Kölner Rennställe präsentieren sich in Galaform

Mit einer Serie von drei Heimerfolgen startete am Samstag das Kölner Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Weidenpesch. Mit den zweijährigen Quality Road (2,4) und Nerion (1,5) legte Asterblüte-Trainer Peter Schiergen gleich mit einem Siegdoppel beim ZweijährigenJahrgang los. Der designierte deutsche Championtrainer sattelte die Favoriten, Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev verwandelte die „Elfmeter“ im Rennsattel. Auch Trainerkollege Waldemar Hickst legte für die Kölner Trainingszentrale mit Una Nova (2,3) unter Alexander Pietsch nach.

Sonniges Herbstwetter sorgte wieder einmal für beste Rahmenbedingungen auf der Weidenpescher Parkbahn. Wie überhaupt die elf stimmungsvollen Veranstaltungen mit mehr als 100.000 Besuchern im Jubiläumsjahr des Kölner Renn-Verein (125 Jahre) vom Wettergott geküsst wurden.

Rubaiyat wird Deckhengst

Eine feierliche Verabschiedung erlebten die Besucher mit der Präsentation des Hengstes Rubaiyat im Führring. Der Areion-Sohn und Galopper des Jahres 2019 verlässt den Trainingsstall von Henk Grewe im Weidenpescher Park und wechselt ins Gestüt Ohlerweiherhof nach Sankt Wendel. Dort wird Rubaiyat ab 2023 neuer Deckhengst.

Die Wettchance des Tages gewann der dreijährige Außenseiter Night Star (12,9) mit Jockey-Azubi Sean Byrne im Sattel. Die Viererwette zahlte lukrative 1.576,7:1 für die Reihenfolge Night Star, Porcupine Creek, Anarchist und Ice Club. Die weiteren Sieger heißen Nepalo (2,6) in den Farben von Pferdefotograf Marc Rühl (Bedburg) und Magritte du Champ (6,6) für den Haßlocher Trainer Jürgen Hartmann.

Im ersten von zwei Amateurrennen gewann Kevin Braye mit der 2,8:1Favoritin Elle Aigle für die Iffezheimer Trainerin Carmen Bocskai und Besitzerin Gabriele Gaul. Im finalen Lauf des vero Amateur-Pokals behielt Larissa Bieß (Münchweiler) mit Lots of Tea (6,7) die Oberhand. Die Gesamtwertung gewann Anna Maria Weidler. Eine weitere Ehrung erfuhr Amateurreiterin Larissa Bieß mit dem Goldenen Reitabzeichen.

Kölner Champions gefeiert

Andrasch Starke, Deutschlands erfolgreichster Jockey aller Zeiten, gewann das Championat der Jockeys auf der Kölner Galopprennbahn mit insgesamt 14 Siegen vor Bauyrzhan Murzabayev mit 12 Erfolgen. Bei den Trainern holte sich Markus Klug den Titel (10 Siege), während das Besitzerchampionat an das Gestüt Röttgen mit 4 Treffern ging.

Als erfolgreichste Aktive des Tages zeichneten sich Bauyrzhan Murzabayev bei den Jockeys und Peter Schiergen im Trainerwettbewerb mit jeweils zwei Tagestreffern aus.

Stargalopper Tünnes startet im Japan-Cup

Am Sonntag, 27. November, findet mit dem Japan-Cup (6,6 Millionen Euro Preisgeld, 2.400 Meter) in Tokio eines der höchst dotierten Galopprennen der Welt statt. Mit dabei ist Tünnes, Deutschlands bester Dreijähriger, der im Weidenpescher Park von Peter Schiergen trainiert wird. Sein Besitzer, der Kölner Unternehmer Holger Renz, gibt seinen Pferden mit Vorliebe kölsche Namen und wird ebenfalls vor Ort sein. Der Sieger erhält 3,076 Millionen Euro. Für Trainer Peter Schiergen ist es die fünfte Japan-CupTeilnahme, zweimal mit Nightflower (11. u. 12.), Danedream (6.) und Tiger Hill (10.). Lando gewann im Jahr 1995 als einziges deutsches Pferd den JapanCup.

Der Kölner Renn-Verein bedankt sich bei allen Unterstützern, Aktiven und den Medienvertretern für ein tolles Jubiläumsjahr 2022. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in die neue Galoppsaison.

AUSBLICK: Die Saisoneröffnung 2023 im Weidenpescher Park findet am Ostermontag, 10. April 2023, statt. Im Mittelpunkt steht dann der Kölner Fliegerpreis.

Nachtrag zum 6. Rennen des Tages:

Im 6. Rennen des Tages kam es zu einem traurigen Zwischenfall, als sich Airfield im Rennen befindlich auf der Gegenseite ohne Fremdeinwirkung schwer verletzt hat. Kurze Zeit später nach eingehender Untersuchung durch den Tierarzt musste Airfield vom Tierarzt erlöst werden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind beim Team von Airfield.

 

9.000 Besucher beim Herbst-Renntag im Weidenpescher Park – Röttgenerin Niala gewinnt mit zehn Längen

Vierbeinige Hoffnungsträger von morgen sorgten in den beiden einleitenden Prüfungen des Kölner Herbst-Renntages für Furore, der bei besten äußeren Bedingungen am Sonntag im Weidenpescher Park vor 9.000 Besuchern stattfand. Besonders imponierend gestaltete sich der Auftritt von Gestüt Röttgens zweijähriger Stute Niala. Mit 10 Längen gewann Deutschlands bester Jockey aller Zeiten, Andrasch Starke, mit der von Markus Klug in Rath-Heumar trainierten 1,9:1-Favoritin. Niala gilt in ihrem Quartier als große Hoffnungsträgerin für das Deutsche Stutenderby in 2023. Eingeleitet wurde der Renntag durch einen sehenswerten Erfolg des Krefelder Gastes Muhalif (4,0). Der irische Auszubildende Sean Byrne gestaltete nach einer mehrmonatigen Verletzungspause sein Comeback damit gleich siegreich. Auch eine Überprüfung der Stewards überstand Muhalif, der im Einlauf nicht ganz gerade geblieben war. Die Rennleitung beließ es schließlich bei dem ursprünglichen Zieleinlauf Muhalif vor First Moment.

Sonniges Herbstwetter sorgte für beste Rahmenbedingungen auf und neben der Weidenpescher Bahn. Bei den Dreijährigen bewies der von Marcel Weiß trainierte Lordano (5,5) großen Kampfgeist. Der Adlerflug-Sohn, den der eigens aus England eingeflogene Jockey Thore Hammer-Hansen zum 5,5:1-Erfolg ritt, könnte nach diesem Eindruck noch mehr im Tank haben.
Im ersten von zwei Amateurrennen gewann Marie Ruckhaber mit der 6,9:1-Chance Porcupine Creek für Trainerin Helga Dewald den 4. Lauf zum vero – Amateur-Pokal. In einem Lauf zur Longines Fegentri World Championship for Lady Riders behielt die deutsche Reiterin Marie Gast (Mannheim)mit Tigertoss (5,2) Start-Ziel die Oberhand. Die aktuell mit 12 Siegen auf Platz 3 des deutschen Amateurchampionat liegende Auszubildende zur Tierphysiotherapeutin schlug dabei 10 Gegnerinnen aus sieben Nationen.

Ex-Aktiven-Rennen an Inaugural und Dennis Schiergen

Erstmals seit vielen Jahren gab es auch mal wieder ein Ex-Aktivenrennen im Weidenpescher Park. Die als Verkaufsrennen über die Meile gelaufene Prüfung sicherte sich Dennis Schiergen mit dem zur Favoritenquote von 1,6:1 gestarteten Inaugural. Der 27-jährige Schiergen, Gruppe 1-Siegreiter und dreimaliger deutscher Amateurchampion, saß dabei auf einem überlegen gehenden Pferd. Für 15.003 Euro wurde Inaugural anschließend an den Stall Fortuna 95 von Trainer Sascha Smrczek in die Landeshauptstadt verkauft.
Smrczek war es auch, der mit Stay First (1,9) die Wettchance des Tages gewann. Im Sattel saß Andrasch Starke bei seinem 67. Deutschlandtreffer in diesem Jahr. Die Viererwette für die Reihenfolge Stay First, Naduah, Antwasaprettypenny und Ferragosta zahlte hierbei 188,7: 1. Weitere Siege gingen mit Woody Wood (10,3) unter Martin Seidl in das Kölner Quartier von Trainer Andreas Suborics und Timotheus (2,7) mit Thore Hammer-Hansen für den Mülheimer Trainer Axel Kleinkorres.
Als erfolgreichste Aktive des Tages zeichneten sich Andrasch Starke und Thore Hammer-Hansen bei den Jockeys mit je zwei Treffern aus.

 

Ergebnisse 30.10.2022

 

Der neue Winterfavorit heißt Fantastic Moon

Mit einem sicheren ½ Längen Erfolg des 3,8:1-Mitfavoriten Fantastic Moon endete am Sonntag der mit 155.000 Euro dotierte Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 auf der gut besuchten Kölner Galopprennbahn. In Deutschlands wichtigstem Zuchtrennen für den Jahrgang 2020 gewann der von Sarah Steinberg in München trainierte Zweijährige nach 1.600 Metern den Kölner Traditionstitel nach großem Kampf gegen die Lokalmatadoren See Paris (Clement Lecoeuvre) und Arcandi (Bauyrzhan Murzabayev). Im Sattel des Siegers, der nunmehr als Derbyfavorit für 2023 gilt, saß Jockey René Piechulek. Besitzer von Fantastic Moon ist das Syndikat Liberty Racing 2021 von Lars-Wilhelm Baumgarten (Köln). Gezüchtet wurde der neue Winterfavorit von Graf und Gräfin Stauffenberg (Ascheberg). Sieben Pferde liefen.

STIMMEN:

René Piechulek, Reiter von Fantastic Moon: „Wir sind mit Mumm nach Köln gefahren, weil mir der Hengst nach der Abschlussarbeit so gut gefallen hat. Auch sein erstes Rennen im Leben auf der Heimatbahn hat mich begeistert. Er ist ein cooler Typ.“

Sarah Steinberg, Trainerin von Fantastic Moon: „Er stand lange im Wachstum und hat nach dem letzten Rennen nochmal einen richtigen Sprung gemacht. Das war eine Topleistung heute.“

Hattrick – Niederländischer Jockey Adrie de Vries in Galaform

Sonniges Herbstwetter sorgte für beste Rahmenbedingungen auf und neben der Weidenpescher Bahn. Bei den Dreijährigen machte der von Jean-Pierre Carvalho trainierte El Leon wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Der Sea The Moon-Sohn, den der Niederländer Adrie de Vries zum 3,9:1-Erfolg ritt, könnte nach diesem Eindruck noch mehr im Tank haben. Eine halbe Stunde später legte de Vries mit Stall Mandarins Viadena (5,3) gleich noch einmal nach. Für die von Yasmin Almenräder trainierte Adlerflug-Tochter geht es demnächst auf die BBAG-Herbstauktion nach Iffezheim. Auch beim Kistenritt auf Divio (5,5) landete de Vries im Handicap des Tages eine sicheren Erfolg. Dabei gewann der von Markus Klug trainierte Divio mit gespitzten Ohren und empfahl sich für bessere Aufgaben.

Der Renntag begann früh mit einem Favoritensieg. Dabei ging der Erfolg bei den Zweijährigen an die eher seltene Trainer / Jockey-Kombination Waldemar Hickst / Bauyrzhan Murzabayev aus Köln. Für den Stall Lucky Owner von Klaus Hofmann gewann Jonatan (1,9) als Favorit im Stil eines Pferdes mit Zukunft. Für den Sieger könnte es demnächst im Münchener Auktionsrennen weitergehen. Murzabayev war es auch, der Vendetta (5,0) auf den Punkt genau einsetzte und die Wettchance des Tages für sich entschied. Die Viererwette für die Reihenfolge Vendetta, Stay First, Kadjar und Rose of Anpak zahlte 1076,7:1. Weitere Siege gingen mit No Day Never (3,2) unter Stefanie Koyuncu in das Krefelder Stadtwald-Quartier von Mario Hofer und Lydia (5,7, mit Alexander Pietsch im Sattel) aus dem Köln

 

Ergebnisse Preis des Winterfavoriten, 9.10.2022

 

Rebel`s Romance brilliert im 60. Preis von Europa

Der vierjährige englische Wallach Rebel`s Romance (2,3:1) hat am Sonntag vor 10.800 Besuchern auf der Kölner Galopprennbahn den 60. Preis von Europa – präsentiert von DZ PRIVATBANK gewonnen. Mit Jockey William Buick siegte der von Charlie Appleby im englischen Newmarket trainierte Dubawi-Sohn in diesem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe 1-Rennen über 2.400 Meter nach großem Schlussakkord. Auf Rang zwei landete der amtierende deutsche Derbysieger Sammarco (Bauyrzhan Murzabayev) vor Amazing Grace (Olivier Peslier). Sieben Pferde liefen.

Es war schon eine reiterliche Delikatesse und mutige Entscheidung, wie Weltklassejockey William Buick sein Pferd unterwegs aus allem heraushielt. Im Zieleinlauf schaltete der für das Rennsport-Imperium von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum angetretene Wallach dann ein paar Gänge höher, wehrte einmal auf der Zielgeraden nach ganz innen geritten, alle Angriffe eines groß kämpfenden Sammarco ab.

Jockey William Buick: „Mein Pferd hat eine enorme Beschleunigung gezeigt. Ich wusste, dass ich auf dieser langen Kölner Zielgeraden lange warten konnte.“

Überlegene Engländerin Sirona im Winterkönigin-Trial

Die Siegerin im Kölner Winterkönigin-Trial heißt Sirona (2,5). Mit Jockey Jack Mitchell im Sattel gewann die aus England angereiste Favoritin den mit 22.500 Euro dotierten zweiten Höhepunkt des Tages über 1.500 Meter. Trainer von Sirona sind Charlie und Mark Johnston aus Newmarket. Zweite wurde Lokalmatadorin Tamarinde (Trainer Peter Schiergen/ Jockey Leon Wolff). Auch FC-Torhüter Timo Horn freute sich mit Ehefrau Carina über den dritten Rang ihrer Stute Frozen, die eigens aus dem französischen Chantilly angereist war.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet den Renntag

Eine besondere Note erfuhr der wichtigste Renntag im Kölner Turfkalender durch die Anwesenheit von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Im 125. Jubiläumsjahr des Kölner Renn-Verein und anlässlich des 60. Preises von Europa eröffnete die Oberbürgermeisterin zusammen mit Präsident Eckhard Sauren die Veranstaltung. „Ich bin begeistert, dass Köln nicht nur das größte Pferdezentrum und die einzige Jockeyschule Deutschlands hat. Es ist genauso faszinierend, wie der Renn-Verein hier die Familien in den Mittelpunkt seiner Veranstaltungen stellt“, so Henriette Reker. Zudem stellte der Veranstalter das erste Projekt „125 Jahre – 125 Bäume“ seiner Nachhaltigkeitsstrategie vor. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Baumpflanzaktion im Weidenpescher Park, die im Herbst durchgeführt wird.

 

Ergebnisse 60. Preis von Europa - präsentiert von DZ PRIVATBANK, 25.09.2022

 

Heimsieg: See Paris brilliert im BBAG Auktionsrennen Köln

Der Sieger im BBAG Auktionsrennen Köln kommt aus Weidenpesch und heißt See Paris. Vor 4.000 Zuschauern auf der Kölner Galopprennbahn gewann der zwei Jahre alte Hengst aus dem Besitz der Schweizer Cometica AG das mit 52.000 Euro dotierte Rennen gegen Dressman und Power Daddy. Trainer von See Paris ist Henk Grewe aus Köln-Weidenpesch. Im Sattel saß der Italiener Michael Cadeddu. Wer zehn Euro auf Sieg gesetzt hatte, bekam immerhin 149 Euro zurück. Mit Dressman aus dem Stall von Markus Klug aus Rath/Heumar kam ein stark beachtetes Pferd auf Rang zwei. Der Favorit Power Daddy mit Adrie de Vries im Sattel konnte gerade noch den dritten Rang erreichen.

Jockey Michael Cadeddu: „Mit See Paris wird der Besitzer noch viel Spaß bekommen“. Ebenfalls begeistert zeigte sich auch Trainer Henk Grewe: „Unser Jockey hat See Paris ein Traumrennen serviert. Auch wenn die Abschlussarbeit nicht so war, wie wir uns das vorgestellt hatten, wussten wir, dass er ein gutes Pferd ist.“ Neun Pferde kamen im Kölner Hauptereignis an den Start.

Jockey Andrasch Starke in Galaform

Mit Autumn (2,7), Aemilianus (1,8), Kiss (2,4) und Pretty Soldier (3,7) gelang Andrasch Starke, Deutschlands erfolgreichster Jockey aller Zeiten, eine nicht alltägliche Viererserie. Auch Azubi Leon Wolff gelangen zwei Erfolge Freak (2,2) und Dingdong (3,0).

Ab 14.00 Uhr war die Galopprennbahn übrigens für alle geöffnet. Auf der After Race Open Air Party genossen die Besucher bei sommerlichen Temperaturen Livemusik und kalte Drinks.

Kölner Hengst Rocchigiani triumphiert im englischen Goodwood

Der Kölner Galopptrainer Peter Schiergen landete am Freitag beim legendären „Glorious Goodwood“- Festival einen großen Erfolg. Der von ihm trainierte dreijährige Hengst Rocchigiani, im Besitz des Stalles Domstadt, gewann in Goodwood eine Gruppe 3-Prüfung über 1.600 Meter. Dotiert war das Rennen mit umgerechnet 117.000 Euro Preisgeld. Auf Sieg zahlte Rocchigiani 6,5:1. Im Sattel saß der Engländer Tim Marquand.

 

Ergebnisse BBAG Auktionsrennen, 30.07.2022

 

5.500 Besucher beim Feiertags-Renntag im Weidenpescher Park

Sehr souverän hat der vierjährige Hengst Mooney Love für das US-amerikanische Besitzersyndikat Team Valor von Barry Irwin das Hauptrennen des Fronleichnam-Renntages im Weidenpescher Park gewonnen. Im RaceBets.de – Jubiläumspreis über 2.100 Meter, dotiert mit 22.500 Euro Preisgeld, bekam Mooney Love von Siegjockey Wladimir Panov alles bestens eingeteilt. Vom letzten Platz gewann der Australia-Sohn ungefährdet mit 2 ¾ Längen Vorsprung. Auf den Plätzen landeten die Favoritin Alaskasonne (Andrasch Starke) vor Lokalmatador Nubius (Bauyrzhan Murzabayev). Der Siegerin Mooney Love (16,9) startete als zweitlängster Außenseiter und sorgte gleichzeitig für den zweiten Tageserfolg von Trainer Andreas Wöhler (Spexard).

Siegjockey Wladimir Panov, der zu diesem erfolgreichen „Kistenritt“ für den erkrankten Kollegen René Piechulek gekommen war, meinte: „Es gab sehr viel Tempo im Rennen, sodass wir gar nicht mitkamen. Ich hatte gar keine andere Wahl als das Rennen von ganz hinten anzugehen. In der Zielgeraden packte er dann riesig an. Das ist ein richtig gutes Pferd.“ Trainergattin Susanne Wöhler attestierte ihrem Schützling Unberechenbarkeit. „Ich dachte, wir werden Letzter.“
Mit einem leichten Favoritenerfolg von Stall Chevalex` Moonlight Touch (1,8) in der Eröffnungsprüfung (Preis der Sport-Welt) ging der Sieg bei den Dreijährigen in die Schweiz. Der Slowake Jozef Bojko saß im Sattel des von Andreas Wöhler im ostwestfälischen Spexard trainierten Siegers, des sich für bessere Aufgaben empfehlen konnte.

Totosensation durch Blueberry Tree

Am Fronleichnamstag schaffte die Stute Blueberry Tree (30,9) ihren ersten Karrieretreffer. Die als letzte Außenseiterin gestartete Vierjährige gewann Start-Ziel unter Jockey-Oldie Andre Best. Frank Fuhrmann trainiert Bluberry Tree in Möser bei Magdeburg.

Jockey-Zweikampf sorgt weiterhin für Furore: Bauyrzhan Murzabayev vs. Andrasch Starke

Auch in Köln lieferten sich die beiden Spitzenjockeys wieder einen spannenden Kampf um die goldene Armbinde des Führenden im deutschen Jockey-Classements. Andrasch Starke holte sich mit dem Marathon-Sieger Ginistrelli (Trainer Christian von der Recke, Weilerswist) für den Hamburger Besitzer Eugen Andreas Wahler den ersten Ausgleich III des Tages. Beide Reiter lagen bis dahin bei jeweils 27 Jahreserfolgen. 5.500 Besucher sorgten am Fronleichnamstag bei sehr guten äußeren Bedingungen wieder einmal für besondere Stimmung im Weidenpescher Park. Neben einem gut besuchten Hippodrom standen bei hochsommerlichen Temperaturen auch Picknickdecken hoch im Kurs.

 

Starterfeld RaceBets.de – Jubiläumspreis, L , 16.06.2022

 

„God save the Queen“ im Weidenpescher Park

6.000 Besucher erleben den Kölner Klassiker um das 37. Mehl-Mülhens-Rennen

Deutschlands erster Klassiker der Turfsaison 2022 geht auf die britische Insel. Der dreijährige Hengst Maljoom hat souverän am Sonntag das Hauptereignis auf der Kölner Galopprennbahn gewonnen. Im 37. Klassischen Mehl-Mülhens-Rennen, German 2000 Guineas, über 1.600 Meter, dotiert mit 153.000 Euro Preisgeld, bekam der von William Haggas im englischen Newmarket trainierte Maljoom unter Siegjockey Stephen Donohoe Flügel. Am Ende sprang ein sicherer 1 ¼ Längen-Erfolg heraus. Auf den Plätzen boten die von Peter Schiergen in Weidenpesch vorbereiteten Rocchigiani (Bauyrzhan Murzabayev) und Georgios (Sibylle Vogt) starke Vorstellungen auf Rang zwei und drei. Auf den Mitfavoriten-Sieg des im Besitz von Sheikh Ahmed al Maktoum stehenden Maljoom zahlte der Toto 4,0:1. Die Favoritin Mylady (Andrasch Starke) wurde Achte.

Maljoom gewann bei seinem erst dritten Lebensstart zum dritten Mal. Für ihn soll es jetzt in die St. James`s Palace Stakes, Gruppe 1 während des Royal Ascot-Meetings weitergehen. Sein Trainer William Haggas holte den Kölner Klassiker damit zum dritten Mal nach Depont 2002 und Brunel 2004. Eine ganz starke Vorstellung bot auch Rocchigiani, der noch bis zur 200 Meter-Marke die Spitze innehatte. Auch der Ebbesloher Georgios kam mit großer Endgeschwindigkeit noch auf Rang drei.

Stimmen:

Stephen Donohoe (Reiter von Maljoom): „Er lief noch sehr grün beim erst dritten Start. Aber ich hatte immer ein gutes Gefühl im Rennen. Am Ende zog mein Pferd mit großem Speed vorbei.“

Peter Schiergen (Trainer von Rocchigiani, Georgios und Fire Of The Sun): „Wir sind sehr zufrieden, auch wenn ich das Rennen gerne zum dritten Mal gewonnen hätte. Rocchigiani hat eine Riesensteigerung gezeigt. Georgios ist ein großer Kämpfer. Und Fire Of The Sun hatte den Rennverlauf gegen sich.“

Dörthe und Mythicara brillieren beim Dreijährigen-Jahrgang

Bereits in der Eröffnungsprüfung sorgte Weidenpesch-Trainer Waldemar Hicksts Stute Dörthe (12,1:1) für eine große Überraschung. Mit Jockey Alexander Pietsch im Sattel gelang Gestüt Wiesengrunds Dreijährigen-Hoffnung ein sehenswerter Start-Ziel-Erfolg. Das Stutenrennen für den Derbyjahrgang ging mit Mythicara (4,0) an die Mülheimer Trainingszentrale von Jean-Pierre Carvalho. Unter der Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel ließ Mythicara den Gegnern dabei keine Chance.

Nach zweijähriger Pause zeigte auch der 2,2:1-Favorit Near The Moon großen Kampfeswillen im Rennen mit Viererwette. Der Ritt von Eduardo Pedroza kam schließlich ganz zuletzt noch sicher an dem lange führenden Larry Lobster vorbei.  Für die Reihenfolge Near The Moon, Larry Lobster, Violet Run, Prego zahlte die Viererwette 147,10: 1.

Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung an Azubi Sean Byrne

Nach dem Motto „Dem Nachwuchs eine Chance“ unterstützt die Mehl-Mülhens-Stiftung seit vielen Jahren junge Reiterinnen- und Reiter. Im diesjährigen Nachwuchsförderpreis ging der Sieg an den Iren Sean Byrne, der die Mitfavoritin Catenda (6,9) zum Erfolg ritt.

 6.000 Besucher bei Deutschlands erstem Klassiker

20 Grad und Sonnenschein boten auch dieses Mal wieder für beste Rahmenbedingungen in Köln-Weidenpesch. Mehr als 6.000 Besucher sorgten auf der Galopprennbahn für typisches Weidenpesch-Flair. Kölns Klassiker erlebte am Sonntag nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder eine viel beachtete Neuauflage, dieses Mal erstmals wieder mit drei Gastpferden aus England. Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein: „Ein besonderes Dankeschön gebührt der Mehl-Mülhens-Stiftung für die großartige Unterstützung dieses besonderen Renntages. Lob gab es auch für das gut präparierte Geläuf seitens der heute tätigen Jockeys.“

 

Ergebnisse 37. Mehl-Mülhens-Rennen, Gr. 2, 22.05.2022

 

Mountaha siegt für Schlenderhan

Mehr als 10.000 Besucher erleben am Sonntag auf der Galopprennbahn in Weidenpesch den 17. Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln.
Sehr beeindruckend hat die dreijährige Stute Mountaha für das Gestüt Schlenderhan (Bergheim) das Kölner Hauptereignis gewonnen. Im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen, Gr. 3 über 1.600 Meter, dotiert mit 55.000 Euro Preisgeld, bekam die Schlenderhanerin unter Siegjockey Andrasch Starke Flügel. In der Zielgeraden waren die Weichen schnell auf Sieg gestellt. Auf den Plätzen landeten die französische Gaststute Chaussons Roses (Simon Planque) vor der Münchener Außenseiterin La Estrellita (Marco Casamento).

„Sie war schon im Führring eine imponierende Erscheinung, hatte in der Woche toll gearbeitet. Ich habe sie mit richtig Mumm geritten. Mountaha ist eine fantastische Stute“, so der Siegjockey nach seinem dritten Tageserfolg. Auch Trainer Markus Klug war voll des Lobes: „Eigentlich war die Distanz zu kurz für sie. Aber Mountaha hat jede Menge Klasse. “. Auf den Favoriten-Sieg von Mountaha gab es 3,1:1 am Toto.
Der Sieg im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen blieb sozusagen in der Familie. Züchter und Besitzer von Mountaha ist mit dem Gestüt Schlenderhan der Familie Ullmann Deutschlands ältestes Privatgestüt.

Best Lightning in bestem Licht

Für einen Heimsieg in der Eröffnungsprüfung sorgte Weidenpesch-Trainer Andreas Suborics vierjähriger Hengst Best Lightning. Völlig ungefährdet gewann Jockey Martin Seidl vor dem Düsseldorfer Gast Wonnemond sowie Sahibs Joy auf den Plätzen.

Gestüt Röttgens Erfolgsdoppel Well Disposed und Wilma zeigen ihre ganze Klasse

Grund zum Jubeln hatte an diesem Nachmittag auch das Traditionsgestüt Röttgen aus RathHeumar. Gestütsleiter Frank Dorff und Trainer Markus Klug holten mit Well Disposed und Wilma gleich zwei Siegerinnen vom Geläuf ab. Aus der inneren Startbox Nr. 1 empfahl sich vor allen Dingen Well Disposed (1,7) im Dreijährigen-Rennen Start-Ziel für bessere Aufgaben. Der neunmalige Championjockey Andrasch Starke wusste um die Klasse seines Pferdes in dieser 2.200 Meter-Prüfung. Mit großem Kämpferherz legte Well Disposed, die Schwester zweier Derbysieger, an der Spitze immer wieder zu und wehrte alle Angriffe von Nerik (Bauyrzhan Murzabayev) ab. Beide Pferde deuteten dabei ihre Klasse an und wären als Kandidaten für das Stutenderby respektive Deutsches Derby durchaus möglich. Eine halbe Stunde später gelang mit Wilma (3,5) Tagestreffer Nr. 2 für das Erfolgsteam Klug/Starke. Andrasch Starke fand in dem Zusammenhang auch lobende Worte für das Kölner Geläuf: „Wie ein Teppich heute, alles top.“

Mehr als 10.000 Besucher bei Deutschlands größter Benefizveranstaltung im Galopprennsport

20 Grad und Sonnenschein standen für beste Rahmenbedingungen in Köln-Weidenpesch. Mehr als 10.000 Besucher sorgten beim 17. Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln für eine tolle Stimmung auf der Kölner Rennbahn. Deutschlands größte Benefizveranstaltung im Galopprennsport erlebte am Sonntag nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder eine viel beachtete Neuauflage. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Für den Kinderschutzbund Köln ist der Benefizrenntag jährlich die größte CharityVeranstaltung. Die meisten Spenden für die qualifizierte Arbeit mit benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien erhält der gemeinnützige Verein bei dieser Traditionsveranstaltung. Seit 2001 konnten somit ein Spendengesamterlös von mehr als 800.000 Euro zugunsten des Kinderschutzbundes Köln erzielt werden.

Ausblick: Die nächste Galoppveranstaltung in Köln-Weidenpesch findet am Sonntag, 22. Mai mit dem 37. Klassischen Mehl-Mülhens-Rennen, Gruppe 2, statt.

 

Ergebnisse Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gr. 3, 08.05.2022

„God Save the Queen“ im Weidenpescher Park

Die englische Gaststute Alpinista gewinnt den 59. Preis von Europa; Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann siegt mit seiner Stute Txope im Kölner Winterkönigin-Trial; 4.800 Besucher erleben den wichtigsten Renntag des Jahres in der Domstadt

Die Frage nach dem Sieger im 59. Preis von Europa hat die aus dem englischen Newmarket angereiste Stute Alpinista am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn eindrucksvoll beantwortet. Unter Jockey Luke Morris (32) hat die in den Rennfarben von Tetra Pak-Erbin Kirsten Rausing (69) angetretene Favoritin (2,1:1) den deutschen Grand Prix-Pferden im wichtigsten Kölner Grand Rennen der Saison (Gruppe I, 2.400 Meter, 125.000 Euro Preisgeld) das Nachsehen gegeben. Auch Alpinistas Großmutter Albanova gewann 2004 bereits den Preis von Europa-Titel in der Domstadt. Trainer damals wie heute: Sir Mark Prescott, 73-jähriger Grandseigneur aus Newmarket. Alpinista entthronte nach Deutschlands Galopper des Jahres Torquator Tasso im Großen Preis von Berlin, Gruppe I, damit auch den aktuellen deutschen Derbysieger Sisfahan. Zwei Längen hinter einer nicht zu beeindruckenden Siegerin landeten der groß laufende Nerium (Bauyrzhan Murzabayev) für den Stall Nizza von Jürgen Imm (Freiburg) vor Sisfahan mit Lukas Delozier im Sattel. 4.800 Besucher erlebten einen stimmungsvollen Höhepunkt der Kölner Turfsaison. Neun Galopprennen fanden im Weidenpescher Park statt.

Stimmen zum 59. Preis von Europa:

Luke Morris, in Oxford geborener Jockey von Alpinista: „Ich hatte einen idealen Rennverlauf an dritter Stelle. Unterwegs war das Tempo nicht sehr schnell. Alpinista ist sehr faul unterwegs gewesen. Aber sie hat einen elektrisierenden Antrieb, als ich sie gefragt habe. Sie ist ohne Mühe vom Feld wegezogen. Die Stute hat enorme Klasse.“ Peter Schiergen, Trainer des zweitplatzierten Nerium: „Ein taktisch schlauer Ritt von unserem Jockey. Nerium hat eine hervorragende Leistung gezeigt und zog am Ende noch einmal an.“ Fußballstar Antoine Griezmann holt Kölner Listenrennen

Mit seinem Club Atletico Madrid hat Stürmerstar Antoine Griezmann beim FC Alaves am Samstag mit 0:1 verloren. Auf der Kölner Galopprennbahn gab es schließlich Grund zum Jubeln für den französischen Fußball-Weltmeister. Im zweiten Tageshöhepunkt, dem Winterkönigin-Trial über 1.500 Meter, machte Jockey Jules Mobian auf der Griezmann-Stute Txope (3,1:1) mit der deutschen Konkurrenz nämlich kurzen Prozess. Vom letzten Platz kam die von Trainer Philippe Decouz im französischen Chantilly vorbereitete Stute mit großem Speed noch leicht gegen Enjoy the Dream (Andrasch Starke) und La Estralita (Marco Casamento) hin. 12.000 Euro Siegprämie gehen auf das Konto von Antoine Griezmann, der nicht live vor Ort weilte.

Txope Siegerin für Antoine Griezmann im Winterkönigin-Trial in Köln

Kölner Ställe in Topform

Das einleitende Rennen für die Zweijährigen endete gleich mit einem Heimerfolg eines Debütanten. Der auf der Heimatbahn von Miltcho Mintchev trainierte Hengst Larzak gewann in den Farben von Litex Commerce mit großer Überlegenheit den vom Besitzer selbst gesponserten Preis des Stalles Litex über 1.600 Meter. Im Sattel des 27,1:1 – Überraschungssiegers saß der Italiener Michael Cadeddu. Aber auch der zweitplatzierte Kölner Hengst Tünnes konnte gleich gefallen.

Etwas besser als Tünnes machte es später North Hunter für den Kölner Championstall von Trainer Henk Grewe. Unter dem Slowaken Jozef Bojko gewann der sechsjährige Wallach des Stalles Ramon den Ausgleich der höchsten Kategorie (Rennen der Firmengruppe Fleischhauer Franz, 14.000 Euro, 2.100 Meter).

Fazit und Ausblick:

Philipp Hein, Geschäftsführer des schnellsten Clubs der Stadt: „Wir sind als Kölner Renn-Verein erleichtert und zuversichtlich zugleich. Die Stimmung auf der Bahn war heute großartig. Der Galopprennsport braucht diese Emotionen. Und dafür ist das Kölner Publikum bekannt. Wir freuen uns schon jetzt auf das große Saisonfinale.“

Die nächste und finale Galoppveranstaltung der Turfsaison 2021 im Weidenpescher Park findet nämlich am Sonntag, 10. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Preis des Winterfavoriten, Gruppe III, dotiert mit 155.000 Euro Preisgeld.

Kölner Renn-Verein 1897 e.V., Rennbahnstr. 152, 50737 Köln, Tel: 0221-974 50 50 www.koeln-galopp.de E-Mail: kontakt@koeln-galopp.de

 

Ergebnisse 59. Preis von Europa, Gr. 1

 

Bauyrzhan Murzabayev-Festival in Weidenpesch

Am ersten Tag des Kölner Galoppmeetings zündete der amtierende und designierte deutsche Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev (28) ein wahres Feuerwerk. Siebenmal stieg der Kasache in den Rennsattel, fünfmal kehrte der Stalljockey am Kölner Asterblüte-Quartier als Sieger zurück. Das Dreijährigen-Rennen, der Preis der Früh Brauerei, gewann der Slowake Jozef Bojko mit Gestüt Schlenderhans Agnelli. Andreas Wöhler trainiert den Hengst im westfälischen Spexard. Acht Prüfungen fanden am Samstag im Weidenpescher Park beim Renntag der Kölner Gastronomie – Preis der Früh Brauerei statt.

Dass man auf ein Pferd aus einem der führenden deutschen Rennställe eine Siegquote von 16,3:1 erhält, hat Seltenheitswert. So geschehen nach dem Erfolg von Agnelli im Preis der Früh Brauerei, einer Dreijährigenprüfung über 1.850 Meter. Besitzer ist das Gestüt Schlenderhan aus Quadrath-Ichendorf, Deutschlands ältestes Privatgestüt. Jockey Jozef Bojko (50) gewann mit der Start-Ziel-Taktik vor Western Soldier (Bauryzhan Murzabayev) und Agnellis Stallgefährte Chagall (Eduardo Pedroza).

Fünf Siege für Jockey Bauyrzhan Murzabayev – zwei Heimerfolge für Trainer Peter Schiergen

Bereits in der Eröffnungsprüfung, dem Früh Sport-Rennen über 1.400 Meter zeigte Jockey Bauryzhan Murzabayev im Sattel von Georgios, warum er als Führender der deutschen Jockeyrangliste die goldene Armbinde trägt. Favorit Kobold aus dem Gestüt Röttgen war dem Feld im Zweijährigen-Rennen bereits einteilt. Aber mit jedem Galoppsprung kam der in den Farben des Gestüts Ebbesloh angetretene Georgios auf der Zielgeraden vom letzten Platz kommend näher. Im Ziel hatte Georgios (3,3:1) schließlich das „Blatt“ gewendet. Siegtrainer Peter Schiergen war nicht in Köln, sondern bei der Hochzeit seines Sohnes Dennis im schweizerischen St. Moritz. Vertreten wurde Schiergen bei der Siegerehrung von Ex-Jockey Terry Hellier. Das aufgeweichte Kölner Geläuf war auch Wasser auf die Mühlen von Heavenly Bound (3,7). Der Gast aus Berlin-Hoppegarten (Trainer Roland Dzubasz) gewann ungefährdet. Ebenfalls im Sattel saß Bauyrzhan Murzabayev.

Omega siegt für Eckhard Sauren

Mit einem Heimsieg seines dreijährigen Hoffnungsträgers Omega (2,0:1) machte sich Renn-Vereinspräsident Eckhard Sauren auf den Weg ins Rhein Energie Stadion zum Heimspiel des 1.FC Köln gegen Bochum. Auch bei seinem dritten Tageserfolg hatte Jockey Bauyrzhan Murzabayev mit dem Schützling von Trainer Peter Schiergen alles im Griff. Mit Mülheimer Perle (3,7:1) und Kölner Kimberley (3,5:1) sollte der Kasache ebenfalls nicht zu besiegen sein.

In der beliebten Viererwette machte der als heißester Favorit des Tages gestartete Lionel (1,6:1) unter Eduardo Pedroza für Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh) wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Der Einlauf Lionel, Path to Fame, Taameen und Sweety zahlte 2.438:1. Mit Rajguru (Sean Byrne) ging der Ausgleich III des Tages in die Niederlande an den Stall von Trainerin Romy van der Meulen nach Boxmeer.

Fazit und Ausblick

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein 1897 e.V., resümiert: „Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG ist seit Anfang des Jahres Gastronomie-Partner unserer Galopprennbahn. Wir freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft, denn nicht nur an Renntagen lädt das Brauhaus FRÜH „Em Tattersall“ mit seinem herrlichen Biergarten zum Verweilen ein. Wir bedanken uns bei allen Partnern für die Unterstützung des heutigen Renntages.“ Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am morgigen Sonntag mit Benefizrenntag zugunsten des Kinderschutzbundes Köln statt. Die Tageskassen sind ab 10:30 Uhr geöffnet.

 

Ergebnisse Renntag 28.08.2021

 

Foto: Sabine Effgen