Terminänderung: Kölner Gruppe 1-Highlight schon im August

Der ursprünglich für den 27. September geplante 58. Preis von Europa wird in diesem Jahr am 15. August stattfinden. Darauf verständigte sich der Kölner Renn-Verein mit dem für die Terminierungen zuständigen Dachverband Deutscher Galopp in Absprache mit anderen Ausrichtern. Der Kölner Renn-Verein ist froh das prestigeträchtige Gruppe 1-Rennen auch im Rahmen des modifizierten Rennkalenders 2020 austragen zu können. Geschäftsführer Philipp Hein: „Der Preis von Europa ist zweifelsohne der Saisonhöhepunkt des Kölner Turf-Kalenders. Wir freuen uns auf ein internationales und wie immer hochkarätiges Starterfeld.“

Das vorläufige Starterfeld kann sich mit 39 Nennungen mehr als sehen lassen. Neben einigen Derby-Pferden und dem amtierenden Blaue Band-Sieger Laccario befinden sich unter den derzeitigen Teilnehmern auch internationale Grand Prix-Cracks wie Aspetar oder der für Godolphin trainierte Ghaiyyath. Letzterer fordert als mehrmaliger Gruppe 1-Sieger am kommenden Sonntag in den zur Gruppe I zählenden Coral Eclipse Stakes in Sandown die zweifache Arc-Siegerin Enable.

Nur Degas schneller als Ramazotti – Niederländischer Tag in Köln

Das war Spannung bis zur Linie. In einem packenden Finale siegte der von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Degas (Andrasch Starke) mit einem Kopf Vorteil vor dem stets attackierenden Ramazotti (Bauyrzhan Murzabayev) im Eröffnungsrennen über 1.600 Meter am Montagabend im Weidenpescher Park. Auf Rang drei kam Degas` Stall- und Trainingsgefährte Julio (Clement Lecoeuvre), der für das Tempo unterwegs verantwortlich war. Dabei bewies der „Comebacker“ Ramazotti aus dem Sottrumer Quartier von Simon Stokes auch in der Niederlage enorme Kämpferqualitäten. „So habe ich ihn kennengelernt. Ramazotti ist wieder ganz der Alte. Der Start wird ihn gefördert haben.“ Und Siegtrainer Henk Grewe meinte: „Degas muss bekanntlich auf den Punkt geritten werden. Das hat mir heute gut gefallen. Julio muss vorne galoppieren. Das war nach der Pause gut genug.“

French Conte mit Steigerung

Das erste Dreijährigenrennen des Tages ging in den Krefelder Rennstall von Erika Mäder. Mit dem dreijährigen Wallach French Conte des Capricorn Stud von Dietmar Hilgert hatte Jockey Martin Seidl die besten Reserven gegen die noch gut endende Byteria und dem lange aussichtsreicher aussehenden Vancuro. Siegtrainerin Erika Mäder: „In Köln waren zuletzt die 2.200 Meter zu lang. Heute passte es auf der Meile schon spürbar besser. Ich bin auch der Meinung, dass 1.400 Meter noch besser für ihn sind“. 10,6:1 gab es für French Conte am Toto.

Jean Valjean nach Überprüfung der Rennleitung

Erster Saisonerfolg für Trainer Matthias Schwinn aus Honzrath. Allerdings wurde es eng im Einlauf zwischen dem bereits in Front gezogenen Latino des Stalles Colonia und dem späteren Sieger Jean Valjean in der dritten Tagesprüfung. Der wiederum hing etwas nach innen und irritierte Latino zumindestens. „Nicht rennentscheidend“, urteilte die Rennleitung und hielt an der ursprünglichen Reihenfolge im Preis von Ehrenfeld fest.

Charlie´s Dreamer mit Hattrick

Der Sieg dieser besonders antrittsschnellen Stute kam nicht ganz überraschend. Die von Philpp Berg im saarländischen Blieskastel vorbereitete Equiano-Tochter enttäuschte ihre Fans keinesfalls. Am Ende war es eine halbe Länge Vorteil im 1.200 Meter-Sprint, dem Preis von Niehl. „Sie macht einfach nur Freude, ist extrem zuverlässig“, so ihr begeisterter Trainer im Absattelring.

Drei Siege in die Niederlande – Toller Endkampf von Leon Wolff

Er hat gerade erst die Ausbildung zum Rennreiter beim Kölner Erfolgstrainer Peter Schiergen im Weidenpescher Asterblüte-Quartier begonnen. Der erst 16-jährige Leon Wolff bringt das Talent zweifellos mit. Das konnte man im Endkampf ganz klar beobachten. Schließlich hatte Leon Wolff auf dem Wallach Dutch Devil das bessere Ende für sich; kein Geringerer als Filip Mianrik auf Lovely Dream das Nachsehen auf der Ziellinie. „Der Junge hat heute top geritten, der hat Biss“, so der niederländische Besitzertrainer Lucien van der Meulen nach dem Erfolg seines Dutch Devil. Die Viererwette in der Reihenfolge Dutch Devil – Lovely Dream – Mister Mowgli – Warda zahlte 10.423 : 10.

Unwiderstehlicher Sea of Marengo

Mit sehenswerter Überlegenheit siegte der von Alexander Pietsch gerittene Sea of Marengo für das Quartier von Hugo Anton Peters aus Boxmeer. In dem mittleren Handicap über 1.850 Meter löste sich der Vierjährige bei seinem zweiten Erfolg in Serie ganz leicht von seinen Gegnern. Auch bei seinem vorherigen Erfolg in Düsseldorf hatte Alexander Pietsch bereits im Sattel von Sea of Marengo gesessen. „Das ging heute ebenfalls wieder leicht“, so sein Kommentar nach dem Rennen. Ebenfalls siegreich für die niederländischen Gäste: Sensible Friend unter Lis Deteren, ihr erster Karrieretreffer im Rennsattel. Andris Mulder aus Den Haag trainiert den 37,6:1 – Außenseiter.

Monte Cinq nach einem Stolperer zum Sieg

Janine Beckmann aus Versmold hatte keine einfache Zeit. Eine schwere Fingerverletzung sorgte für eine längere Zwangspause als Reiterin. Doch als Trainerin hatte sie am Montag allen Grund zum Jubeln. Der Italiener Michael Cadeddu servierte ihrem 17,1 :1 – Außenseiter Monte Cinq ein Traumrennen, ritt ihn durch eine enge Lücke, die eigentlich keine war und triumphierte gegen weitere Außenseiter wie Sussex Solo und Hurricane Harry auf den Plätzen im Preis von Worringen über 1.300 Meter. Die Dreierwette wurde übrigens nicht getroffen in dieser Reihenfolge. „Das Pferd ist so treu, gibt immer alles. Besonders nach einem Stolperer in seinem letzten Rennen in Düsseldorf haben wir ihm eine Pause verschrieben. Mit einem Sieg hat Monte Cinq es uns heute gedankt“, so Janine Beckmann.

Endlich ein Grasbahn-Sieg für Irish Poseidon

Zweiter Tagestreffer für Maxim Pecheur auf einem ultrabeständigen Pferd. Dieser Irish Poseidon war längst überfällig. Das meinte auch der Kölner Trainer Karl Demme. „Der kann jede Menge laufen, auch wenn er ein kleiner Strolch ist“. „Ein ganz besonderes Pferd, weil er immer zeigt, was er kann“, ergänzte Siegreiter Maxim Pecheur.

 

 

 

 

 

 

Erster Abendrenntag im Weidenpescher Park: Ramazotti vor außergewöhnlichem Comeback – Championate und Viererwette im Fokus

Am kommenden Montag findet in Köln-Weidenpesch der erste After-Work-Renntag des Jahres statt. Insgesamt 9 Rennen für Englische Vollblüter stehen dabei auf dem Programm (Start 1. Rennen: 17:00 Uhr). Diese werden erneut ohne Zuschauer ausgetragen. Damit alle Galoppsport-Fans dennoch an den sportlichen Momenten teilhaben können, stellt der Kölner Renn-Verein allen Interessierten unter www.koeln-galopp.de erneut einen kostenlosen Livestream zur Verfügung (Start Livestream: 16:40 Uhr).

Comebacker fordert Gruppe-Sieger Julio und Degas im Auftaktrennen

Gleich im ersten Rennen (Start 17:00 Uhr) kommt mit Ramazotti ein besonderer Galopper nach 20-monatiger Pause an den Start. Gegen die beiden Gruppesieger Julio und Degas von Eckhard Sauren (Präsident des Kölner Renn-Verein) sieht es zwar keinesfalls einfach aus. Aber auch der von Trainer Simon Stokes im niedersächsischen Sottrum vorbereitete Rekonvaleszent kann einiges an Talent in die Waagschaale werfen. So schlug er bei seinen bisherigen zwei Auftritten jeweils den späteren Derbydritten Accon. Bei diesen beiden Starts blieb Ramazotti 2018 unbesiegt. Seinen wichtigsten Erfolg landete der Vierjährige im mit 100.000 Euro dotierten Ferdinand Leisten-Memorial in Iffezheim bei Baden-Baden.

Ramazotti kämpft sich ins Leben zurück

Dann der Schock: Im Januar 2019 wurde akutes Nierenversagen bei Ramazotti festgestellt. In der Klinik der tierärztlichen Hochschule Hannover kämpfte der Hengst wochenlang wie ein Löwe um sein Leben. „Sein Wille zeichnet ihn aus“, berichtet Trainer Stokes, der als Trainingsreiter unter dem als „Pferdeflüsterer“ bekannt gewordenen Monty Roberts bereits mit Ausnahmepferd Lomitas arbeitete. „Ich freue mich, wenn er mich wieder ärgert. Das zeigt, dass er der alte ist“, so Stokes weiter, Eine aufwändige Reha unter der Betreuung des gebürtigen Engländers machte es möglich. Vor allem, weil sein Besitzer und Züchter, das Gestüt Fährhof, an Ramazotti glaubte. Da grenzt es an ein Wunder, dass der Hengst am kommenden Montag ein unerwartetes Comeback auf der Kölner Rennbahn feiert.

Enges Rennen um Trainer-Championat – Murzabayev führt Jockey-Wertung an

Auch am kommenden Montag sind in Köln-Weidenpesch wieder die besten Trainer und Jockeys des Landes mit von der Partie. Bei Letzteren führt der amtierende Champion Bauyrzhan Murzabayev die Jockey-Wertung deutlich mit 40 Siegen vor seinem Verfolger Maxim Pecheur (27 Siege) an. Trainer-Spitzenreiter Frank Fuhrmann (20 Erfolge) reist aus Möser bei Magdeburg in die Domstadt, wobei ihm Lokalmatador Henk Grewe und Andreas Wöhler (je 19 Siege) aus Gütersloh dicht auf den Fersen sind.

Charlies Dreamer vor Hattrick – Amateure erstmals nach Corona-Pause am Start

Als einen der antrittsschnellsten Galopper sattelt Trainer Philipp Berg (Blieskastel) den England-Import Charlies Dreamer. Nach Siegen in Mannheim und Dortmund steht die schnelle Stute (mit Jockey Miguel Lopez) im Sprint über die Distanz von 1.200 Metern (4. Rennen, Start: 18:30 Uhr) vor einem möglichen Hattrick.

Im Lauf zum Vero Amateur Pokal (8. Rennen, Start: 20:30 Uhr) steigen erstmals in Deutschland nach der Corona-Pause auch wieder Amateur-Rennreiter in den Sattel. Mit Dutch Master unter Rens Verberkt kommt ein beachtenswertes Pferd aus einem Formstall an den Start. Besitzertrainer Lucien van der Meulen aus dem niederländischen Boxmeer eilt aktuell von Erfolg zu Erfolg.

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Wettchance des Tages: Viererwette mit 10.000 Euro Garantie

Die Viererwette ist spätestens seit der Aktion „Wetten, dass… 2.0“ in aller Munde. Auch am Montag bietet der Kölner Renn-Verein eine attraktive Viererwette an (5. Rennen, Start: 19:00 Uhr). Auf den Gewinner warten 10.000 Euro Garantieausschüttung inklusive eines Jackpots von 2.500 Euro. Auf koeln-galopp.de finden Sie nützliche Hinweise und Tipps zu den Kombinationsmöglichkeiten der Viererwette.

Auch am Montag: Live-Übertragung aus dem Weidenpescher Park ab 16:40 Uhr

Auch rund um den ersten Abendrenntag des Jahres wird es für alle Galoppsport-Fans zuhause wieder einige Stunden Live-Sport von der Kölner Rennbahn geben. Um 16:40 Uhr nimmt Moderator Thorsten Castle die Zuschauer des Livestreams (zu sehen auf www.koeln-galopp.de) in Empfang. Kommentator Sven Wissel wird die Rennen am Mikrofon begleiten. Experte Daniel Delius gibt vor Ort Wettanleitungen und Wetttipps. Die aufwändig produzierte Übertragung liefert wie immer Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven der Rennbahn sowie spannende Interviews mit Aktiven direkt vom Geläuf oder am Führring. Auf www.koeln-galopp.de wartet auf alle Interessierten zudem ein umfassendes Renntagspaket, bestehend aus Wetterklärungen, einem digitalen Rennprogramm samt detaillierten Infos zu den startenden Pferden, einem Wett-Check und direkten Zugang zu den Online-Wettanbietern, von denen die Rennen in Köln-Weidenpesch bewettet werden können.

Andrasch Starke kämpft sich mit Derbyfavorit Wonderful Moon im Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen zum Sieg

Das war ein aufwändig erkämpfter Erfolg. Wonderful Moon heißt der Sieger im Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, dem ältesten deutschen Zuchtrennen für die Dreijährigen (Gruppe II, 2.200m, 35.000 Euro Preisgeld).  Dabei gelang dem 1,3:1-Favorit beim sechsten Start sein vierter Erfolg, dabei unterstrich er die logische Favoritenrolle für das IDEE 151. Deutsche Derby am 12. Juli in Hamburg-Horn. Erneut veranstaltete der Kölner Renn-Verein ohne Besucher, geschuldet der Corona-Pandemie. Allerdings waren beim vierten Kölner Saison-Renntag erneut Besitzer der startenden Pferde gestattet. Zwölf Prüfungen fanden am Sonntag statt. Im Hauptereignis liefen sieben Pferde. Es siegte einmal mehr der amtierende deutsche Championtrainer Henk Grewe und sein Stalljockey Andrasch Starke.  Der klare Favorit Wonderful Moon gewann nach Kampf sicher mit einer Dreiviertellänge gegen den noch sehr gut endenden Grocer Jack (Bauyrzhan Murzabayev) und Palao (Martin Seidl) auf den Platzrängen.

„Unser großes Ziel heißt Derby. Hier könnte Wonderful Moon seinem Vater Sea the Moon nacheifern, der das Blaue Band 2014 gewann. Wir sind erleichtert, weil wir auch keinen idealen Rennverlauf in dritter Spur außen hatten“, kommentierte Henk Grewe im Absattelring den Erfolg von Wonderful Moon. Im bedeutendsten Zuchtrennen für die Dreijährigen wird der Trainer-Aufsteiger des Jahres 2019 voraussichtlich mit fünf Pferden vertreten sein. Jockey Andrasch Starke: „Es war kein Spaziergang heute, die Gegner werden auch nicht schlechter, Kompliment an Wonderful Moon. Er hat noch nichts falsch gemacht“.

Foto: Sabine Effgen

Der gebürtige Rheinberger Henk Grewe, 37, trainiert als amtierender Champion seiner Sparte mehr als 100 Pferde in Köln-Weidenpesch. Nach einem zweiten Rang im Deutschen Derby 2019 mit Django Freeman, soll es am 12. Juli mit dem Sieg eines Grewe-Pferdes im Blauen Band endlich klappen.

Wonderful Moon gehört einer vierköpfigen Besitzergemeinschaft, die sich „Stall Wasserfreunde“ nennt. Stallgründer Lars-Wilhelm Baumgarten: „Wir trinken alle nur Mineralwasser“. Neben dem ehemaligen Sportmanager Baumgarten zählen Uwe Aisch (Ingolstadt), Peter Vogt (Kamp-Lintfort) und der Kölner Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren zum Besitzer-Quartett. Wonderful Moon stammt aus der Zucht des Gestüt Görlsorf in der Uckermark und kostete auf der BBAG-Auktion in Iffezheim 55.000 Euro.

Andrasch Starke, 46, ist eine lebende Jockeylegende im deutschen Turf. Seine 2.539 Lebenssiege im Rennsattel sind bisher unerreicht. Der neunmalige Deutsche Meister strebt seinen achten Karriereerfolg im Deutschen Derby an.

Geschäftsführer Philipp Hein zog ein positives Fazit: „Das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen war der erwartete sportliche Höhepunkt. Mein besonderer Dank gilt unserem heutigen Hauptsponsor, der Sparkasse KölnBonn, ohne deren Unterstützung die Austragung dieses Renntages nicht möglich gewesen wäre.“

Live-Übertragung und „Wetten, dass…?!?“-Aktion

Auch rund um das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, Gr. II, gab es für alle Galoppsport-Fans zuhause wieder einige Stunden Live-Sport in HD-Qualität von der Kölner Rennbahn. Bereits ab 11:05 Uhr nahm Moderator Thorsten Castle die Zuschauer des Livestreams (www.koeln-galopp.de) mit. Rennbahn-Kommentator Marvin Schridde begleitete die Rennen am Mikrofon und Experte Daniel Delius gab vor Ort Wetttipps. Auch die „Wetten, dass…?!?“-Aktion zur Steigerung des Toto-Umsatzes, brachte einen zusätzlichen positiven Effekt.

Fotos: Sabine Effgen

Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen: Generalprobe für Derby-Favoriten

Insgesamt stehen 12 Rennen für Englische Vollblüter auf dem Programm (Start 1. Rennen: 11:25 Uhr). Diese werden erneut ohne Zuschauer ausgetragen. Damit Sie liebe Galoppsportfans dennoch an den sportlichen Momenten teilhaben können, stellen wir Ihnen unter www.koeln-galopp.de erneut einen kostenlosen Livestream zur Verfügung (Start Livestream: 11:05 Uhr).

Wonderful Moon der Favorit im Gipfeltreffen der Derby-Kandidaten

Am Sonntag findet in Köln-Weidenpesch das traditionsreichste, heute noch gelaufene Galopprennen Deutschlands (seit 1834) statt. Es gilt als die wichtigste Vorprüfung für das Deutsche Derby am 12. Juli in Hamburg. Das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen (Gruppe 2, 35.000 Euro, 2.200m, 7. Rennen um 14:30 Uhr) ist der große Höhepunkt auf der Galopprennbahn in Köln.

Wer „die Union“ gewinnt, gilt fast immer auch als Favorit für das Deutsche Derby. Im vergangenen Jahr war es Laccario, der nach seinem Union-Sieg anschließend zum umjubelten Derbysieger wurde und so das begehrte Doppel aus Union- und Derby-Sieg schaffte. Aktuell liegt der Derby-Trumpf beim Kölner Champion-Trainer Henk Grewe, der mit Stall Wasserfreunde’s Wonderful Moon (Andrasch Starke) den klaren Favoriten sattelt sowie mit Sir Polski (Andre Best) und Tax for Max (Adrie de Vries) zwei weitere Kandidaten für die Geldränge ins Rennen schickt. Wonderful Moon führt nicht nur die Derby-Wettmärkte an. Seine bisherigen Leistungen zeugen von Klasse, ob auf weichem oder gutem Geläuf. Ihn gilt es zu schlagen. Henk Grewes Einschätzung: „Wonderful Moon hat nicht nur sehr gut gearbeitet. Er ist auch ein unkomplizierter Bursche. Wir hoffen auf Tempo im Rennen und gehen sehr zuversichtlich in diese Prestigeprüfung. Mit Sir Polski möchten wir vor allen Dingen den Wunsch des Besitzers Albert Darboven erfüllen, noch auf den Derbyzug aufzuspringen. Tax for Max ist noch sieglos, läuft ebenfalls auf Wunsch des Besitzers.“

Wonderful Moon (links, mit Jockey Andrasch Starke) ist nach seinem überlegenen Sieg beim pferdewetten.de – Cologne-Classic, Gr. 3, auch der große Favorit für das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen (Foto: Sabine Effgen)

Sehr gespannt sein dürfen die Turf-Fans auf die Revanche-Partie aus dem am 8. Mai in Weidenpesch gelaufenen Cologne-Classic-Rennen, als Wonderful Moon sich als 1,4:1-Favorit gegen Grocer Jack und Palao durchsetzte. Vieles spricht für einen erneuten Dreikampf. Der dreimalige Derby-Sieg-Trainer Markus Klug ist dieses Mal gleich doppelt chancenreich vertreten mit dem Röttgener Kaspar (Maxim Pecheur) und dem Ittlinger Palao (Martin Seidl). Er meint: „Kaspar läuft am Sonntag erstmals gegen Pferde der Jahrgangsspitze. Auch wenn es gefühlsmäßig gegen Wonderful Moon schwer wird, sollte er mit einer guten Leistung mitmischen können. Das letzte Laufen von Palao in Baden-Baden kann so nicht stimmen. Im pferdewetten.de – Cologne Classic war er als Dritter nicht weit geschlagen. Stellt Palao diese Form ein, sind wir dabei. Zwischen meinen beiden Pferden liegt nach der letzten Arbeit nicht viel.“

Und dann muss man auch Grocer Jack (mit Champion-Jockey Bauyrzhan Murzabayev im Sattel) auf dem Zettel haben. Der im Besitz von Dr. Christoph Berglar stehende Hengst war schon früh im Jahr das erklärte Mumm-Pferd von Weidenpesch-Trainer. Waldemar Hickst. Erstmals gegen bessere Pferde profilieren muss sich Stall Nizzas Nippon (Lukas Delozier), der auf dem erwarteten guten Geläuf das zuletzt schwächere Laufen korrigieren könnte. Eine höhere Quote für den Schiergen-Schützling ist gegen die Jahrgangsspitze in jedem Fall garantiert.

Grocer Jack (hier bei seinem Sieg im Preis des Porsche Cayenne Coupe am 22.09.2019 in Köln) zählt neben Palao zu den größten Herausforderern von Wonderful Moon

Geschäftsführer Philipp Hein: „Uns erwartet ein sehr interessantes Feld für die „Union“ mit dem wohl stärksten Pferd, das wir in diesem Jahr in Köln bisher gesehen haben. Auch der Sieg bleibt in jedem Fall in Köln. Das freut auch unseren Hauptsponsor, die Sparkasse KölnBonn, ohne dessen Unterstützung die Austragung dieses Renntages nicht möglich wäre. Dafür bedanken wir uns sehr.“

Timo Horn hofft auf Juanito

Timo Horn fiebert am Sonntag ebenfalls mit. Der Hengst Juanito, ein Bruder des für den FC-Torwart bereits sehr erfolgreichen Julio, rückt erstmals im Leben in die Startbox einer Zweijährigen-Prüfung ein (5. Rennen, 13:30 Uhr). Für Timo Horn’s Rennstall „Eines Tages“ reitet der Italiener Mirko Sanna den prominenten Debütanten.

Mit dem Livestream kein Rennen verpassen und „Weidenpesch“-Feeling genießen

Auch rund um das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen, Gr. 2, wird es für alle Galoppsport-Fans zuhause wieder einige Stunden Live-Sport von der Kölner Rennbahn geben. Bereits um 11:05 Uhr nimmt Moderator Thorsten Castle die Zuschauer des Livestreams (zu sehen auf www.koeln-galopp.de) in Empfang. Rennbahn-Kommentator Marvin Schridde wird die Rennen am Mikrofon begleiten. Experte Daniel Delius gibt aus einem Studio vor Ort Wettanleitungen und Wetttipps. Die aufwändig produzierte Übertragung liefert wie immer Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven der Rennbahn sowie spannende Interviews mit Aktiven direkt vom Geläuf oder am Führring. Auf www.koeln-galopp.de wartet auf alle Interessierten erneut ein umfassendes Renntagspaket, bestehend aus Wetterklärungen, einem digitalen Rennprogramm samt detaillierten Infos zu den startenden Pferden, einem Wett-Check und direkten Zugang zu den Online-Wettanbietern, von denen die Rennen in Köln-Weidenpesch bewettet werden können.

35. Mehl-Mülhens-Rennen: Furchtloser Fearless King entthront Rubaiyat

Der neue König heißt Fearless King. Der 3,5:1 Mitfavorit Fearless King aus dem Münchener Quartier von Trainerin Sarah Steinberg hat am Pfingstmontag das 35. Mehl-Mülhens-Rennen auf der Galopprennbahn Weidenpesch gewonnen. Damit fügte Fearless King dem haushohen Favoriten und amtierenden Galopper des Jahres Rubaiyat seine erste Niederlage beim sechsten Start zu. Mit Jockey Rene Piechulek im Sattel setzte sich der dreijährige Hengst in dem mit 76.500 Euro dotierten Klassiker gegen seine Altersgefährten Rubaiyat (Andrasch Starke) und Santurin (Clement Lecoeuvre) durch. Es war der erste klassische Erfolg für die Münchener Trainerin Sarah Steinberg. Besitzer Hans-Gerd Wernicke (Stall Salzburg, Freilassing) erhält für den Erfolg seines Schützlings eine Siegprämie von 50.000 Euro.

Fearless King (Jockey Rene Piechulek, Mitte) ließ im Schlussspurt den bis dato ungeschlagenen Rubaiyat (Andrasch Starke, vorne rechts) hinter sich und verhalf seiner Trainerin Sarah Steinberg so zu ihrem ersten klassischen Sieg (Foto: Sabine Effgen).

Stimmen zum 35. Mehl-Mülhens-Rennen:

Rene Piechulek (Jockey von Fearless King): „Ich hatte einen Traum-Rennverlauf. Heute hat alles gepasst. Das schnell gelaufene Rennen kam uns sehr entgegen. Ich bin sehr glücklich“.

Siegtrainerin Sarah Steinberg: „Ich freue mich riesig. Das macht mich sehr stolz. Ich bedanke mich beim Besitzer für das große Vertrauen. Einfach nur wunderbar“.

Trainer Henk Grewe (Trainer von Rubaiyat, Zavaro und Santurin): „Alle drei haben toll gekämpft. Wir hatten einen einwandfreien Rennverlauf. Vielleicht wäre auf weicherem Boden heute für meine Pferde, insbesondere für Rubaiyat, mehr drin gewesen. Zavaro lief von vorne ebenfalls ein tolles Rennen. Auch Santurin ist als Dritter seine Form ausgelaufen“.  

Im umfangreichen Zwölf-Rennen-Programm ragte das 35. Mehl-Mülhens-Rennen (Gruppe 2, 76.500 Euro Preisgeld, 1.600 Meter) als Programmhöhepunkt und erster Klassiker der Saison 2020 heraus.

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein: „Es ist immer wieder eine besondere Ehre für uns, dass die Mehl-Mülhens-Stiftung den Kölner Klassiker seit 35 Jahren unterstützt. Dafür ein herzliches Dankeschön an Dr. Günter Paul, Vorsitzender der Stiftung.  Das Mehl-Mülhens-Rennen wird veranstaltet in Erinnerung an die „Grande Dame“ des deutschen Turfs – Maria Mehl-Mülhens –, die 1986 verstarb. Mit der Mehl-Mülhens-Stiftung verbindet den Kölner Renn-Verein seither das Privileg, einmal im Jahr einen gemeinsamen Renntag im Sinne von Maria Mehl-Mülhens zu veranstalten. So richtig ins Bild passte dann auch, dass der dreijährige Dartan in den Röttgener Traditionsfarben in guter Manier das Kallisto-Rennen auf dem Weg Richtung Hamburger Derby gewann.

Runnymede (Jockey Rene Piechulek) siegte im Röttgen-Cup (L, 1850 Meter) und sorgte dafür, dass auch das zweite große Rennen des Tages an den Stall Salzburg ging (Foto: Sabine Effgen)

Im zweiten Hauptrennen des Tages, dem Röttgen-Cup auf Listenniveau (12.500 Euro Preisgeld, 1850 Meter) ging der Sieg erneut an den Stall Salzburg und Trainerin Sarah Steinberg. Diesmal war es der 4-jährige Wallach Runnymede (Jockey Rene Piechulek), der sich bereits eingangs der Geraden an die Spitze setzte und schließlich mit 3 1/2 Längen Vorsprung vor Klug-Schützling Sibelius (Martin Seidl) gewann. Dritter wurde der von Werner Haustein in Bremen/Mahndorf trainierte Sun at work (Clement Lecoeuvre).

Fotos: Sabine Effgen

Triumphiert der „Galopper des Jahres“ auch im Mehl-Mülhens-Rennnen?

Der Kölner Renn-Verein freut sich auf die nächste Galoppveranstaltung am Pfingstmontag. Die auf dem Programm stehenden Leistungsprüfungen für Englische Vollblüter werden aufgrund der Corona-Pandemie erneut ohne Zuschauer ausgetragen. Viel Lob gab es in den letzten Wochen für die Live-Übertragung mit zahlreichen Hintergrundberichten, Aktiven-Interviews, einer abwechslungsreichen Moderation sowie vielen interessanten Fakten zu den jeweiligen Galopprennen. Daran möchte der Kölner Renn-Verein am kommenden Montag gerne anknüpfen, der erste Start erfolgt dabei um 14:45 Uhr. Alle Rennen werden ab 14:25 Uhr live und kostenlos auf www.koeln-galopp.de übertragen.

Das Mehl-Mülhens Rennen wird gelaufen in Erinnerung an eine „Grande Dame“ des deutschen Turfs – Maria Mehl-Mülhens – die 1986 verstarb. Mit der Mehl-Mülhens-Stiftung verbindet den Kölner Renn-Verein seither das Privileg, einmal im Jahr einen gemeinsamen Renntag im Sinne von Maria Mehl-Mülhens zu veranstalten.

Rubaiyat ist der unbesiegte Star in der Domstadt

Der mit Spannung erwartete erste Klassiker der Saison kündigt sich für den Pfingstmontag, 1. Juni, im Weidenpescher Park an. Im umfangreichen 12-Rennen-Programm (Beginn: 14.45 Uhr, Start Livestream: 14:25 Uhr) ragt das 35. Mehl-Mülhens Rennen (Gruppe 2, 76.500 Euro Preisgeld, 1.600 Meter) als der Programmhöhepunkt heraus.

Darin tritt der bei fünf Starts ungeschlagene Rubaiyat als amtierender Galopper des Jahres und klarer Favorit für seinen Besitzer Darius Racing (Stefan Oschmann) an. Meisterjockey Andrasch Starke wird den von Erfolgstrainer Henk Grewe in Weidenpesch vorbereiteten dreijährigen Hengst auch am kommenden Montag in Köln reiten. Zuletzt triumphierte Starke bereits mit Rubaiyat beim Dr. Busch-Memorial in Berlin – Hoppegarten. Es war beim fünften Start des 1,3:1-Favoriten der fünfte Erfolg – eine beindruckende Serie. Damals rettete Stallgefährte Zavaro den Ehrenrang knapp vor dem sehr schnell werdenden Co-Favoriten Fearless King, der einen Galoppsprung zu spät kam. Beide Pferde zählen auch diesmal wieder zu den Gegnern von Rubaiyat ebenso wie Santurin, der in Berlin auf Rang vier einlief.

Das meint der Kölner Erfolgstrainer Henk Grewe zu seinen Startern: „Die Bedingungen sind top. Es wird viel gesprengt. Rubaiyat hat bekanntlich noch gar nichts falsch gemacht. In der Morgenarbeit macht der nur das Nötigste, verrät nicht viel, aber auch Zavaro und Santurin erwarte ich nach meinen Eindrücken im Endkampf. Wir gehen schon sehr zuversichtlich ins Rennen“. Zu achten haben die drei Grewe-Galopper vor allen Dingen auf den Münchener Gast Fearless King. Seine Trainerin Sarah Steinberg traut dem Crack von Hans-Gerd Wernicke (Stall Salzburg) jedenfalls weitere Steigerung zu.

Zavaro wird von Jockey Lukas Delozier gesteuert, während Fearless King von Rene Piechulek geritten wird. Der Krefelder Gast Palimero (Trainer Mario Hofer) hat den amtierenden deutschen Jockey-Champion Bauryzhan Murzbayev im Sattel, während Palmiro (Traier Waldemar Hickst, Köln) vom Italiener Marco Casamento gesteuert wird. Ein interessanter Teilnehmer ist auch Leeroy Gold, für den Jockey Filip Minarik gebucht wurde. Jean-Pierre Carvalho trainiert den Außenseiter in Mülheim an der Ruhr.

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Klaus Allofs hofft auf Potemkin

Im Röttgen-Cup (Listenrennen, 12.500 Euro Preisgeld, 1.850 Meter), dem zweiten Tageshöhepunkt, kommt mit Potemkin ein gestandenes Grand Prix-Pferd nach elfmonatiger Pause wieder an den Start. Fußball-Manager Klaus Allofs, der mittlerweile auch im Galopprennsport als Funktionär respektive Vorstandsmitglied beim Düsseldorfer Reiter- und Rennverein zeichnet, darf sich als Besitzer von Potemkin berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden seines Schützlings machen. Jockey Andrasch Starke reitet auch hier mit ersten Chancen.

In den zwölf Geisterrennen, bei denen das Team des Kölner Renn-Vereins gerne an die Umsatzrekorde der vergangenen Renntage anknüpfen möchte, stehen besonders die Dreijährigen-Prüfungen im Fokus. In der attraktiven Viererwette warten erneut garantierte 10.000 Euro Gewinnausschüttung auf den, respektive die Gewinner.

Live-Übertragung ab 14:25 Uhr aus dem Weidenpescher Park

Moderator Thorsten Castle führte bereits an den vergangenen Renntagen fachkundig, kurzweilig und teils humorig durch die mehrstündige Übertragung aus dem Weidenpescher Park. Rennkommentator Marvin Schridde hatte mit Wonderful Moon schnell den „kochend heißen Derbyfavoriten“ ausgemacht – wird auch bei Rubaiyat sein Kommentatorenherz höherschlagen? Dabei lieferte die aufwändig produzierte Übertragung Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven der Rennbahn. Kamerapferd und Publikumsliebling Nils nahm die Zuschauer im wahrsten Sinne mit aufs Geläuf und sorgte für einen Blick, der bislang nur den Jockeys vorbehalten war.

Auch am Pfingstmontag meldet sich das Team ab 14:25 Uhr (live und kostenlos auf www.koeln-galopp.de) wieder mit spannenden Infos und Interviewpartnern direkt aus Köln-Weidenpesch. Auch der erfahrene TV-Moderator Michael Körner ist dann mit von der Partie und liefert Einsteigern Wetthilfen und Tipps aus seinem Münchener Studio.

Zusätzlich gibt es auf der extra für den Livestream umfunktionierten Startseite ein umfassendes Renntagspaket für alle Interessierten, bestehend aus Wetterklärungen, einem digitalen Rennprogramm samt detaillierten Infos zu den startenden Pferden, einem Wett-Check und direkten Zugang zu den Online-Wettanbietern, von denen die Rennen in Köln-Weidenpesch bewettet werden können.

Derby-Trial: Nur Soul Train zu stark: Podiumsplätze für Adrian und Only the Brave – ARD-Sportschau berichtet erneut

Bereits zum dritten Mal in Folge war der Galopprennsport am Sonntagabend in der ARD-Sportschau vertreten. Der knapp vierminütige Beitrag widmete sich neben historischen Aufnahmen und Hintergründen zum Galopprennsport dem RaceBets.de – Derby Trial Frühjahrspreis, Gr. 3. Nach Rubaiyat, Schwesterherz und No Limit Credit an den vergangenen beiden Wochenenden waren es hier die beiden Grewe-Schützlinge Adrian (Jockey: Andrasch Starke) und Only The Brave (Clement Lecoeuvre), die in der Reportage mit Hauptrollen versehen waren. Beide mussten sich in einem spannenden Schlussspurt nur dem von Andreas Wöhler ins Rennen geschickten Soul Train (Bauyrzhan Murzabayev) geschlagen geben und landeten auf den Plätzen 2 und 3. Hierauf angesprochen sagte Trainer Henk Grewe gegenüber Deutscher Galopp: „Das war von beiden gut. Adrian könnte noch der letzte Tick Kondition gefehlt haben. Beim nächsten Mal wird er einen Satz machen. Wir gehen in die Union oder ein Listenrennen. Mit Only the Brave würden wir gerne Frankreich ansteuern oder alternativ direkt ins Derby gehen.“

Hier geht es zum Beitrag der ARD-Sportschau: Video

ARD-Sportschau zu Gast in Köln-Weidenpesch

Sie ist mit ihrem Millionenpublikum nach wie vor eine Institution des deutschen (Sport-)Fernsehens und hat spätestens seit Addi Furler eine besondere Beziehung zum Galopprennsport. Umso erfreulicher war es, dass die ARD-Sportschau am vergangenen Sonntag nach langer Zeit mal wieder zu Besuch im Weidenpescher Park war. Das Resultat ist dieser schöne Beitrag rund um das Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen, Gr.3, mit Interviews von KRV-Präsident Eckhard Sauren, Trainer Henk Grewe und Jockey Andrasch Starke. Neben dem Sportschau-Team war auch eine Crew von RTL-West auf der Anlage, um über die Galopprennen zu berichten.

Nachbericht: No Limit Credit in einem spannenden Finale

No Limit Credit heißt die Siegerin im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gruppe 3, 27.500 Euro Preisgeld), dem ausschließlich dreijährigen Stuten vorbehaltenen Hauptereignis beim zweiten Saison-Renntag des Kölner Renn-Verein. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, fanden zwölf Prüfungen auf der Galopprennbahn Weidenpesch statt. Andreas Suborics (48) trainiert die Siegerin des Hauptrennens im Weidenpescher Park. Mit dem Franzosen Clement Lecoeuvre (22) setzte sich No Limit Credit nach 1.600 Metern mit einem Halsvorteil gegen Democracy (Lukas Delozier) und Vive en liberte (Adrie de Vries) durch.

„Das erklärte Ziel mit No Limit Credit sind die klassischen German 1000 Guineas in Düsseldorf. Mir ist heute ein Stein vom Herzen gefallen. Ich reite die Stute selbst in der Arbeit. Sie musste die guten Arbeitseindrücke erst einmal im Rennen umsetzen. Ich freue mich für unser gesamtes Team“, kommentierte Suborics.

Andreas Suborics trainiert 42 Pferde im Weidenpescher Park. Der gebürtige Wiener ist dreimaliger deutscher Jockey-Champion, zwei Mal Weltmeister im Rennsattel, feierte über 1.657 Siege als Jockey. Seit 2017 ist Andreas Suborics als Trainer in Köln tätig. Besitzer und Züchter von No Limit Credit ist das Gestüt Karlshof aus Gernsheim.

In weiteren Dreijährigen-Prüfungen empfahlen sich Palmita und Deia, jeweils unter Martin Seidl, beide für Trainer Markus Klug sowie Sunchyme mit Lukas Delozier im Sattel, (Trainer Peter Schiergen) für höherwertige Aufgaben.

Schnellster Senior im Marathon: Power Euro siegt für Darboven

In einem weiteren Höhepunkt des Tages, dem RaceBets.de – Steher Cup auf Listenniveau über die Marathon-Distanz von 3.000 Meter, gewann der achtjährige Galopper-Senior Power Euro unter Andrasch Starke vor Nikkei (Marco Casamento) und Ida Alata (Clement Lecoeuvre). Henk Grewe trainiert das Kultpferd im Weidenpescher Park für den Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven. Bis zur achten Prüfung, dem Marathon auf Listenlevel, waren Markus Klug und Karl Demme bei den Trainern sowie Maxim Pecheur und Martin Seidl bei den Reitern, mit je zwei Tagestreffern die erfolgreichsten Aktiven.

Power Euro (ganz links, geritten von Andrasch Starke) siegt im RaceBets.de – Steher Cup und beschert Trainer Henk Grewe den zweiten Listentreffer an diesem Wochenende

Durchgeführt wurde der Renntag erneut unter strengen Hygienevorschriften. Geschäftsführer Philipp Hein: „Auch diesmal haben wir das gesamte Rennbahngelände abgeriegelt. Nur akkreditierte, an den Prüfungen beteiligte Aktive hatten Zutritt. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an das Gestüt Schlenderhan für die langjährige Unterstützung des Top-Rennens richten“.

Nutzen Sie die letzte Möglichkeit auf einen Rennbahnbesuch in diesem Jahr und verbringen Sie mit uns ein paar unvergessliche Stunden zum Saisonausklang!