Weihnachtliche Lieder auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch

Nach dem großen Erfolg der drei Shows in in diesem Jahr, haben sich Rennbahn und Veranstalter auf eine Forsetzung der Zusammenarbeit und drei neue Termine für das kommende Jahr geeinigt. Der Vorverkauf beginnt am 17. Dezember 2018. Alle Infos und Tickets unter www.koelnticket.de

Der Wind ist eisig, die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Auf dem Gelände der Galopprennbahn in Weidenpesch rücken 5000 Besucher eng zusammen. Es wird gesungen. Weihnachtslieder, Internationale, deutsche, kölsche. „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ heißt das beliebte Format, das die Veranstaltungsagentur DuMont Livekon seit 2015 im Rhein-Energie-Stadion organisiert.

Als Ergänzung zum Stadion-Singen, das am Sonntag, 23. Dezember, stattfindet und mit rund 45 000 Tickets bereits nach vier Tagen nahezu ausverkauft war, gehen die Organisatoren nun mit drei zusätzlichen Mitsingkonzerten „op jöck“ in den Kölner Norden. Die Pferderennbahn biete sich mit ihrem schönen Gelände und der historischen Tribüne geradezu an, sagt Ralf Becker, Geschäftsführer der Livekon.

Leiter bildet stimmliche Grundlage

Ähnlich wie im Stadion knüpft die Premiere des Formats „Loss mer Weihnachtsleeder singe, op jöck“ am Samstagabend an der Rennbahn an die Mitsingkonzerte in der Fußball-Arena an. Auch hier stehen beliebte Weihnachtslieder, die jeder mitsingen kann, vorgetragen von Künstlern, Bands und Chören im Mittelpunkt. Auf einer Leinwand hinter der Bühne wurden die Texte zu den jeweiligen Liedern eingeblendet.

Den Auftakt des zweistündigen Mitsingspektakels machte der Jugendchor St. Stephan, der die Gäste mit „Alle Jahre wieder“ auf die Weihnachtszeit einstimmte. Der Chor um seinen Leiter Michael Kokott bildete die stimmliche Grundlage für die mehr als 20 vorgetragenen Lieder, die vom Publikum anfangs zögerlich, später umso entschlossener mitgesungen wurden. Kokott, der auch durchs Programm führte, sprach von Köln als „Mitsinghauptstadt Deutschlands“ und kündigte in anschließend Liedermacher und Komponisten Björn Heuser an, der in Köln als „Mitsingkönig“ gelte. Zu „Ihr Kinderlein kommet“ und „O Tannenbaum“ griff Heuser zur Gitarre. Die Begleitband hatte Pause, heizte aber später mit einer rockigen Version des US-Hits „Santa Claus Is Comin’ To Town“ den Gästen umso mehr ein.

Auf der Bühne wird es eng

Während Hubert Pieper, Gitarrist und Sänger der Kölsch-Band Kuhl un de Gäng, auf der Bühne „Zu Bethlehem geboren“ anstimmte, zog Harry Keymer auf der Holzbank der Tribüne seine mitgebrachte Decke gerade. Pünktlich zum Einlass waren er und fünf weitere Mitsingfans aus Düren auf der Rennbahn erschienen, um das Singen im Rudel zu mitzuerleben. Keymer und seine Partnerin Jessica von Wirth sind das erste Mal bei einem „Loss mer Weihnachtsleeder singe“-Konzert dabei. Die besinnliche und gute Stimmung sei beeindruckend, sagt er. „Fehlt nur noch der Schnee.“

Spannend wurde es für viele Kinder unter den Gästen, die dem Aufruf von Kokott folgten, das Kinderlied „In der Weihnachtsbäckerei“ mitzusingen. Zahlreiche Pänz liefen zur Bühne, auf der es zwischenzeitlich eng wurde. Als neuer Stern an Kölns Musikhimmel kündigte Kokott später die kölsche Newcomerband Eldorado an, die mit „It’s Christmas Time“ bei den Mitsingfans punktete. Beim großen Finale sangen alle Beteiligten mit dem Klüngelköpp-Hit „Stääne“ und Michael Jacksons „We Are The World“ kräftig mit.

(Roland Meurer für KSTA)

NÄCHSTER TERMIN:

14. Dezember 2019

15. Dezember 2019

16. Dezember 2019

Beginn der Veranstaltung:

Tickets unter:

www.koelnticket.de und per Hotline: 0221/2801, ab 5 Euro zzgl. VVK-Gebühr (Schoßkinder haben bis einschließlich 6 Jahren freien Eintritt) oder an der Abendkasse.