euro dotierten 2.200 Meter-Rennen, Deutschlands wichtigster Derbyvorprüfung gegen Django Freeman (Lukas Delozier) und Winterfuchs (Sibylle Fuchs) durch. Auf Rang vier endete Dschingis First (Trainer Markus Klug, Rath-Heumar). Besitzer und Züchter des Siegers, das Gestüt Ittlingen um Möbelgigant Manfred Ostermann (Witten), erhält für den spektakulären Erfolg seines Hengstes 40.000 Euro Siegprämie.

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

„Laccario lässt sich fahren wie ein Auto, das war eine Glanzvorstellung des Hengstes“, beschreibt Eduardo Pedroza sein Glücksgefühl nach dem Rennen. Union-Gewinner Laccario ist auch der diesjährige Derbyritt von Eduardo Pedroza. Spannender hätte im Weidenpescher Park das traditionsreichste deutsche Galopprennen bei guten äußeren Bedingungen (21 Grad) nicht verlaufen können. 12.500 begeisterte Zuschauer feierten einen eindrucksvollen Sieger. Bemerkenswerte Randnotiz: Zum zweiten Mal in der Geschichte des Union-Rennens schwang sich eine Frau in den Rennsattel gegen neun männliche Jockeys. Die 24-jährige Schweizerin Sybille Vogt ritt den Mitfavorit Winterfuchs und landete schließlich auf Rang drei.

 

Video-Mitschnitt zum Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen:

 

Unter dem Motto der Sparkasse KölnBonn „Gut für Köln und Bonn“ erhielten die siegreichen Besitzer, Trainer und Reiter in jedem Rennen von der Sparkasse KölnBonn einen zusätzlichen Scheck über 1.000 €, den sie an eines der von der Sparkasse KölnBonn vorgeschlagenen sozialen Projekte in der Region für einen guten Zweck spendeten.

 

Zusätzlich zu den sportlichen Höhepunkten gab es auch ein umfangreiches Freizeitprogramm für die ganze Familie. Die beiden Maskottchen der Sparkasse KölnBonn Didi und Dodo und auch Galoppi, das Maskottchen der Kölner Rennbahn, sorgten dabei mit ihren Auftritten für jede Menge Spaß und Begeisterung bei den kleinen Besuchern, die sich zusätzlich im Kinderland an verschiedenen Spielgeräten austoben oder ihre Geschicklichkeit beweisen konnten. Etwas ruhiger aber nicht weniger spannend ging es bei der Aufführung an der Puppenbühne Barbarella zu. Zudem wurde von vielen Besuchern die „Mosaik-Wand“ genutzt, um zahlreiche Fotos der Selfie-Aktion zu posten.

 

„Vive la France“ im Sparkasse. Gut für Köln und Bonn-Derby

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Mit dem Erfolg der französischen Gaststute Line Des Ongrais endete der zweite sportliche Tageshöhepunkt, das Sparkasse. Gut für Köln und Bonn-Derby. In dem Listenrennen über 3.000 Meter, das mit 25.000 Euro dotiert war, siegte die von Philippe Chemin (Granville) trainierte Achtjährige zum Toto von 42:10 unter Jockey Morgan Delalande in großartiger Manier.  Der lange führende Berghain (Trainer Jens Hirschberger/Mülheim-Ruhr) und Adler (Trainer Markus Klug, Rath-Heumar) endeten auf den Rängen zwei und drei. Für die französischen Gäste war es beim ersten Deutschlandstart gleich ein Volltreffer für Trainer, Besitzer und Jockey.

Aber auch in den übrigen Rennen des Tagesprogramms wurde großer Sport gezeigt und die Teams rund um die siegreichen Galopper gefeiert.

Im 3. Rennen kam es leider zu einem Rennunfall. Astone Man wurde noch auf dem Geläuf in die Obhut der Tierärzte übergeben, konnte aber nicht gerettet werden. Jockey Robin Weber kam unverletzt aus dem Rennen.

 

 

Impressionen vom Renntag der Sparkasse KölnBonn

(Fotos: Klaus-Jörg Tuchel)

 

 

 

(Fotos: Sabine Effgen)

 

 

 

 

Die Marseillaise ertönte bei der Siegerehrung in Köln-Weidenpesch. Zuvor hatte der 39:10 Favorit French King aus dem Rennstall von Trainer Henri-Alex Pantall (Beaupreau) am Sonntag den mit 70.000 Euro dotierten Carl Jaspers Preis (vormals Gerling-Preis), Gruppe 2-Rennen, den ersten Lauf der German Racing Champions League gewonnen. Mit dem französischen Weltklassejockey Olivier Peslier (46) im Sattel setzte sich der vier Jahre alte Hengst in einer Kampfankunft gegen Be My Sheriff (Filip Minarik) und Windstoß (Adrie de Vries) durch und empfahl sich damit für weitere Grand Prix-Aufgaben.  

 

 

 

Am Ende entschied eine Dreiviertellänge zugunsten des im Besitz der Al Thanis aus Katar stehende French King. Siegjockey Olivier Peslier resümierte: „Mein Pferd hat sich seit dem letzten Sieg in Katar nochmals verbessert. Der Rennverlauf war heute für ihn maßgeschneidert. Ich hatte ein Traum-Rennen“.

Die beiden einleitenden Prüfungen des Derbyjahrgangs gewannen Stall Turffighters Stute Candy Crush und der Ittlinger Laccario aus dem Erfolgsquartier von Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh). Beide Pferde ritt Jockey Bauyrzhan Murzabayev. Vor allen Dingen Laccario wird als interessantes Derbypferd für Hamburg gehandelt.  

 

2.000 Siege-Ehrung für Trainer Christian Freiherr von der Recke

 

 

Christian Freiherr von der Recke (Weilerswist) erfuhr eine besondere Anerkennung mit der Goldenen Ehrennadel für seine 2.000 Siege als Trainer. Erfolgreichste Aktiven des Tages waren Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh), Trainer Dr. Andreas Bolte und Jockey Bauryzhan Murzabayev, denen je zwei Tagestreffer gelangen. Die Viererwette im 3. Rennen für die Reihenfolge Fire Linn, Tjerk, Barteaux und Revie wurde nicht getroffen, sodass bei der nächsten Veranstaltung ein entsprechender Jackpot zur Verfügung steht.  

 

Größte Benefizveranstaltung im deutschen Galopprennsport

 

 

Mehr als 40.000 Euro wurden an Spenden für den Kinderschutzbund Köln erzielt. Die Erlöse fließen komplett in Aktionen für benachteiligte Kinder, Jugendliche, Eltern respektive Familien in Köln.

 

Zahlreiche Prominente wie Fernseh-Comedian Oliver Pocher unterstützten Deutschlands größte Benefizveranstaltung im deutschen Galopprennsport, die in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag feiert. Und auch die Maskottchen KIBU und Galoppi eroberten die Kinderherzen im Flug. Durch das Programm führten das Moderatorenteam Rebecca Otten und Konstantin Klostermann (Radio Köln). Kölle singt – LIVE mit Björn Heuser rundete auf der Bühne der Haupttribüne ab 18.00 Uhr eine abwechslungsreiche Veranstaltung ab.

 

 

Impressionen vom Renntag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Rekordbesuch (17.200 Zuschauer) beim FC-RENNTAG auf der Galopprennbahn Weidenpesch, FC-Profis feiern mit ihren Fans ein fröhliches Familienfest, Klassestute Axana gewinnt das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen   Zum achten Mal präsentierte sich die Profimannschaft des 1. FC Köln beim sonnenüberfluteten FC-RENNTAG zugunsten der Stiftung 1.FC Köln ihren Fans. Sensationelle Stimmung herrschte nicht nur beim Mannschaftsfoto […]

 

In einem atemraubenden Finale hat die fünfjährige Stute Nacida aus dem Mülheimer Trainingsquartier von Yasmin Almenräder am Sonntag vor 9.000 Besuchern auf der Galopprennbahn Weidenpesch den mit 25.000 Euro dotierten Racebets.de Grand Prix- Aufgalopp über 2.100 Meter gewonnen. Unter Jockey Maxim Pecheur (Köln) siegte die als letzte Außenseiterin gestartete Wiener Walzer-Tochter für das Gestüt Niederrhein zum Toto von 16,1 : 1. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Favoriten Devastar und Be my Sheriff. Siegtrainerin Yasmin Almenräder: „Die Favoriten sollten sich duellieren, der Jockey hat wunderbar aus der Reserve geritten.  Nacida war am Ende schnellstes Pferd. Ich habe immer an die Stute geglaubt“. Die Ehrenpreise an das siegreiche Team von Nacida überreichte Schauspieler Daniel Roesner (Alarm für Cobra 11).

9.000 Besucher genossen bei guten äußeren Bedingungen acht faszinierende Galopprennen und feierten einen gelungenen Saisonauftakt auf dem Kölner Hippodrom. Ebenfalls erfreuten sich die Einführung in die Pferdewette, neue Wettarten und bessere Quoten großer Beliebtheit.

Accon kam als erster Sieger der Kölner Galoppsaion 2019 über die Ziellinie. Unter Jockey Jiri Palik gewann der dreijährige Hengst für Besitzer Holger Renz und Championtrainer Markus Klug (Rath-Heumar).

Iquitos, der Galopper des Jahres 2018

Iquitos ist zum zweiten Mal nach 2016 zu Deutschlands Galopper des Jahres 2018 gewählt worden. Mit großer Mehrheit (58,9 Prozent) der Stimmen gewann der siebenjährige Hengst die traditionsreichste Publikumswahl im deutschen Sport. Die Ehrung des nach einer Stadt in Peru benannten Stargaloppers, der sich live dem Kölner Publikum in seiner ganzen Pracht präsentierte, fand im Rahmen der Kölner Saisoneröffnung durch Verbandspräsident Dr. Michael Vesper statt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noble Moon gewinnt den Preis des Winterfavoriten vor 14.000 Besuchern; Millowitschs Abschiedsrennen musste wegen eines Fehlstarts annulliert werden

 

 

In einem atemberaubenden Finale hat der zweijährige Hengst Noble Moon aus dem Weidenpescher Trainingsquartier von Peter Schiergen am Sonntag vor 14.000 Besuchern den mit 155.000 Euro dotierten Preis des Winterfavoriten über 1.600 Meter auf der Kölner Galopprennbahn gewonnen. Unter dem achtfachen deutschen Jockeychampion Andrasch Starke setzte sich Noble Moon in den Farben des Kölner Renn-Verein-Präsidenten Eckhard Sauren nach Kampf mit einem Kopfvorteil durch. Platz zwei ging an den Favoriten Django Freeman (Lukas Delozier), drei Längen dahinter  wurde Man On The Moon unter Fabrice Veron Dritter. Siegtrainer Peter Schiergen: „Noble Moon ist ein großer Kämpfer, der nie aufgibt. Ein großartiges Pferd“. Die Ehrenpreise an das siegreiche Team von Noble Moon überreichte Wolfgang Bosbach.

 

 

 

 

Der letzte Vorhang: Millowitschs Abschiedsvorstellung wegen eines Fehlstarts annulliert

 

Es sollte ein besonderer Abschied für das kölsche Kultpferd Millowitsch werden.  Auf Grund eines Fehlstarts entschied die Rennleitung das Ilse und Heinz Ramm-Erinnerungsrennen zu annullieren.  Nach 22 Starts, 9 Siegen und einer Gewinnsumme von mehr als 380.000 Euro beendet Millowitsch damit seine Rennlaufbahn. Ab 2019 startet Millowitsch seine Deckhengst-Karriere auf dem Traditionsgestüt Röttgen.

 

22 Kölner Partnerstädte im Fokus

 

 

Im Rahmenprogramm verzauberten Kölns Partnerstädte unser Publikum und machten den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis. Für internationales Flair sorgten dabei namhafte Metropolen wie Peking, Thessaloniki, Rio oder auch Liverpool mit ihren kulinarischen wie kulturellen Aspekten. Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein: „Auf Initiative und mit großer Unterstützung von Cologne Alliance e.V.  haben sich Kölns Partnerstädte bereits zum dritten Mal präsentiert. Ein Teil Einnahmen des Renntages kommen den Vereinen für ihre engagierte Arbeit zugute“.

 

 

 

 

 

       

 

Dritter Start, dritter Sieg! Klug-Stute gewinnt den Stuten Steher Cup unter Jockey Martin Seidl. 12.000 Besucher beim Familien-Renntag in Köln-Weidenpesch

 

 

 

 

Die dreijährige Stute Amorella (68:10) aus dem Champion-Rennstall des Kölner Trainers Markus Klug hat am Tag der Deutschen Einheit vor 12.000 Besuchern auf der Kölner Galopprennbahn den mit 25.000 Euro dotierten Stuten Steher Cup über 2.200 Meter leicht mit vier Längen gewonnen. Unter Jockey Martin Seidl setzte sich Amorella in den Farben des Leverkusener Stalles TINK Racing (Tom, Ines, Niclas, Kilian)  gegen Conscious (Maxim Pecheur) und Guiliana (Dennis Schiergen) durch. Die Dreierwette zahlte lukrative 50.000:10. Damit landete die Dreijährige beim ihrem dritten Start den dritten Sieg. Siegtrainer Markus Klug: „Amorella hat so imponierend gewonnen, dass wir als nächstes im Hannoveraner Gruppe-Rennen angreifen wollen“.

 

Julio siegt für Timo Horn und Eckhard Sauren

 

 

Erst bewies FC-Torwart Timo Horn seine Fachkompetenz in Sachen Galopprennsport beim Talk mit Renn-Verein Präsident Eckhard Sauren im Führring. Dann gewannen beide als Besitzer mit Kultpferd Julio das Berliner BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro Preisgeld, 1.400 Meter), welches live über die Großleinwände in den Weidenpescher Park übertragen wurde.

 

Familien im Mittelpunkt

 

 

Traditionell präsentierte sich der Weidenpescher Park am Tag der Deutschen Einheit als vielfältiges Familien-Event. Vom Kinderzauberer über Bullenreiten bis hin zur Kinderbuch-Lesung mit Rennbahn-Moderator Ulli Potofski gab es neben acht packenden Galopprennen ein vielfältiges Unterhaltungsangebot bei guten äußeren Bedingungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewaltige Überraschung im bedeutendsten Rennen der Saison 2018 auf der Galopprennbahn in Köln: In 56. Preis von Europa, dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Highlight über 2.400 Meter, das zur German Racing Champions League zählt, triumphierte am Sonntag der von Henk Grewe im Weidenpescher Park für Darius Racing trainierte Khan. Besitzer des vierjährigen Hengstes ist Dr. Stefan Oschmann aus München, der Vorstandsvorsitzende des Pharma-Unternehmens Merck. Der als größter Außenseiter zu einer Quote von 211:10 angetretene Santiago-Sohn schaffte mit dem französischen Jockey Clement Lecoeuvre (erster Gruppesieg) eine der größten Sensationen in der Geschichte dieses Rennens.Stets galoppierte Khan, der seinen mit Abstand bedeutendsten Erfolg feierte und sicherlich von dem nach heftigen Regenfällen sehr aufgeweichten Boden stark profitierte, bei seinem erst zweiten Karrieresieg im Vordertreffen. Nur Veneto ließ er unterwegs den Vortritt, dahinter sah man Devastar vor Walsingham, dem klaren Favoriten Torcedor, dem stark gewetteten Windstoß und Sweet Thomas am Schluss des siebenköpfigen Feldes. Doch in der alles entscheidenden Phase setzte sich Khan zur Verblüffung des Publikums souverän mit sechs Längen von seinen Gegnern ab. 100.000 Euro betrug die Siegbörse.

„Ich wollte ursprünglich vor einer Woche im St. Leger laufen, aber zum Glück hat sich Racing Manager Holger Faust durchgesetzt mit seiner Meinung, im Preis von Europa zu starten. Clement Lecoeuvre hat ihn toll geritten“, gab Khans Trainer Henk Grewe zu.

Holger Faust ergänzte: „Wir hatten immer auf diesen Boden gewartet. Warum sollten wir es mit Khan nicht versuchen? Das Rennen lief genau wie erhofft. Er sollte vorne mitgehen. Wir steuern nun das Canadian International am 13. Oktober in Toronto an.“Walsingham schob sich mit starkem Kampfgeist noch auf Platz zwei vor dem von weit hinten kommenden Windstoß und dem lange mitmischenden Devastar. Nur als Letzter trudelte der Favorit Torcedor ein. „Er war noch nie auf solch schwerem Boden gelaufen, das dürfte der Grund für die Vorstellung gewesen sein“, versuchte Racing Manager Roland Rauscher eine Erklärung.

Weitere Überraschung im Preis des Casino Baden-Baden durch Enissa

 

 

Eine Quote von 339:10 bekommt man wahrlich nicht alle Tage auf eine Siegerin aus dem Champion-Stall von Markus Klug (Köln-Heumar). Doch Gestüt Ittlingens Enissa spurtete im Preis des Casino Baden-Baden – Kölner Stutenpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.850 m) ihren Gegnerinnen – mit Prima Violetta und Akua’rella an der Spitze – nach einem Klasseritt von Martin Seidl leicht davon. Die Favoritin Shenanigans aus England war nie ein Faktor. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Vielleicht steuern wir nun ein Grupperennen in Italien an“, kommentierte Klug.

Präsidenten-Pferd auf Winterfavorit-Kurs?

Begonnen hatte der Top-Renntag mit einem sehr überzeugenden Erfolg des im Besitz und aus der Zucht von Renn-Verein-Präsident Eckhard Sauren stehenden Zweijährigen Noble Moon in einer 1.600 Meter-Prüfung, in der in den vergangenen beiden Jahren stets der spätere Winterfavorit vorne war. Gut möglich, dass der von Derbysieger Sea The Moon stammende und von Peter Schiergen im Weidenpescher Park trainierte Hoffnungsträger, der sich unter Andrasch Starke noch mit einem Hals gegen Sibelius sowie Elegant Man durchsetzte, nun ebenfalls das bedeutendste Rennen für die Youngsters am 14. Oktober auf diesem Kurs ansteuert.

 

Attraktive Quoten in der Viererwette

Natürlich kamen auch die Wetter voll auf ihre Kosten mit zwei Viererwetten. In einem 2.200 Meter-Handicap gab es 15.000 Euro als Garantie-Auszahlung. Hier gewann Ricardo mit René Piechulek als 34:10-Favorit sein drittes Rennen in Folge vor Notre Jury, Alsterprinz und Unikat. Die Quote betrug 37.500:10 Euro. In der anderen Viererwett-Prüfung über 1.850 Meter bezahlte die Reihenfolge Dutch Master (Gijs Snijders) – Absolute Amy – Hellomoto – So Soon 100.000:10 Euro. „Der Fels in der Brandung“ war mit Northern Rock ein absoluter Bahnspezialist im mit 22.500 Euro ausgestatteten Ausgleich I über 2.100 Meter mit dem italienischen Jockey Marco Casamento.

Große Auszeichnung für Karl Jörg

 

 

Für seine jahrzehntelangen Verdienste (40 Jahre) in der deutschen Vollblutzucht wurde der Wittekindshofer Gestütsleiter Karl Jörg von Rolf Leisten (Vorsitzender der Technischen Kommission und Zucht-Kommission) und Direktoriums-Präsident Dr. Michael Vesper mit der Bronze-Medaille des Dachverbandes ausgezeichnet.

Premiere der neuen Wett-App Smarturf

Ihre Premiere erlebte die neue Wettapplikation Smarturf des deutschen Galopprennsports, die das Wetten auf den deutschen Rennbahnen revolutioniert. German Racing und Wettstar präsentierten die Neuheit erstmals am gesamten Europa-Preis-Wochenende auf der Galopprennbahn in Köln. Die Besucher zeigten sich an beiden Tagen sehr angetan von der einfachen Art, ihre Wetten überall auf der Rennbahn platzieren zu können.

Fußball-Star und Pferde-Liebhaber Timo Horn gibt exklusive Tipps

 

 

Timo Horn, Torhüter des 1.FC Köln und Publikumsliebling in der Domstadt, bewies sein großes Wissen um den Galopprennsport. Der Pferde-Liebhaber und Besitzer mehrerer Galopper analysierte gemeinsam mit Präsident Eckhard Sauren und Sport-Welt-Redakteur Guido Göbel vor dem ersten Rennen die einzelnen Prüfungen und gab den Zuschauern wertvolle Wett-Hilfen.