Amorella der neue Star

 

Dritter Start, dritter Sieg! Klug-Stute gewinnt den Stuten Steher Cup unter Jockey Martin Seidl. 12.000 Besucher beim Familien-Renntag in Köln-Weidenpesch

 

 

 

 

Die dreijährige Stute Amorella (68:10) aus dem Champion-Rennstall des Kölner Trainers Markus Klug hat am Tag der Deutschen Einheit vor 12.000 Besuchern auf der Kölner Galopprennbahn den mit 25.000 Euro dotierten Stuten Steher Cup über 2.200 Meter leicht mit vier Längen gewonnen. Unter Jockey Martin Seidl setzte sich Amorella in den Farben des Leverkusener Stalles TINK Racing (Tom, Ines, Niclas, Kilian)  gegen Conscious (Maxim Pecheur) und Guiliana (Dennis Schiergen) durch. Die Dreierwette zahlte lukrative 50.000:10. Damit landete die Dreijährige beim ihrem dritten Start den dritten Sieg. Siegtrainer Markus Klug: „Amorella hat so imponierend gewonnen, dass wir als nächstes im Hannoveraner Gruppe-Rennen angreifen wollen“.

 

Julio siegt für Timo Horn und Eckhard Sauren

 

 

Erst bewies FC-Torwart Timo Horn seine Fachkompetenz in Sachen Galopprennsport beim Talk mit Renn-Verein Präsident Eckhard Sauren im Führring. Dann gewannen beide als Besitzer mit Kultpferd Julio das Berliner BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro Preisgeld, 1.400 Meter), welches live über die Großleinwände in den Weidenpescher Park übertragen wurde.

 

Familien im Mittelpunkt

 

 

Traditionell präsentierte sich der Weidenpescher Park am Tag der Deutschen Einheit als vielfältiges Familien-Event. Vom Kinderzauberer über Bullenreiten bis hin zur Kinderbuch-Lesung mit Rennbahn-Moderator Ulli Potofski gab es neben acht packenden Galopprennen ein vielfältiges Unterhaltungsangebot bei guten äußeren Bedingungen.

 

 

 

 

 

 

 

Khan sorgt für eine der größten Sensationen der Europa-Preis-Geschichte

 

 

Gewaltige Überraschung im bedeutendsten Rennen der Saison 2018 auf der Galopprennbahn in Köln: In 56. Preis von Europa, dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Highlight über 2.400 Meter, das zur German Racing Champions League zählt, triumphierte am Sonntag der von Henk Grewe im Weidenpescher Park für Darius Racing trainierte Khan. Besitzer des vierjährigen Hengstes ist Dr. Stefan Oschmann aus München, der Vorstandsvorsitzende des Pharma-Unternehmens Merck. Der als größter Außenseiter zu einer Quote von 211:10 angetretene Santiago-Sohn schaffte mit dem französischen Jockey Clement Lecoeuvre (erster Gruppesieg) eine der größten Sensationen in der Geschichte dieses Rennens.Stets galoppierte Khan, der seinen mit Abstand bedeutendsten Erfolg feierte und sicherlich von dem nach heftigen Regenfällen sehr aufgeweichten Boden stark profitierte, bei seinem erst zweiten Karrieresieg im Vordertreffen. Nur Veneto ließ er unterwegs den Vortritt, dahinter sah man Devastar vor Walsingham, dem klaren Favoriten Torcedor, dem stark gewetteten Windstoß und Sweet Thomas am Schluss des siebenköpfigen Feldes. Doch in der alles entscheidenden Phase setzte sich Khan zur Verblüffung des Publikums souverän mit sechs Längen von seinen Gegnern ab. 100.000 Euro betrug die Siegbörse.

„Ich wollte ursprünglich vor einer Woche im St. Leger laufen, aber zum Glück hat sich Racing Manager Holger Faust durchgesetzt mit seiner Meinung, im Preis von Europa zu starten. Clement Lecoeuvre hat ihn toll geritten“, gab Khans Trainer Henk Grewe zu.

Holger Faust ergänzte: „Wir hatten immer auf diesen Boden gewartet. Warum sollten wir es mit Khan nicht versuchen? Das Rennen lief genau wie erhofft. Er sollte vorne mitgehen. Wir steuern nun das Canadian International am 13. Oktober in Toronto an.“Walsingham schob sich mit starkem Kampfgeist noch auf Platz zwei vor dem von weit hinten kommenden Windstoß und dem lange mitmischenden Devastar. Nur als Letzter trudelte der Favorit Torcedor ein. „Er war noch nie auf solch schwerem Boden gelaufen, das dürfte der Grund für die Vorstellung gewesen sein“, versuchte Racing Manager Roland Rauscher eine Erklärung.

Weitere Überraschung im Preis des Casino Baden-Baden durch Enissa

 

 

Eine Quote von 339:10 bekommt man wahrlich nicht alle Tage auf eine Siegerin aus dem Champion-Stall von Markus Klug (Köln-Heumar). Doch Gestüt Ittlingens Enissa spurtete im Preis des Casino Baden-Baden – Kölner Stutenpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.850 m) ihren Gegnerinnen – mit Prima Violetta und Akua’rella an der Spitze – nach einem Klasseritt von Martin Seidl leicht davon. Die Favoritin Shenanigans aus England war nie ein Faktor. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Vielleicht steuern wir nun ein Grupperennen in Italien an“, kommentierte Klug.

Präsidenten-Pferd auf Winterfavorit-Kurs?

Begonnen hatte der Top-Renntag mit einem sehr überzeugenden Erfolg des im Besitz und aus der Zucht von Renn-Verein-Präsident Eckhard Sauren stehenden Zweijährigen Noble Moon in einer 1.600 Meter-Prüfung, in der in den vergangenen beiden Jahren stets der spätere Winterfavorit vorne war. Gut möglich, dass der von Derbysieger Sea The Moon stammende und von Peter Schiergen im Weidenpescher Park trainierte Hoffnungsträger, der sich unter Andrasch Starke noch mit einem Hals gegen Sibelius sowie Elegant Man durchsetzte, nun ebenfalls das bedeutendste Rennen für die Youngsters am 14. Oktober auf diesem Kurs ansteuert.

 

Attraktive Quoten in der Viererwette

Natürlich kamen auch die Wetter voll auf ihre Kosten mit zwei Viererwetten. In einem 2.200 Meter-Handicap gab es 15.000 Euro als Garantie-Auszahlung. Hier gewann Ricardo mit René Piechulek als 34:10-Favorit sein drittes Rennen in Folge vor Notre Jury, Alsterprinz und Unikat. Die Quote betrug 37.500:10 Euro. In der anderen Viererwett-Prüfung über 1.850 Meter bezahlte die Reihenfolge Dutch Master (Gijs Snijders) – Absolute Amy – Hellomoto – So Soon 100.000:10 Euro. „Der Fels in der Brandung“ war mit Northern Rock ein absoluter Bahnspezialist im mit 22.500 Euro ausgestatteten Ausgleich I über 2.100 Meter mit dem italienischen Jockey Marco Casamento.

Große Auszeichnung für Karl Jörg

 

 

Für seine jahrzehntelangen Verdienste (40 Jahre) in der deutschen Vollblutzucht wurde der Wittekindshofer Gestütsleiter Karl Jörg von Rolf Leisten (Vorsitzender der Technischen Kommission und Zucht-Kommission) und Direktoriums-Präsident Dr. Michael Vesper mit der Bronze-Medaille des Dachverbandes ausgezeichnet.

Premiere der neuen Wett-App Smarturf

Ihre Premiere erlebte die neue Wettapplikation Smarturf des deutschen Galopprennsports, die das Wetten auf den deutschen Rennbahnen revolutioniert. German Racing und Wettstar präsentierten die Neuheit erstmals am gesamten Europa-Preis-Wochenende auf der Galopprennbahn in Köln. Die Besucher zeigten sich an beiden Tagen sehr angetan von der einfachen Art, ihre Wetten überall auf der Rennbahn platzieren zu können.

Fußball-Star und Pferde-Liebhaber Timo Horn gibt exklusive Tipps

 

 

Timo Horn, Torhüter des 1.FC Köln und Publikumsliebling in der Domstadt, bewies sein großes Wissen um den Galopprennsport. Der Pferde-Liebhaber und Besitzer mehrerer Galopper analysierte gemeinsam mit Präsident Eckhard Sauren und Sport-Welt-Redakteur Guido Göbel vor dem ersten Rennen die einzelnen Prüfungen und gab den Zuschauern wertvolle Wett-Hilfen.

 

 

 

Super-Fight der Engländerin I’ll Have Another in Köln

Start zum Europa-Meeting mit Boxenstopp – Autoshow und Pferderennen

 

 

Das zweitägige Europa-Meeting am 22. und 23. September im Weidenpescher Park, Höhepunkt der Rennsaison 2018 auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch, startete am Samstag mit einem Top-Highlight für zweijährige Pferde: Nach einem äußerst faszinierenden Endkampf holte die von Mark Johnston in Yorkshire trainierte Favoritin I’ll Have Another (21:10) den Sieg im erstmals in der Domstadt ausgetragenen Preis des Medienhauses DuMont Rheinland – Junioren-Preis mit dem französischen Klassejockey Ioritz Mendizabal nach England.

 

 

Unterwegs hatte die aktuelle Zweite des Zukunftsrennens in Baden-Baden stets die Führung, doch eingangs der Zielgeraden schienen ihre Chancen auf einen Nullpunkt gesunken zu sein. Die Stute aus dem Stall des erfolgreichsten englischen Trainers aller Zeiten mit weit über 4.000 Erfolgen, verlor plötzlich an Boden und fiel auf den letzten Platz im Fünferfeld zurück. Doch mit einer unbändigen Energieleistung kämpfte sich I’ll Have Another auf den letzten Metern zurück und eroberte kurz vor dem Ziel wieder einen knappen Vorteil vor den lange brandgefährlich wirkenden Moonlight Man und Winterfuchs.

 

„Wir haben ein normales Tempo vorgelegt, doch an der letzten Ecke habe ich bemerkt, dass die anderen Pferde sehr früh angegriffen haben. Mein Pferd hat etwas Zeit von mir bekommen, aber auf den letzten 100 Metern zeigte die Stute ein Klasse-Finish und kam wieder nach vorne“, kommentierte Siegjockey Ioritz Mendizabal den mit 14.000 Euro Preisgeld honorierten Erfolg. Mit dem Preis des Winterfavoriten wird am 14. Oktober sogar das bedeutendste deutsche Rennen für zweijährige Pferde in Köln ausgetragen, hier könnte auch der ein oder andere Kandidat aus dem heutigen Rennen mit von der Partie sein.

 

Jungtalent Wish you Well zu hoher Quote

 

Ein echtes Jungtalent aus der weiteren Karte könnte die im Besitz des Gestüts Höny-Hof stehende Wish you Well sein, die als größte Außenseiterin im einleitenden Zweijährigen-Rennen mit gewaltigem Endspurt unter dem Italiener Michael Cadeddu gegen die schon wie die Siegerin aussehende Contessa auftrumpfte. „Damit hatte ich noch gar nicht gerechnet“, gab Trainer Jean-Pierre Carvalho (Bergheim) zu, dessen Stute noch eine Nennung für den Preis der Winterkönigin besitzt. Eine Siegquote von 115:10 auf einen Erfolg aus diesem Top-Stall ist wahrlich selten.

Im Jahr 2019 feiert der Stall Colonia sein 40-jähriges Bestehen, doch schon jetzt gab es für die achtköpfige Besitzergemeinschaft aus der Domstadt Grund zum Jubel, als der ausgerechnet in Düsseldorf vorbereitete Log In mit Andrasch Starke in der Wettchance des Tages auf und davon ging. Die Viererwette mit Reine des Miracles, Incorruptible und Cape Sunrise auf den Plätzen bezahlte 25.000:10 Euro.

 

Gefühl wie Formel I-Fahrer

 

Das Rahmenprogramm war geprägt vom beliebten Boxenstopp. Enormen Anklang fand die Präsentation der Marken und Modelle von großen Kölner Autohäusern. Nicht nur Neuwagen und Oldtimer faszinierten das Publikum, sondern auch die erstmals vertretenen rasanten Luxus-Sportwagen und ein Fahrsimulator. Hier durften sich die Interessierten wie Formel I-Fahrer fühlen.

 

 

Haie zum Anfassen beim After-Work-Renntag im Weidenpescher Park

 

Bevor am 14. September die neue Eishockey-Saison gegen Augsburg startet, schnupperte die gesamte Mannschaft der Kölner Haie am Mittwochabend erstmals unter dem Motto „Haie im Galopp“ Rennbahnluft auf der Weidenpescher Galopprennbahn. Sieben Rennen genossen Eishockey-Ikone Mirko Lüdemann (1197 Spiele), Cheftrainer Peter Draisaitl und Co. auf dem Kölner Hippodrom beim „After-Work“-Renntag, der ganz im Zeichen des Kölner Eishockeys stand.  Beim „Haie im Galopp-Cup“ übernahm KEC-Kapitän Moritz Müller sogar die Siegerehrung.

 

Siegerehrung zum Haie im Galopp-Cup nach dem Sieg von Wackere (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Dazwischen gaben „Kölns harte Jungs“ fleißig Autogramme, erfüllten Interviewwünsche und tauchten ein in eine für sie ganz neue Sportwelt. „Wir wollten mit diesem besonderen Ausflug Teamgeist und Identifikation mit der Sportstadt Köln stärken“, so  Haie-Manager Mark Mahon. Und auch Maskottchen Sharky sorgte mit seinem beliebten Sharky-Dance für ordentlich Stimmung vor den Tribünen.

 

Sharky-Dance zur Freude des Publikums (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Deutschlands amtierender Co-Championjockey Alexander Pietsch (46) hatte ebenso seine Freude wie Weidenpesch-Galopptrainer Henk Grewe, die Kölns „Kufenstars“ in die Geheimnisse des Galopprennsports einweihten.

 

„Mit den Kölner Haien haben wir erneut gezeigt, wie fruchtbar Kooperationen im Kölner Sport funktionieren können und was man auf die Beine stellen kann in der Sportstadt Köln. Ich hoffe, wir konnten dem einen oder anderen Eishockey-Fan etwas Lust auf Galopprennsport machen. Den Haien wünsche ich einen guten Start in die Saison und dass es endlich mal wieder klappt mit dem Titel! Die Meisterparty könnte ja dann auch hier auf der Rennbahn stattfinden“, sagt Geschäftsführer Philipp Hein mit einem leichten Schmunzeln.

 

Wackere fliegt zum Sieg beim  Haie im Galopp-Cup vor 3.500 Zuschauern  – Power Zone lässt die Muskeln spielen – Galoppclub Deutschland jubelt dank Jeföhl

 

Der Speedwirbel von Gestüt Röttgens Wackere (Markus Klug, Rath-Heumar) riss die Spieler des KEC im vollbesetzten Hippodrom-Restaurant von den Sitzen. Im letzten Galoppsprung gelang Jockey Adrie de Vries der Sieg im Haie im Galopp-Cup.

 

Wackere – Siegerin im Haie im Galopp-Cup mit Adrie de Vries (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

In der einleitenden Prüfung machte die zweijährige Power Zone (Trainer Andreas Wöhler, Gütersloh) wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Jockey Eduardo Pedroza landete einen ungefährdeten Sieg. Immer wieder zulegen konnte Start-Ziel auch Jeföhl, die ihre 285 Besitzer des Galopp Club Deutschland an diesem Abend jubeln ließ. Adrie de Vries saß auch hier im Sattel der von Champion Markus Klug trainierten Vierjährigen.

 

Power Zone unter Jockey Eduardo Pedroza (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Leichtgewicht Jazz Bay  sprintet zum Sieg

 

Überraschungssieger Jazz Bay unter Jockey Calors Henrique (Foto: Klaus-Jörg Tuchel)

 

Trainerin Ira Ferentschak aus Martfeld konnte ihr Glück kaum fassen. Im Tageshöhepunkt, dem Qualifikationsrennen zum Sparkassen Sprint-Cup über 1.200 Meter, einem Ausgleich II, hatte ihr 7-jähriger Fuchswallach Jazz Bay unter Carlos Henrique den längsten Atem. Der Belgier Star Focus und die lange führende Lady Doncaster landeten auf den Plätzen.

 

 

 


 

BBAG-Auktionsrennen Man On The Moon im letzten Galoppsprung

Der zweijährige Hengst Man On The Moon gewinnt mit Jockey Adrie de Vries vor 3.000 Zuschauern das BBAG Auktionsrennen in Köln

 

Dreifach-Erfolg für den Kölner Championtrainer Markus Klug. Sein 25:10-Favorit Man On The Moon hat am Montagabend auf der Kölner Galopprennbahn vor 3.000 Besuchern das BBAG-Auktionsrennen über 1.300 Meter gewonnen. Mit seinem holländischen Siegjockey Adrie de Vries im Sattel setzte sich der zwei Jahre alte Hengst in dem mit 52.000 Euro dotierten Rennen gegen die Stallgefährten Satomi (Martin Seidl) und Sibelius (Maxim Pecheur) durch und empfahl sich damit für weitere hochkarätige Rennen.

 

Am Ende entschied ein kurzer Kopf zugunsten des Stall Dipoli-Vertreters Man On The Moon, der im vergangenen Jahr für 36.000 Euro in den Besitz von  Siegfried Müller aus Achern ging. Siegtrainer Markus Klug meinte anschließend: „Was für ein Rennen auf den letzten Metern. Für Man On The Moon war es die Mindestdistanz. Er ist ein sehr sensibles Pferd. Der Hengst bleibt für das Zukunftsrennen in Baden-Baden ein Thema“. Und Siegjockey Adrie de Vries: „Der Hengst gewann mit gespitzten Ohren, wir haben das Rennen im letzten Galoppsprung für uns entschieden“.

 

Gemütlichkeit war an diesem Montagabend Trumpf bei sommerlichen Höchsttemperaturen im Weidenpescher Park. Erfolgreichste Aktive der Veranstaltung waren bei den Trainern Erika Mäder (Krefeld), der mit den Stuten Dakota Sun (54:10) und Zuckerpuppe 42:10  zwei Tagestreffer gelangen. Jockey Jozef Bojko (Gütersloh) genoss ihr Vertrauen und saß jeweils im Sattel der Siegerinnen.

 

Außenseiter Diplomat überrascht in der Meilen Trophy

 

Es war eine klare Angelegenheit, aber auch eine kleine Überraschung. Die Meilen Trophy, sportlicher Höhepunkt des heutigen Programms auf der Kölner Galopprennbahn, ging  an den Hengst Diplomat im Besitz des Kölner Renn-Verein-Präsidenten Eckhard Sauren. Der Schützling von Trainer Jean-Pierre Carvalho gewann den Löwenanteil von 32.000 Euro der mit insgesamt 55.000 Euro dotierten 1.600-Meter-Prüfung der Gruppe II, unter Jockey Andrasch Starke, mit einem Vorsprung von anderthalb und weiteren zwei ein Viertel  Längen gegen Wonnemond und die Stute Malakeh, die als einzige dreijährige Stute das Rennen aufgenommen hatte.

 

Auf den weiteren Plätzen folgten vor 6.000 Zuschauern dann Palace Prince sowie Degas, der seit letztem Donnerstag Stallgefährte des überraschend erfolgreichen Diplomat ist. Dann erst der Mitfavorit Millowitsch, der den zahlreichen Vorschusslorbeeren heute nicht entsprechen konnte.

Auf den Sieg von Diplomat gab es eine Quote von 118:10; der siebenjährige Teofilo-Sohn und Distanzspezialist gewann bei ausgesprochen sommerlichen Bedingungen in der vergleichsweise schnellen Zeit von 1:35,25 Minuten.

Gestüt Röttgen präsentierte den neuen Derby-Sieger Weltstar

 

 

Mit seinem Erfolg im 149. Deutschen Derby über seinen Trainingsgefährten Destino, hatte der dreijährige Weltstar auf der Rennbahn in Hamburg-Horn noch am vergangenen Sonntag das Publikum begeistern und gleichzeitig bei ihm einen riesigen Beifallssturm entfachen können. Nun, acht Tage später, gab es ein weiteres Mal jede Menge Applaus.

Diesmal allerdings vom Kölner Publikum, denn das Gestüt Röttgen präsentierte freundlicherweise seinen Dreijährigen nach dem heutigen dritten Rennen allen Besuchern im Führring. Natürlich nicht ohne dabei auch Trainer Markus Klug und den siegreichen Derby-Reiter Adrie de Vries vorzustellen, der vor dem Hamburger Triumph übrigens schon im Sattel von Weltstar bei dessen Erfolg im Kölner Oppenheim-Union-Rennen gewesen war. Beide wurden natürlich ebenfalls noch einmal mit einer Extra-Portion herzlichen Beifalls bedacht.

Zu Weltstars Ehren, der nebenbei ein Halbbruder des vorjährigen Derby-Siegers Windstoß ist, wurden die entscheidenden Szenen vom Hamburger Blauen Band abermals  auf allen LED-Leinwänden und Bahn-Monitoren gezeigt, sodass es heute in Köln obendrein noch einen kleinen Nachschlag von echter Derby-Atmosphäre gab.

Nachwuchstalente probten für größere Ziele

 

 

Bereits bevor die vierbeinigen Protagonisten des Tages in der Meilen Trophy auf den Plan traten, hatten im einleitenden Tipico-Rennen einige sehr hoffnungsvolle Zweijährige das Geläuf besetzt.  Unter anderem nutzten sie das Rennen  als Generalprobe für bald schon anstehende größere Ziele.

Die imponierende Gewinnerin Peace of Paris hat jetzt immerhin das Baden-Badener Zukunfts-Rennen im Visier, während  Starter wie etwa Moonlight Man, Sariano oder Double or Quits bereits am 30. Juli in Köln erneut gesattelt werden könnten. Und zwar im BBAG-Auktionsrennen, das dotiert ist mit 52.000 Euro und den sportlichen Mittelpunkt an diesem Montag bilden wird.

Tipico Köln unterstützte den Renntag rund um die Meilen Trophy

Seit April 2018 beherbergt die Weidenpescher Rennbahn im Übrigen einen neuen stationären Buchmacher im Bereich Sport- und Pferdewetten. Mit dem Wettanbieter Tipico als nunmehrigem Hausherrn erstrahlt der Shop in der Tribüne 2 seitdem in neuem Glanz und lockt sportbegeisterte Wetter an allen Tagen im Jahr an. Also auch an solchen, an denen im Weidenpescher Park keine Rennen stattfinden.

Heute unterstützte Tipico die Veranstaltung als Sponsor und freute sich nebenbei dazu über jeden Rennbahngast, der im Tagesverlauf noch eine Wette auf das WM-Finale platziert hat.

Weitere Informationen zu Tipico finden Sie unter www.koelnerwetten.de.

 

 

Gestüt Röttgens Klassehengst gewinnt vor 11.000 Besuchern das 183. Oppenheim-Union-Rennen; tolle Stimmung bei der größten Kölner WM-Party

Weltstar der Star in Weidenpesch

Der dreijährige Hengst Weltstar aus dem Champion-Rennstall von Trainer Markus Klug  (Köln Rath-Heumar) hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch in den Traditionsfarben des Gestüt Röttgens  das 183. Oppenheim-Union-Rennen (3. Wertungslauf der German Racing Champions League-Serie) gewonnen. Unter seinem holländischen Star-Jockey Adrie de Vries setzte sich Weltstar als 35:10 Favorit in dem mit 70.000 Euro dotierten 2.200 Meter-Rennen vom letzten Platz kommend gegen Stallgefährte Destino (Martin Seidl) und Salve del Rio (Michael Cadeddu) durch. Besitzer und Züchter des Siegers, das Kölner Gestüt Röttgen, erhält für den spektakulären Erfolg ihres Hengstes 40.000 Euro Siegprämie.

„Noch im Schlußbogen waren meine drei gemeinten Pferde auf den letzten Plätzen, dann hab ich nur noch geschrien“, beschreibt Sieg-Trainer Markus Klug sein Glücksgefühl nach dem Rennen. Union-Sieger Weltstar ist der Halbbruder des letztjährigen Derby-Siegers Windstoß und auch der diesjährige Derbyritt von Siegreiter Adrie de Vries. Für den Kölner Champion-Trainer Markus Klug könnte es am 8. Juli in Hamburg der dritte Derbysieg nach Windstoß 2017 und Sea the Moon 2014 werden.

Stimmungsvoller hätte die bedeutendste deutsche Derby-Vorprüfung im Weidenpescher Park  bei besten äußeren Bedingungen (sonnig, 19 Grad) nicht verlaufen können. 11.000 begeisterte Zuschauer feierten einen eindrucksvollen Sieger. Bemerkenswert am Rande: Erstmals in der Geschichte des Union-Rennens schwang sich eine Frau in den Rennsattel gegen 12 männliche Jockeys. Die 23-jährige Schweizerin Sybille Vogt ritt den Außenseiter Klüngel und landete schließlich auf Rang acht.

 

3. Cologne Genuss Derby beim After-Work-Renntag ein voller Erfolg

18-jähriger holländischer Nachwuchsreiter Gijs Snijders erhält ein Auto als Geburtstagsgeschenk zum Sieg

 

Der zweite After-Work-Renntag der Kölner Turfsaison im Weidenpescher Park stand am Mittwochabend  bereits zum dritten Mal ganz im Zeichen der kulinarischen Vielfalt der Arena Weidenpesch. Dabei standen neben acht spannenden Galopprennen hochwertige kulinarische Genüsse auf dem Programm. Abgerundet mit einer exklusiven Veranstaltung im Hippodrom (350 Gäste) bot der Renntag die perfekte Plattform für beste Unterhaltung und Networking unter den zahlreichen Besuchern.

 

Moon Relation empfiehlt sich für bessere Aufgaben

 

 

Bereits im ersten von acht Rennen bot die Wittekindshoferin Moon Relation (Jockey Adrie de Vries) aus dem Kölner Championstall von Markus Klug  eine Glanzvorstellung in dieser Sieglosenprüfung für dreijährige Stuten über 1850 Meter. Als 27:10 Favoritin sprang ein leichter 2 ½ Längen-Erfolg dieser hoffnungsvollen Dreijährigen heraus. Auf den Plätzen folgten Zuckerfee (Trainerin Erika Mäder, Krefeld) und Imaginary Love Trainer Jean-Pierre Carvalho, Bergheim). Siegtrainer Markus Klug: „Wir haben die Diana-Nennung für Moon Relation nicht umsonst abgegeben. Sie startet zuvor entweder in Hamburg in der Mehl-Mülhens-Trophy oder in Mülheim im Diana-Trial.“

 

Ford Mustang-Rennen live im WDR

 

 

Auch die WDR Lokalzeit, Studio Köln, berichtete live vom Cologne Genuss Derby und übertrug den Sieg des Franzosen Marc Lerner auf Stall Grafenbergs  vierjährigem Hengst Parlan. Live brillierte auch Starkoch Mario Kotaska im voll besetzten Hippodrom. Interessante Eindrücke eines sehenswerten Beitrages, der die gute Stimmung bestens dokumentierte.

 

Auto als Geburtstagsgeschenk zum Sieg im Nachwuchs-Förderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung

 

Er hat zwar noch keinen Führerschein. Doch sein Sieg mit dem Fuchswallach Royal Run wird der erst 18-jährige Nachwuchsreiter Gijs Snijders so schnell nicht vergessen. Jedenfalls versprach Besitzertrainer Lucien van der Meulen bei der Siegerehrung dem verdutzten Siegreiter ein Auto zum Geburtstag  für den sehenswerten Ritt auf Royal Run.

 

   

 

Galopp: Große Turfsensation durch Ancient Spirit vor 15.000 begeisterten Zuschauern

Jockey Filip Minarik gewinnt mit dem 221:10 Außenseiter das 33. klassische Mehl-Mülhens-Rennen in Köln

 

 

Atemberaubende Turfsensation in Köln-Weidenpesch. 221:10-Außenseiter Ancient Spirit aus dem Rennstall von Trainer Jean-Pierre Carvalho (Bergheim) hat am Pfingstmontag auf der Kölner Galopprennbahn das mit 153.000 Euro dotierte 33. Mehl-Mülhens-Rennen, Gr. 2, gewonnen. Mit dem Tschechen Filip Minarik im Sattel setzte sich der drei Jahre alte Hengst in überlegener Manier mit mehr als vier Längen Vorsprung gegen die englischen Gäste Fajjaj (Frankie Dettori) und Fighting Irish (Ioritz Mendizabal) durch und empfahl sich damit für weitere Grand Prix-Aufgaben.

Unterwegs war Ancient Spirit das angeschlagene Tempo zu langsam, er setzte sich noch vor dem Schlußbogen an die Spitze und galoppierte seine neun Gegner aus den Schuhen. Siegjockey Filip Minarik: „Ancient Spirit hat gepullt, da habe ich ihn einfach treten lassen, er hatte schon sehr gut gearbeitet. Das war heute eine Demonstration im Stile eines Klassepferdes.“

Der Kölner Renn-Verein bedankt sich in diesem Zusammenhang für die vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit mit der Mehl-Mülhens-Stiftung für diesen einzigartigen Renntag im Sinne von Maria Mehl-Mülhens.

Timo Horn: „Nervöser als beim Bundesliga-Spiel“.

 

Auch FC-Torwart Timo Horn fieberte mit seinem Hengst Julio im Kölner Hauptrennen mit. Auch wenn der 7. Platz nicht so ganz nach seinem Geschmack war, zeigte sich Horn von der Kulisse im Weidenpescher Park begeistert. „Ein tolles Erlebnis, ich war nervöser als bei einem Bundesliga-Spiel“, so Horn.

Mit dem großartig besetzten Röttgen Cup (Listenrennen, 2.200 Meter, 25.000 Euro Preisgeld) zwei Rennen zuvor, hatte Jockey Filip Minarik bereits ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Er gewann mit dem sechsjährigen Hengst Devastar (Trainer Markus Klug, Köln Rath-Heumar) einen weiteren Tageshöhepunkt. Der Siegtoto für einen überlegenen Viereinviertel-Längen-Erfolg zahlte 63:10. Auf den Plätzen folgten Favorit Langtang (Jozef Bojko) für Mitbesitzer Klaus Allofs und Brisanto (Michael Cadeddu) auf Rang drei.

Zahlreiche Prominente wie u. a. Klaus Allofs (Ex-Fußball-Manager), Leon Löwentraut (Künstler), Wolfgang Bosbach (Politiker) sowie Wolfgang Wagner (Sportmoderator RTL) genossen einen viel beachteten Renntag der Extraklasse. Durch das Programm führte Ulli Potofski.

 

Ausblick: Mittwoch, 6. Juni, ab 17.30 Uhr Cologne Genuss-Derby

Sonntag, 17. Juni: 183. Oppenheim-Union-Rennen, Gr. 2, mit Liveübertragung Fußball-WM: Deutschland – Mexiko auf vier Großleinwänden

Weiter geht es dann mit sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkten auf der Weidenpescher Galopprennbahn, wenn am Mittwoch, 6. Mai, das Cologne Genuss-Derby stattfindet.

Mit dem 183. Oppenheim-Union-Rennen kündigt sich am Sonntag, 17. Juni, die wichtigste deutsche Derbyvorprüfung in Weidenpesch an. Einzigartig an diesem Renntag ist auch das Public-Viewing des Fußball WM-Spiels zwischen Deutschland und Mexiko, das auf vier Großleinwänden vor den Tribünen in einer noch nie da gewesenen Kulisse gezeigt wird.

 

 

        

        

 

 

 

 

 

Galopp: Famoser Oriental Eagle fliegt beim 1. Lauf der German Racing Champions League allen davon

 

 

Turfsensation in Köln-Weidenpesch. 179:10-Außenseiter Oriental Eagle aus dem Rennstall von Trainer Jens Hirschberger (Mülheim/Ruhr) hat am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn den mit 70.000 Euro dotierten 83. Gerling-Preis, Gr. 2, gewonnen. Mit dem Franzosen Lukas Delozier (20) im Sattel setzte sich der vier Jahre alte Hengst in einer atemberaubenden Start-Ziel-Demonstration gegen Colomano (Eduardo Pedroza) und Windstoß (Maxim Pecheur) durch und empfahl sich damit für weitere Grand Prix-Aufgaben.

Am Ende entschied eine Dreiviertellänge zugunsten des Gestüt Auenquelle-Vertreters aus Rödinghausen. Siegtrainer Jens Hirschberger resümierte: „Er hat die Konkurrenz heute aus den Schuhen galoppiert. Er sollte den Gegnern auf den Zahn fühlen. Oriental Eagle hat ihnen jedoch Start – Ziel die Zähne gezogen. Kompliment auch an Jockey Lukas Dolozier, ein beherzter Ritt.“

Den Frühjahrspreis des Carl Jaspers Versicherungskontors (Listenrennen, 3.000 Meter, 25.000 Euro) gewann der fünfjährige Wallach Carpathian (Trainer Jean Pierre Carvalho, Bergheim) unter Championjockey Filip Minarik nach einem Jahr Pause. Der Siegtoto zahlte 77:10. Auf den Plätzen folgten Erica (Marco Casamento) vor dem Favoriten Sirius (Alexander Pietsch) auf Rang drei, der eine bessere Platzierung (Rang 2) nach Protest der Rennleitung verlor.

Erfolgreichste Aktiven waren Trainer Dr. A

ndreas Bolte (Lengerich) und Jockey Rene Piechulek, denen drei Tagestreffer gelangen. Mit 114.051:10 zahlte die Viererwette im 3. Rennen für die Reihenfolge Cadmium, Picadilly, Dutch Master und Red Pepper die lukrativste Quote des Tages

 

Größte Benefizveranstaltung im deutschen Galopprennsport

 

 

42.500 Euro wurden an Spenden für den Kinderschutzbund Köln auf Deutschlands größter Benefizveranstaltung im Galopprennsport erzielt. Die Erlöse fließen komplett in Aktionen für benachteiligte Kinder, Jugendliche, Eltern respektive Familien in Köln.

Zahlreiche Prominente wie unter anderem Jean Pütz (TV-Moderator, Autor), Andre Gatzke (Fernsehmoderator), Yvonne Pferrer (Künstlerin), Regina Hickst (Youtuberin) oder die kölsche Band Klüngelköpp, deren einstündiger Live-Auftritt besonders begeisterte, unterstützten die Veranstaltung mit Autogrammstunde, beim Kinderschminken oder als Losverkäufer. Und auch die Maus und Biene Maja eroberten die Kinderherzen im Flug. Durch das Programm führten Aleksandra Bechtel (RTL) und Mara Bergmann (ntv)

 

 

Pfingstmontag, 21. Mai: 33. Mehl-Mülhens-Rennen, Gr. 2

Weiter geht es dann mit einem weiteren sportlichen wie gesellschaftlichen Höhepunkt auf der Weidenpescher Galopprennbahn, wenn am Pfingstmontag, 21. Mai, das mit 153.000 Euro Preisgeld dotierte Mehl-Mülhens-Rennen gestartet wird. Der erste Klassiker der deutschen Turfsaison findet zum 33. Mal statt, wendet sich an dreijährige Hengste und Stuten und führt über 1.600 Meter.