Neben den vielen Erfolgsberichten und Meldungen über siegreiche Teams haben wir die traurige Pflicht, über einen Unfall im dritten Rennen beim letzten Renntag in Köln zu berichten. Der fünfjährige Astone Man ging als Favorit mit Robin Weber im Sattel ins Rennen und kam bei seinem 11. Lebensstart nicht ins Ziel. Auf der Zielgeraden stürzte er  schwer und brach sich beide Vorderbeine. Ein Tierarzt kam sofort zu Hilfe und musste leider die schwere Entscheidung treffen, dass der Hengst von seinem Leiden erlöst werden soll, weil man ihm nicht mehr helfen konnte.

Vor fast einem Monat startete er zum ersten Mal in Deutschland. In diesem Ausgleich IV setzte er sich in Köln gegen 11 Gegner durch und gewann das Rennen, ein toller Erfolg für ihn und seine Besitzertrainerin. Nun stand am Pfingstmontag sein zweiter Deutschlandstart an, dessen Ausgang für uns alle sehr traurig war. Wir sind in Gedanken bei seinem Team um seine Besitzertrainerin.

Jeder Verlust eines Pferdes bedeutet für uns und den gesamten Rennsport eine Tragödie, die es zu verhindern gilt. Die Tiere sind unsere Partner und ihr Schutz hat sehr hohe Priorität. Selbstverständlich werden auch zu diesem Unfall alle Hintergründe geprüft. Wir haben Verständnis für die Betroffenheit in den sozialen und öffentlichen Medien. Gleichzeitig bitten wir um Respekt und die Unterstützung aller Beteiligten in der Berichterstattung.

Alle Infos zum Tierschutz haben wir auf der Website von German Racing zusammengefasst:

https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/tierschutz/