Heimsieg: See Paris brilliert im BBAG Auktionsrennen Köln

Der Sieger im BBAG Auktionsrennen Köln kommt aus Weidenpesch und heißt See Paris. Vor 4.000 Zuschauern auf der Kölner Galopprennbahn gewann der zwei Jahre alte Hengst aus dem Besitz der Schweizer Cometica AG das mit 52.000 Euro dotierte Rennen gegen Dressman und Power Daddy. Trainer von See Paris ist Henk Grewe aus Köln-Weidenpesch. Im Sattel saß der Italiener Michael Cadeddu. Wer zehn Euro auf Sieg gesetzt hatte, bekam immerhin 149 Euro zurück. Mit Dressman aus dem Stall von Markus Klug aus Rath/Heumar kam ein stark beachtetes Pferd auf Rang zwei. Der Favorit Power Daddy mit Adrie de Vries im Sattel konnte gerade noch den dritten Rang erreichen.

Jockey Michael Cadeddu: „Mit See Paris wird der Besitzer noch viel Spaß bekommen“. Ebenfalls begeistert zeigte sich auch Trainer Henk Grewe: „Unser Jockey hat See Paris ein Traumrennen serviert. Auch wenn die Abschlussarbeit nicht so war, wie wir uns das vorgestellt hatten, wussten wir, dass er ein gutes Pferd ist.“ Neun Pferde kamen im Kölner Hauptereignis an den Start.

Jockey Andrasch Starke in Galaform

Mit Autumn (2,7), Aemilianus (1,8), Kiss (2,4) und Pretty Soldier (3,7) gelang Andrasch Starke, Deutschlands erfolgreichster Jockey aller Zeiten, eine nicht alltägliche Viererserie. Auch Azubi Leon Wolff gelangen zwei Erfolge Freak (2,2) und Dingdong (3,0).

Ab 14.00 Uhr war die Galopprennbahn übrigens für alle geöffnet. Auf der After Race Open Air Party genossen die Besucher bei sommerlichen Temperaturen Livemusik und kalte Drinks.

Kölner Hengst Rocchigiani triumphiert im englischen Goodwood

Der Kölner Galopptrainer Peter Schiergen landete am Freitag beim legendären „Glorious Goodwood“- Festival einen großen Erfolg. Der von ihm trainierte dreijährige Hengst Rocchigiani, im Besitz des Stalles Domstadt, gewann in Goodwood eine Gruppe 3-Prüfung über 1.600 Meter. Dotiert war das Rennen mit umgerechnet 117.000 Euro Preisgeld. Auf Sieg zahlte Rocchigiani 6,5:1. Im Sattel saß der Engländer Tim Marquand.

 

 

5.500 Besucher beim Feiertags-Renntag im Weidenpescher Park

Sehr souverän hat der vierjährige Hengst Mooney Love für das US-amerikanische Besitzersyndikat Team Valor von Barry Irwin das Hauptrennen des Fronleichnam-Renntages im Weidenpescher Park gewonnen. Im RaceBets.de – Jubiläumspreis über 2.100 Meter, dotiert mit 22.500 Euro Preisgeld, bekam Mooney Love von Siegjockey Wladimir Panov alles bestens eingeteilt. Vom letzten Platz gewann der Australia-Sohn ungefährdet mit 2 ¾ Längen Vorsprung. Auf den Plätzen landeten die Favoritin Alaskasonne (Andrasch Starke) vor Lokalmatador Nubius (Bauyrzhan Murzabayev). Der Siegerin Mooney Love (16,9) startete als zweitlängster Außenseiter und sorgte gleichzeitig für den zweiten Tageserfolg von Trainer Andreas Wöhler (Spexard).

Siegjockey Wladimir Panov, der zu diesem erfolgreichen „Kistenritt“ für den erkrankten Kollegen René Piechulek gekommen war, meinte: „Es gab sehr viel Tempo im Rennen, sodass wir gar nicht mitkamen. Ich hatte gar keine andere Wahl als das Rennen von ganz hinten anzugehen. In der Zielgeraden packte er dann riesig an. Das ist ein richtig gutes Pferd.“ Trainergattin Susanne Wöhler attestierte ihrem Schützling Unberechenbarkeit. „Ich dachte, wir werden Letzter.“
Mit einem leichten Favoritenerfolg von Stall Chevalex` Moonlight Touch (1,8) in der Eröffnungsprüfung (Preis der Sport-Welt) ging der Sieg bei den Dreijährigen in die Schweiz. Der Slowake Jozef Bojko saß im Sattel des von Andreas Wöhler im ostwestfälischen Spexard trainierten Siegers, des sich für bessere Aufgaben empfehlen konnte.

Totosensation durch Blueberry Tree

Am Fronleichnamstag schaffte die Stute Blueberry Tree (30,9) ihren ersten Karrieretreffer. Die als letzte Außenseiterin gestartete Vierjährige gewann Start-Ziel unter Jockey-Oldie Andre Best. Frank Fuhrmann trainiert Bluberry Tree in Möser bei Magdeburg.

Jockey-Zweikampf sorgt weiterhin für Furore: Bauyrzhan Murzabayev vs. Andrasch Starke

Auch in Köln lieferten sich die beiden Spitzenjockeys wieder einen spannenden Kampf um die goldene Armbinde des Führenden im deutschen Jockey-Classements. Andrasch Starke holte sich mit dem Marathon-Sieger Ginistrelli (Trainer Christian von der Recke, Weilerswist) für den Hamburger Besitzer Eugen Andreas Wahler den ersten Ausgleich III des Tages. Beide Reiter lagen bis dahin bei jeweils 27 Jahreserfolgen. 5.500 Besucher sorgten am Fronleichnamstag bei sehr guten äußeren Bedingungen wieder einmal für besondere Stimmung im Weidenpescher Park. Neben einem gut besuchten Hippodrom standen bei hochsommerlichen Temperaturen auch Picknickdecken hoch im Kurs.

 

Starterfeld RaceBets.de – Jubiläumspreis, L , 16.06.2022

 

„God save the Queen“ im Weidenpescher Park

6.000 Besucher erleben den Kölner Klassiker um das 37. Mehl-Mülhens-Rennen

Deutschlands erster Klassiker der Turfsaison 2022 geht auf die britische Insel. Der dreijährige Hengst Maljoom hat souverän am Sonntag das Hauptereignis auf der Kölner Galopprennbahn gewonnen. Im 37. Klassischen Mehl-Mülhens-Rennen, German 2000 Guineas, über 1.600 Meter, dotiert mit 153.000 Euro Preisgeld, bekam der von William Haggas im englischen Newmarket trainierte Maljoom unter Siegjockey Stephen Donohoe Flügel. Am Ende sprang ein sicherer 1 ¼ Längen-Erfolg heraus. Auf den Plätzen boten die von Peter Schiergen in Weidenpesch vorbereiteten Rocchigiani (Bauyrzhan Murzabayev) und Georgios (Sibylle Vogt) starke Vorstellungen auf Rang zwei und drei. Auf den Mitfavoriten-Sieg des im Besitz von Sheikh Ahmed al Maktoum stehenden Maljoom zahlte der Toto 4,0:1. Die Favoritin Mylady (Andrasch Starke) wurde Achte.

Maljoom gewann bei seinem erst dritten Lebensstart zum dritten Mal. Für ihn soll es jetzt in die St. James`s Palace Stakes, Gruppe 1 während des Royal Ascot-Meetings weitergehen. Sein Trainer William Haggas holte den Kölner Klassiker damit zum dritten Mal nach Depont 2002 und Brunel 2004. Eine ganz starke Vorstellung bot auch Rocchigiani, der noch bis zur 200 Meter-Marke die Spitze innehatte. Auch der Ebbesloher Georgios kam mit großer Endgeschwindigkeit noch auf Rang drei.

Stimmen:

Stephen Donohoe (Reiter von Maljoom): „Er lief noch sehr grün beim erst dritten Start. Aber ich hatte immer ein gutes Gefühl im Rennen. Am Ende zog mein Pferd mit großem Speed vorbei.“

Peter Schiergen (Trainer von Rocchigiani, Georgios und Fire Of The Sun): „Wir sind sehr zufrieden, auch wenn ich das Rennen gerne zum dritten Mal gewonnen hätte. Rocchigiani hat eine Riesensteigerung gezeigt. Georgios ist ein großer Kämpfer. Und Fire Of The Sun hatte den Rennverlauf gegen sich.“

Dörthe und Mythicara brillieren beim Dreijährigen-Jahrgang

Bereits in der Eröffnungsprüfung sorgte Weidenpesch-Trainer Waldemar Hicksts Stute Dörthe (12,1:1) für eine große Überraschung. Mit Jockey Alexander Pietsch im Sattel gelang Gestüt Wiesengrunds Dreijährigen-Hoffnung ein sehenswerter Start-Ziel-Erfolg. Das Stutenrennen für den Derbyjahrgang ging mit Mythicara (4,0) an die Mülheimer Trainingszentrale von Jean-Pierre Carvalho. Unter der Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel ließ Mythicara den Gegnern dabei keine Chance.

Nach zweijähriger Pause zeigte auch der 2,2:1-Favorit Near The Moon großen Kampfeswillen im Rennen mit Viererwette. Der Ritt von Eduardo Pedroza kam schließlich ganz zuletzt noch sicher an dem lange führenden Larry Lobster vorbei.  Für die Reihenfolge Near The Moon, Larry Lobster, Violet Run, Prego zahlte die Viererwette 147,10: 1.

Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung an Azubi Sean Byrne

Nach dem Motto „Dem Nachwuchs eine Chance“ unterstützt die Mehl-Mülhens-Stiftung seit vielen Jahren junge Reiterinnen- und Reiter. Im diesjährigen Nachwuchsförderpreis ging der Sieg an den Iren Sean Byrne, der die Mitfavoritin Catenda (6,9) zum Erfolg ritt.

 6.000 Besucher bei Deutschlands erstem Klassiker

20 Grad und Sonnenschein boten auch dieses Mal wieder für beste Rahmenbedingungen in Köln-Weidenpesch. Mehr als 6.000 Besucher sorgten auf der Galopprennbahn für typisches Weidenpesch-Flair. Kölns Klassiker erlebte am Sonntag nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder eine viel beachtete Neuauflage, dieses Mal erstmals wieder mit drei Gastpferden aus England. Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein: „Ein besonderes Dankeschön gebührt der Mehl-Mülhens-Stiftung für die großartige Unterstützung dieses besonderen Renntages. Lob gab es auch für das gut präparierte Geläuf seitens der heute tätigen Jockeys.“

 

Ergebnisse 37. Mehl-Mülhens-Rennen, Gr. 2, 22.05.2022

 

Mountaha siegt für Schlenderhan

Mehr als 10.000 Besucher erleben am Sonntag auf der Galopprennbahn in Weidenpesch den 17. Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln.
Sehr beeindruckend hat die dreijährige Stute Mountaha für das Gestüt Schlenderhan (Bergheim) das Kölner Hauptereignis gewonnen. Im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen, Gr. 3 über 1.600 Meter, dotiert mit 55.000 Euro Preisgeld, bekam die Schlenderhanerin unter Siegjockey Andrasch Starke Flügel. In der Zielgeraden waren die Weichen schnell auf Sieg gestellt. Auf den Plätzen landeten die französische Gaststute Chaussons Roses (Simon Planque) vor der Münchener Außenseiterin La Estrellita (Marco Casamento).

„Sie war schon im Führring eine imponierende Erscheinung, hatte in der Woche toll gearbeitet. Ich habe sie mit richtig Mumm geritten. Mountaha ist eine fantastische Stute“, so der Siegjockey nach seinem dritten Tageserfolg. Auch Trainer Markus Klug war voll des Lobes: „Eigentlich war die Distanz zu kurz für sie. Aber Mountaha hat jede Menge Klasse. “. Auf den Favoriten-Sieg von Mountaha gab es 3,1:1 am Toto.
Der Sieg im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen blieb sozusagen in der Familie. Züchter und Besitzer von Mountaha ist mit dem Gestüt Schlenderhan der Familie Ullmann Deutschlands ältestes Privatgestüt.

Best Lightning in bestem Licht

Für einen Heimsieg in der Eröffnungsprüfung sorgte Weidenpesch-Trainer Andreas Suborics vierjähriger Hengst Best Lightning. Völlig ungefährdet gewann Jockey Martin Seidl vor dem Düsseldorfer Gast Wonnemond sowie Sahibs Joy auf den Plätzen.

Gestüt Röttgens Erfolgsdoppel Well Disposed und Wilma zeigen ihre ganze Klasse

Grund zum Jubeln hatte an diesem Nachmittag auch das Traditionsgestüt Röttgen aus RathHeumar. Gestütsleiter Frank Dorff und Trainer Markus Klug holten mit Well Disposed und Wilma gleich zwei Siegerinnen vom Geläuf ab. Aus der inneren Startbox Nr. 1 empfahl sich vor allen Dingen Well Disposed (1,7) im Dreijährigen-Rennen Start-Ziel für bessere Aufgaben. Der neunmalige Championjockey Andrasch Starke wusste um die Klasse seines Pferdes in dieser 2.200 Meter-Prüfung. Mit großem Kämpferherz legte Well Disposed, die Schwester zweier Derbysieger, an der Spitze immer wieder zu und wehrte alle Angriffe von Nerik (Bauyrzhan Murzabayev) ab. Beide Pferde deuteten dabei ihre Klasse an und wären als Kandidaten für das Stutenderby respektive Deutsches Derby durchaus möglich. Eine halbe Stunde später gelang mit Wilma (3,5) Tagestreffer Nr. 2 für das Erfolgsteam Klug/Starke. Andrasch Starke fand in dem Zusammenhang auch lobende Worte für das Kölner Geläuf: „Wie ein Teppich heute, alles top.“

Mehr als 10.000 Besucher bei Deutschlands größter Benefizveranstaltung im Galopprennsport

20 Grad und Sonnenschein standen für beste Rahmenbedingungen in Köln-Weidenpesch. Mehr als 10.000 Besucher sorgten beim 17. Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln für eine tolle Stimmung auf der Kölner Rennbahn. Deutschlands größte Benefizveranstaltung im Galopprennsport erlebte am Sonntag nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder eine viel beachtete Neuauflage. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Für den Kinderschutzbund Köln ist der Benefizrenntag jährlich die größte CharityVeranstaltung. Die meisten Spenden für die qualifizierte Arbeit mit benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien erhält der gemeinnützige Verein bei dieser Traditionsveranstaltung. Seit 2001 konnten somit ein Spendengesamterlös von mehr als 800.000 Euro zugunsten des Kinderschutzbundes Köln erzielt werden.

Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung in Köln-Weidenpesch findet am Sonntag, 22. Mai mit dem 37. Klassischen Mehl-Mülhens-Rennen, Gruppe 2, statt.

 

Ergebnisse Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gr. 3, 08.05.2022

„God Save the Queen“ im Weidenpescher Park

Die englische Gaststute Alpinista gewinnt den 59. Preis von Europa; Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann siegt mit seiner Stute Txope im Kölner Winterkönigin-Trial; 4.800 Besucher erleben den wichtigsten Renntag des Jahres in der Domstadt

Die Frage nach dem Sieger im 59. Preis von Europa hat die aus dem englischen Newmarket angereiste Stute Alpinista am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn eindrucksvoll beantwortet. Unter Jockey Luke Morris (32) hat die in den Rennfarben von Tetra Pak-Erbin Kirsten Rausing (69) angetretene Favoritin (2,1:1) den deutschen Grand Prix-Pferden im wichtigsten Kölner Grand Rennen der Saison (Gruppe I, 2.400 Meter, 125.000 Euro Preisgeld) das Nachsehen gegeben. Auch Alpinistas Großmutter Albanova gewann 2004 bereits den Preis von Europa-Titel in der Domstadt. Trainer damals wie heute: Sir Mark Prescott, 73-jähriger Grandseigneur aus Newmarket. Alpinista entthronte nach Deutschlands Galopper des Jahres Torquator Tasso im Großen Preis von Berlin, Gruppe I, damit auch den aktuellen deutschen Derbysieger Sisfahan. Zwei Längen hinter einer nicht zu beeindruckenden Siegerin landeten der groß laufende Nerium (Bauyrzhan Murzabayev) für den Stall Nizza von Jürgen Imm (Freiburg) vor Sisfahan mit Lukas Delozier im Sattel. 4.800 Besucher erlebten einen stimmungsvollen Höhepunkt der Kölner Turfsaison. Neun Galopprennen fanden im Weidenpescher Park statt.

Stimmen zum 59. Preis von Europa:

Luke Morris, in Oxford geborener Jockey von Alpinista: „Ich hatte einen idealen Rennverlauf an dritter Stelle. Unterwegs war das Tempo nicht sehr schnell. Alpinista ist sehr faul unterwegs gewesen. Aber sie hat einen elektrisierenden Antrieb, als ich sie gefragt habe. Sie ist ohne Mühe vom Feld wegezogen. Die Stute hat enorme Klasse.“ Peter Schiergen, Trainer des zweitplatzierten Nerium: „Ein taktisch schlauer Ritt von unserem Jockey. Nerium hat eine hervorragende Leistung gezeigt und zog am Ende noch einmal an.“ Fußballstar Antoine Griezmann holt Kölner Listenrennen

Mit seinem Club Atletico Madrid hat Stürmerstar Antoine Griezmann beim FC Alaves am Samstag mit 0:1 verloren. Auf der Kölner Galopprennbahn gab es schließlich Grund zum Jubeln für den französischen Fußball-Weltmeister. Im zweiten Tageshöhepunkt, dem Winterkönigin-Trial über 1.500 Meter, machte Jockey Jules Mobian auf der Griezmann-Stute Txope (3,1:1) mit der deutschen Konkurrenz nämlich kurzen Prozess. Vom letzten Platz kam die von Trainer Philippe Decouz im französischen Chantilly vorbereitete Stute mit großem Speed noch leicht gegen Enjoy the Dream (Andrasch Starke) und La Estralita (Marco Casamento) hin. 12.000 Euro Siegprämie gehen auf das Konto von Antoine Griezmann, der nicht live vor Ort weilte.

Txope Siegerin für Antoine Griezmann im Winterkönigin-Trial in Köln

Kölner Ställe in Topform

Das einleitende Rennen für die Zweijährigen endete gleich mit einem Heimerfolg eines Debütanten. Der auf der Heimatbahn von Miltcho Mintchev trainierte Hengst Larzak gewann in den Farben von Litex Commerce mit großer Überlegenheit den vom Besitzer selbst gesponserten Preis des Stalles Litex über 1.600 Meter. Im Sattel des 27,1:1 – Überraschungssiegers saß der Italiener Michael Cadeddu. Aber auch der zweitplatzierte Kölner Hengst Tünnes konnte gleich gefallen.

Etwas besser als Tünnes machte es später North Hunter für den Kölner Championstall von Trainer Henk Grewe. Unter dem Slowaken Jozef Bojko gewann der sechsjährige Wallach des Stalles Ramon den Ausgleich der höchsten Kategorie (Rennen der Firmengruppe Fleischhauer Franz, 14.000 Euro, 2.100 Meter).

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des schnellsten Clubs der Stadt: „Wir sind als Kölner Renn-Verein erleichtert und zuversichtlich zugleich. Die Stimmung auf der Bahn war heute großartig. Der Galopprennsport braucht diese Emotionen. Und dafür ist das Kölner Publikum bekannt. Wir freuen uns schon jetzt auf das große Saisonfinale.“

Die nächste und finale Galoppveranstaltung der Turfsaison 2021 im Weidenpescher Park findet nämlich am Sonntag, 10. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Preis des Winterfavoriten, Gruppe III, dotiert mit 155.000 Euro Preisgeld.

Kölner Renn-Verein 1897 e.V., Rennbahnstr. 152, 50737 Köln, Tel: 0221-974 50 50 www.koeln-galopp.de E-Mail: kontakt@koeln-galopp.de

 

Ergebnisse 59. Preis von Europa, Gr. 1

 

Bauyrzhan Murzabayev-Festival in Weidenpesch

Am ersten Tag des Kölner Galoppmeetings zündete der amtierende und designierte deutsche Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev (28) ein wahres Feuerwerk. Siebenmal stieg der Kasache in den Rennsattel, fünfmal kehrte der Stalljockey am Kölner Asterblüte-Quartier als Sieger zurück. Das Dreijährigen-Rennen, der Preis der Früh Brauerei, gewann der Slowake Jozef Bojko mit Gestüt Schlenderhans Agnelli. Andreas Wöhler trainiert den Hengst im westfälischen Spexard. Acht Prüfungen fanden am Samstag im Weidenpescher Park beim Renntag der Kölner Gastronomie – Preis der Früh Brauerei statt.

Dass man auf ein Pferd aus einem der führenden deutschen Rennställe eine Siegquote von 16,3:1 erhält, hat Seltenheitswert. So geschehen nach dem Erfolg von Agnelli im Preis der Früh Brauerei, einer Dreijährigenprüfung über 1.850 Meter. Besitzer ist das Gestüt Schlenderhan aus Quadrath-Ichendorf, Deutschlands ältestes Privatgestüt. Jockey Jozef Bojko (50) gewann mit der Start-Ziel-Taktik vor Western Soldier (Bauryzhan Murzabayev) und Agnellis Stallgefährte Chagall (Eduardo Pedroza).

Fünf Siege für Jockey Bauyrzhan Murzabayev – zwei Heimerfolge für Trainer Peter Schiergen

Bereits in der Eröffnungsprüfung, dem Früh Sport-Rennen über 1.400 Meter zeigte Jockey Bauryzhan Murzabayev im Sattel von Georgios, warum er als Führender der deutschen Jockeyrangliste die goldene Armbinde trägt. Favorit Kobold aus dem Gestüt Röttgen war dem Feld im Zweijährigen-Rennen bereits einteilt. Aber mit jedem Galoppsprung kam der in den Farben des Gestüts Ebbesloh angetretene Georgios auf der Zielgeraden vom letzten Platz kommend näher. Im Ziel hatte Georgios (3,3:1) schließlich das „Blatt“ gewendet. Siegtrainer Peter Schiergen war nicht in Köln, sondern bei der Hochzeit seines Sohnes Dennis im schweizerischen St. Moritz. Vertreten wurde Schiergen bei der Siegerehrung von Ex-Jockey Terry Hellier. Das aufgeweichte Kölner Geläuf war auch Wasser auf die Mühlen von Heavenly Bound (3,7). Der Gast aus Berlin-Hoppegarten (Trainer Roland Dzubasz) gewann ungefährdet. Ebenfalls im Sattel saß Bauyrzhan Murzabayev.

Omega siegt für Eckhard Sauren

Mit einem Heimsieg seines dreijährigen Hoffnungsträgers Omega (2,0:1) machte sich Renn-Vereinspräsident Eckhard Sauren auf den Weg ins Rhein Energie Stadion zum Heimspiel des 1.FC Köln gegen Bochum. Auch bei seinem dritten Tageserfolg hatte Jockey Bauyrzhan Murzabayev mit dem Schützling von Trainer Peter Schiergen alles im Griff. Mit Mülheimer Perle (3,7:1) und Kölner Kimberley (3,5:1) sollte der Kasache ebenfalls nicht zu besiegen sein.

In der beliebten Viererwette machte der als heißester Favorit des Tages gestartete Lionel (1,6:1) unter Eduardo Pedroza für Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh) wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Der Einlauf Lionel, Path to Fame, Taameen und Sweety zahlte 2.438:1. Mit Rajguru (Sean Byrne) ging der Ausgleich III des Tages in die Niederlande an den Stall von Trainerin Romy van der Meulen nach Boxmeer.

Fazit und Ausblick

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein 1897 e.V., resümiert: „Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG ist seit Anfang des Jahres Gastronomie-Partner unserer Galopprennbahn. Wir freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft, denn nicht nur an Renntagen lädt das Brauhaus FRÜH „Em Tattersall“ mit seinem herrlichen Biergarten zum Verweilen ein. Wir bedanken uns bei allen Partnern für die Unterstützung des heutigen Renntages.“ Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am morgigen Sonntag mit Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln statt. Die Tageskassen sind ab 10:30 Uhr geöffnet.

 

Ergebnisse Renntag 28.08.2021

 

Foto: Sabine Effgen

Freie Bahn für Arnis Master

Der Mülheimer Trainer Axel Kleinkorres gewinnt für die Besitzergemeinschaft 100 Galoppsportfreunde das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen in Köln.

Es wurde eine besondere Siegerehrung im Kölner Führring am Samstagmittag. Denn freuen durften sich ca. 30 anwesende Mitbesitzer des siegreichen Hengstes Arnis Master im sportlichen Hauptereignis. Der Zweijährige hatte zuvor auf der Kölner Galopprennbahn das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen gewonnen. Nach 1.300 Metern gewann in Mülheim an der Ruhr trainierte Hengst mit großem Speed vom letzten Platz kommend. Für den erkrankten Jockey Adrie de Vries saß der Slowake Jozef Bojko im Sattel. Auf den Plätzen gefielen aber auch der Debütant See Hector (Clement Lecoeuvre) vor Nastaria mit dem Iren Sean Byrne im Sattel. Favorit Arano (Andrasch Starke) wurde nur Vierter. An einem stimmungsvollen Renntag nahmen auch zahlreiche Besucher an der Impfaktion des Veranstalters teil. Ebenso feierten die 3.000 Zuschauer den diesjährigen Derbysieger Sisfahan, seinen Jockey Andrasch Starke und Henk Grewe, der Sisfahan in Köln-Weidenpesch trainiert. 

Nur 10.000 Euro hatte Arnis Master auf der Badener BBAG Auktion in Iffezheim als Jährling gekostet. Gezüchtet hat ihn das Gestüt Karlshof im hessischen Gernsheim. In Köln gewann der Tai Chi-Sohn nun die Siegprämie in Höhe von 25.000 Euro in einer Manier, die die 3.000 Besucher vor und auf den Kölner Tribünen fasziniert haben dürfte. Mit unwiderstehlicher Endgeschwindigkeit sammelte Arnis Master Gegner um Gegner auf der 600 Meter langen Kölner Zielgeraden ein, um schließlich souverän zu gewinnen. Favorit Arano lief enttäuschend und wurde nur Vierter. Die Dreierwette zahlte 5.000:1.

Stimmen zum BBAG Auktionsrennen Köln:

Jozef Bojko, Jockey von Arnis Master: „Ich hatte bei dem schnellen Tempo alles im Blick. Der Hengst verfügt über eine enorme Endgeschwindigkeit, die er in der Zielgeraden ausspielen konnte. Er hatte immer freie Bahn an der Außenseite.“

Axel Kleinkorres, Trainer von Arnis Master: „Sein Debüt in Mülheim vor einigen Wochen war schon sehr gut. Damals kam er nicht frei und gewann deshalb nicht. Heute trug er dann zwei Kilos weniger. Seine Endgeschwindigkeit war imponierend. Als nächstes ist ein Start im Badener Zukunftsrennen geplant. Arnis Masters Idealdistanz dürfte zwischen 1.300 und 1.600 Meter liegen.“

Nicht nur der Sieger des Hauptrennens kommt aus Mülheim an der Ruhr. Mit Donna Florentina (Andrasch Starke), Sovereign State (Adriana Mühlgasser) für Trainerin Yasmin Almenräder und Aku´arius (René Piechulek), der von Marcel Weiß vorbereitet wird, holte die Mülheimer Trainingszentrale die meisten Tageserfolge.

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Rennverein, zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Die Rennbahn lebt wieder! An einem Samstag mit frühem Beginn sind wir sehr glücklich mit dem Besuch. Viele treue Zuschauer, die lange nicht am Renntag vor Ort waren, sind heute hier und machen diesen Tag sehr besonders für uns. Wir hoffen auch in vier Wochen ähnliche Umstände zu haben.“

Mit einer Doppelveranstaltung geht es am 28. und 29. August weiter. Samstags macht der Renntag der Kölner Gastronomie den Anfang. Im Mittelpunkt steht dann der Preis der Früh Brauerei. Einen Tag später kommt mit dem beliebten Benefizrenntag zugunsten des Kölner Kinderschutzbundes ein weiterer Traditionstermin im Kölner Turfkalender zur Austragung.

Ergebnisse BBAG Auktionsrennen

Tipico-Renntag: Lubiane siegt im packenden Finish

Zum ersten und einzigen After-Work-Renntag der Saison ließ sich der Kölner Renn-Verein 1897 e. V. am Mittwoch etwas Besonderes für seine Besucher einfallen.  Im neuen Biergarten, am Führring, vor dem Hippodrom und hinter der zweiten Tribüne hatte der Veranstalter vier LED-Leinwände aufbauen lassen. Denn im Anschluss an die Rennveranstaltung ging es auf dem weitläufigen Rennbahn-Gelände stimmungsvoll mit dem entscheidenden EM-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Ungarn weiter.

Gemütliche After Work-Renntage haben auf der Kölner Galopprennbahn eine lange Tradition und ihren ganz besonderen Reiz. So auch am Mittwochnachmittag beim Tipico-Renntag. Gleich zum Auftakt sahen die Besucher den Sieg der Stute Pundara (4,3:1) unter Jockey Martin Seidl im Dreijährigen-Rennen. Die von Trainer-Altmeister Hans Blume (81) im Krefelder Stadtwald vorbereitete Lady schlug dabei die große Favoritin Pearl of Summer, auf der Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev überraschend das Nachsehen hatte. In der anschließenden Happy Moments-Meile sorgte Münchhausen für den Glücksmoment von Trainerin Yasmin Almenräder (Mülheim/Ruhr) sowie Besitzer- und Züchterin Sabine Ottofüllung. Der Niederländer Adrie de Vries lenkte den 1,8:1-Favoriten zum ersten Sieg seiner Karriere.

Frauenpower in Weidenpesch – Lilli-Marie Engels gelingen zwei Tagestreffer, auch Stephanie Koyuncu punktet

Eigentlich sprach viel für den Lokalmatador Ziro (Trainerin Sarah Weis) im „Köln-Fieber – stille Helden“-Rennen. Doch der Iffezheimer Gast Taurus (Trainer Manfred Weber) konnte es noch einen Tick besser. Seine ständige Reiterin Lilli-Marie Engels saß zum vierten Mal auf Taurus, ebenso oft gewann sie.  Und auch im Tageshöhepunkt, dem Preis von Tipico, schaffte die 21-Jährige aus Hannover nach Zielfotoentscheid Tagestreffer Nr. 2 auf Lubiane (9,1:1). Die in Bremen-Mahndorf von Pavel Vovcenko vorbereitete Fünfjährige blieb dabei knapp vor Hypnos. Dann erst folgten die Favoritin Nantua und Verlan. Die Viererwette in dieser Reihenfolge zahlte 953,2:1.

Ein knappes Finish, drei Pferde auf Linie und ein Zielfoto mit dem kurzen Kopf-Vorteil von Dayyan (13,3:1) sah Stephanie Koyuncu im Sattel als Siegerin, die in Beckingen von Uwe Schwinn trainiert wird.

44. Saisonerfolg für den Champion

Auch Bauyrzhan Murzabayev, zweimaliger deutscher Meister im Rennsattel und Führender der Jockeyrangliste, gewann sein Rennen. Auf Dr. Andreas Boltes Kongo (2,7:1) ließ der Kasache seine ganze Jockeychip aufblitzen.

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein, freute sich über die tolle Rennbahn- und Fußballstimmung auf dem Gelände: „Das Kölner Stammpublikum sorgt immer für entsprechenden Applaus. Die Kombination von Galopprennen und Fußball passt hervorragend. Wir hoffen beim nächsten Kölner Renntag die Besucherzahl erhöhen zu dürfen.“

 

Ergebnisse Tipico-Renntag 23.06.2021

Titelbild: Klaus-Jörg-Tuchel

Bildergalerie: Sabine Effgen

Best of Lips nach Union-Gala der neue Derbyfavorit

Best of Lips heißt der Sieger im 186. Sparkasse KölnBonn-Union-Rennen auf der Galopprennbahn Weidenpesch. Das mit 65.000 Euro dotierte Gruppe 2- Rennen gilt als die wichtigste Derbyvorprüfung für das Blaue Band in Hamburg. Dabei lieferte der in Köln-Weidenpesch von Andreas Suborics vorbereitete Best of Lips (3,4:1) unter seinem französischen Jockey Lukas Delozier, der Kusshände ins Kölner Publikum warf, eine Galavorstellung ab und avanciert damit zum neuen Derbyfavoriten. Best of Lips gewann im Stile eines Klassepferdes überlegen mit 4 ¾ Längen. Auf den Plätzen folgten Dolcetto (Michael Cadeddu/Trainer Henk Grewe) und Sky Out (Alexander Pietsch/Trainer Markus Klug). Favorit Virginia Storm (Trainer Henk Grewe) mit Andrasch Starke im Sattel endete nur auf Rang fünf. Der Sieger Best of Lips steht im Besitz des Stalles Lintec. Dahinter firmiert Hans-Dieter Lindemeyer (67) aus Taucha bei Leipzig. Der Münchener Gast Mendocino und der Ittlinger Sampras wurden kurzfristig abgemeldet. Zum traditionsreichen Union-Renntag 2021 veranstaltete der Kölner Renn-Verein 1897 e.V. erstmals mit 1.000 Besuchern. Zehn Prüfungen fanden auf der Galopprennbahn KölnWeidenpesch statt.

Stimmen zum 186. Sparkasse KölnBonn Union-Rennen:

Andreas Suborics, Trainer von Best of Lips: „Ich habe immer an das Pferd geglaubt. Best of Lips hat eine unbeschreibliche Vorstellung abgeliefert. Danke an mein gesamtes Team. Das war hoch emotional für uns alle.“

Hans-Dieter Lindemeyer, Besitzer von Best of Lips: „Das war mal ein Ausrufezeichen auf die Frage, ob Best of Lips über die Distanz von 2.200 Meter kommt. Eindrucksvoller konnte er nicht laufen. Mit dieser Art und Weise habe ich nicht gerechnet.“

Naida holt den Weidenpescher Marathon

In einem schnell gelaufenen zweiten Tageshöhepunkt, dem Weidenpescher Steher Cup (15.000 Euro Preisgeld) über 3.000 Meter gewann Gestüt Niederrheins Naida in überlegener Manier. Unter ihrem Reiter Michael Cadeddu zeigte die fünfjährige Stute aus dem Mülheimer Quartier von Trainerin Yasmin Almenräder eine erstaunliche Leistung in diesem Listenrennen. Ida Alata (Andrasch Starke) und Memphis (Sibylle Vogt) hatten auf den Plätzen das Nachsehen.

Torquator Tasso der Galopper des Jahres 2020
Eine besondere Ehrung nahmen Dr. Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp und Verbands-Geschäftsführer Daniel Krüger, Verbands-Geschäftsführer im sonnenüberfluteten Kölner Führring vor. Mit Torquator Tasso (52 Prozent der Stimmen) gewann erstmals das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) als Besitzer Deutschlands älteste Publikumswahl. Das sind Karl Dieter Ellerbracke und Peter Michael Endres. Züchter von Torquator Tasso ist der Niederländer Paul Vandeberg. Trainiert wird der neue Galopper des Jahres von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr.

Arano gleich top, Wilma und The Conqueror gewinnen Dreijährigenprüfung im toten Rennen; Mülheimer Hengst Dervonotti siegt zum sechsten Mal in Serie
Gleich zum Auftakt sahen die 1.000 Besucher einen imponierenden Debütsieger (1,7:1) mit dem zweijährigen Hengst Arano (Gestüt Auenquelle, Rödinghausen). Dabei servierte ihm Jockey Andrasch Starke einen ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg. Auch in einer Zielfotovergrößerung des anschließenden Private Banking Cups waren die Protagonisten The Conqueror (1,9:1) und Gestüt Röttgens Wilma (1,6:1) nicht voneinander zu trennen. Beide endeten im toten Rennen. Somit standen mit Eduardo Pedroza und Martin Seidl zwei Siegjockeys sowie mit Andreas Wöhler und Markus Klug zwei Erfolgstrainer auf dem Siegertreppchen. Einen besonderen Erfolg landete auch der aus Mülheim angereiste Seriensieger Dervonotti. Der von Ralph Schaaf am dortigen Raffelberg trainierte Hengst des Stalles Berotti gewann sein sechstes Rennen in Folge. Im Sattel saß seine ständige Reiterin Stephanie Koyuncu.

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein, freut sich über eine stimmungsreiche Veranstaltung und zieht ein positives Fazit: „Mir ist heute wie vielen Aktiven ein Stein vom Herzen gefallen. Endlich wieder eine Veranstaltung mit Zuschauern. Diese Atmosphäre hat uns so gefehlt. Ich möchte mich besonders beim Sponsor, der Sparkasse KölnBonn, für die in heutigen Zeiten nicht selbstverständliche Unterstützung bedanken.“

 

Ergebnisse Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, Gr.2 (13. Juni)

Außenseiterin Belcarra gewinnt das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen; Fünferserie von Trainer Markus Klug mit seinem 600. Sieg

Die 15,3:1-Außenseiterin Belcarra hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch das mit 33.000 Euro dotierte Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen gewonnen. Die Gruppe 3-Prüfung für dreijährige Stuten führte über 1.600 Meter und gilt als eines der wichtigsten Vorbereitungsrennen für den ersten deutschen Klassiker, den German 1000 Guineas, am 28. Mai in Düsseldorf. Dabei lieferte die in Köln Rath-Heumar von Markus Klug vorbereitete Belcarra (15,3: 1) unter Jockey Martin Seidl eine Glanzvorstellung. Auf den Plätzen landeten Wismar (Bauyrzhan Murzabayev) und Marlar (Maxim Pecheur).  Die Favoritin Noble Heidi endete nur auf Rang fünf.  Auch beim dritten Saisonrenntag veranstaltete der Kölner Renn-Verein ohne Besucher. Elf Leistungsprüfungen fanden auf der Galopprennbahn Weidenpesch statt.

Die Überraschungssiegerin Belcarra steht im Besitz des Insolvenzverwalters Ulrich Zerrath aus Münster, der unter anderem den Viertligisten Wuppertaler SV erfolgreich abgewickelt hat. Zerrath kaufte Belcarra im englischen Doncaster für 15.000 Pfund.

Stimmen zum Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen:

Martin Seidl, Jockey von Belcarra: „Wir hatten einen super Rennverlauf. Ich lag an dritter/vierter Stelle hinter der Favoritin. In der Zielgeraden ging dann im richtigen Augenblick eine Lücke auf. Danach hatte sie alles schnell geregelt. Eine Stute mit einigem Potenzial.“

Markus Klug, Trainer von Belcarra, Marlar und Shila:

„Was soll ich sagen, ich bin einfach nur sprachlos. Die Leistung von Belcarra ist kaum in Worte zu fassen. Marlar hatte an der Innenseite ein sehr unglückliches Rennen.“

Fünf aus fünf: Markus Klug-Festival mit seinem 600. Trainer-Erfolg

Eine beeindruckende Fünferserie landete Trainer Markus Klug (Rath-Heumar), der in fünf Rennen Pferde sattelte und fünf Mal den Sieger stellte. Mit einem Paukenschlag begann der Renntag. In der Auftaktprüfung für die dreijährigen Stuten auf der 1850 Meter-Strecke überraschte mit Gestüt Röttgens Well Protected zum Toto-Kurs von 14,6:1 eine gänzlich unterschätzte Teilnehmerin. Gleich im Anschluss punktete das Erfolgsdoppel Klug/Pecheur gleich noch zweimal. Mit Stall Dipolis Divio (3,0:1) schlug man dabei sogar den Totofavoriten Redford (Trainer Henk Grewe / Jockey Andrasch Starke). Und auch im Ito-Rennen über 2.200 Meter, bei dem sechs der neun Protagonisten noch über eine Derbynennung verfügen, gab es einen Klug-Erfolg auf der ganzen Linie. Denn mit Aff un zo (2,4:1) und der Debütantin Kiss from Greta (Martin Seidl) machten die Stallgefährten das Rennen unter sich aus. Dabei zündete Aff un zo den Turbo und gewann gegen die bereits auf fünf Längen enteilte Kiss from Greta am Ende noch deutlich. Neben dem Hauptrennen sattelte Markus Klug auch den Sieger Flitsch, der unter der Mülheimer Nachwuchsreiterin Amina Mathony als 600. Sieger des Röttgener Erfolgstrainers zurückkehrte.

Kölner Renn-Verein freut sich über Umsatzrekord

Nicht nur Markus Klug stellte gestern eine persönliche Rekordmarke auf . Auch der Kölner Renn-Verein konnte einen Umsatzrekord von 366.395,78 Euro vermelden. Mit einem Umsatz von 33.300 Euro pro Rennen war dies die Bestmarke der diesjährigen deutschen Galoppsaison. Ein großer Dank für dieses tolle Ergebnis geht an alle Wetter sowie an die Teilnehmer der Wetten, dass …?!? 20.21-Challenge. Der Kölner Renn-Verein hofft auf eine Wiederholung am 24. Mai – dann geht es im Weidenpescher Park mit dem Renntag rund um das 36. Mehl-Mülhens Rennen weiter.

Ergebnisse Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gr. 3, 02.05.2021