Was für eine Stimmung im Weidenpescher Park! Union-Sieger Laccario wurde von 12.500 Besuchern frenetisch gefeiert.

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Der dreijährige Hengst Laccario aus dem Rennstall von Trainer Andreas Wöhler  (Spexard) hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch in den Farben des Gestüt Ittlingens  das  „Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen“, Gruppe 2-Rennen, (3. Wertungslauf der German Racing Champions League-Serie) leicht mit 2,5 Längen gewonnen. Unter seinem Siegjockey Eduardo Pedroza setzte sich Laccario als 34:10 Mitfavorit in dem mit 70.000 Euro dotierten 2.200 Meter-Rennen, Deutschlands wichtigster Derbyvorprüfung gegen Django Freeman (Lukas Delozier) und Winterfuchs (Sibylle Fuchs) durch. Auf Rang vier endete Dschingis First (Trainer Markus Klug, Rath-Heumar). Besitzer und Züchter des Siegers, das Gestüt Ittlingen um Möbelgigant Manfred Ostermann (Witten), erhält für den spektakulären Erfolg seines Hengstes 40.000 Euro Siegprämie.

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

„Laccario lässt sich fahren wie ein Auto, das war eine Glanzvorstellung des Hengstes“, beschreibt Eduardo Pedroza sein Glücksgefühl nach dem Rennen. Union-Gewinner Laccario ist auch der diesjährige Derbyritt von Eduardo Pedroza. Spannender hätte im Weidenpescher Park das traditionsreichste deutsche Galopprennen bei guten äußeren Bedingungen (21 Grad) nicht verlaufen können. 12.500 begeisterte Zuschauer feierten einen eindrucksvollen Sieger. Bemerkenswerte Randnotiz: Zum zweiten Mal in der Geschichte des Union-Rennens schwang sich eine Frau in den Rennsattel gegen neun männliche Jockeys. Die 24-jährige Schweizerin Sybille Vogt ritt den Mitfavorit Winterfuchs und landete schließlich auf Rang drei.

 

Video-Mitschnitt zum Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen:

 

Unter dem Motto der Sparkasse KölnBonn „Gut für Köln und Bonn“ erhielten die siegreichen Besitzer, Trainer und Reiter in jedem Rennen von der Sparkasse KölnBonn einen zusätzlichen Scheck über 1.000 €, den sie an eines der von der Sparkasse KölnBonn vorgeschlagenen sozialen Projekte in der Region für einen guten Zweck spendeten.

 

Zusätzlich zu den sportlichen Höhepunkten gab es auch ein umfangreiches Freizeitprogramm für die ganze Familie. Die beiden Maskottchen der Sparkasse KölnBonn Didi und Dodo und auch Galoppi, das Maskottchen der Kölner Rennbahn, sorgten dabei mit ihren Auftritten für jede Menge Spaß und Begeisterung bei den kleinen Besuchern, die sich zusätzlich im Kinderland an verschiedenen Spielgeräten austoben oder ihre Geschicklichkeit beweisen konnten. Etwas ruhiger aber nicht weniger spannend ging es bei der Aufführung an der Puppenbühne Barbarella zu. Zudem wurde von vielen Besuchern die „Mosaik-Wand“ genutzt, um zahlreiche Fotos der Selfie-Aktion zu posten.

 

„Vive la France“ im Sparkasse. Gut für Köln und Bonn-Derby

 

(Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Mit dem Erfolg der französischen Gaststute Line Des Ongrais endete der zweite sportliche Tageshöhepunkt, das Sparkasse. Gut für Köln und Bonn-Derby. In dem Listenrennen über 3.000 Meter, das mit 25.000 Euro dotiert war, siegte die von Philippe Chemin (Granville) trainierte Achtjährige zum Toto von 42:10 unter Jockey Morgan Delalande in großartiger Manier.  Der lange führende Berghain (Trainer Jens Hirschberger/Mülheim-Ruhr) und Adler (Trainer Markus Klug, Rath-Heumar) endeten auf den Rängen zwei und drei. Für die französischen Gäste war es beim ersten Deutschlandstart gleich ein Volltreffer für Trainer, Besitzer und Jockey.

Aber auch in den übrigen Rennen des Tagesprogramms wurde großer Sport gezeigt und die Teams rund um die siegreichen Galopper gefeiert.

Im 3. Rennen kam es leider zu einem Rennunfall. Astone Man wurde noch auf dem Geläuf in die Obhut der Tierärzte übergeben, konnte aber nicht gerettet werden. Jockey Robin Weber kam unverletzt aus dem Rennen.

 

 

Impressionen vom Renntag der Sparkasse KölnBonn

(Fotos: Klaus-Jörg Tuchel)

 

 

 

(Fotos: Sabine Effgen)