Umfangreiche Erneuerungsarbeiten erlebte die Kölner Galopprennbahn in den vergangenen acht Wochen. Mehr als 10.000 Kubikmeter Erdreich wurden auf der 1850 Meter langen „großen“ Sandtrainierbahn abgetragen, um anschließend die Fläche mit einer neuen Drainage sowie einer vollautomatischen Beregnungsanlage zu versehen. Dazu erläutert Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein: „Die Sanierung der Sandbahn ist eines der wichtigsten Projekte, die der Kölner Renn-Verein in den letzten 10 Jahren realisieren konnte. Die neuen Begebenheiten sind die Basis für einen weiterhin erfolgreichen Kölner Trainingsstandort, der in Zukunft wieder mehr als 400 Pferde in Training haben soll. Aktuell werden ca. 350 Vollblüter in Köln trainiert. Unser Dank gilt dem Beirat des Kölner Renn-Verein für die tatkräftige Unterstützung und der Firma Brieskorn, die für uns eine tolle Arbeit abliefert.“

 

Erneuerung der Rails und der Beregnung ein zusätzliches Plus

 

Neben den zwei neuen Bewässerungskreisläufen für Sand- und Grasgeläuf tragen vor allen Dingen die neuen Innen- und Außenrails als wichtiger Bestandteil zu den verbesserten Trainingsbedingungen bei.

 

Die Vorfreude auf die ersten Galopps auf dem neuen Untergrund ist bei den Kölner Trainern zu spüren. Championtrainer Peter Schiergen: „Wir freuen uns alle auf die neuen Trainingsbedingungen. Durch die neue Bahn wird sich Köln als bester Trainingsstandort in Deutschland weiterentwickeln.“ So sieht auch Kollege Andreas Suborics, der seit dem 1. Januar das Kölner Trainerteam verstärkt, die Erneuerungsarbeiten als eine wichtige Investition in die Zukunft der Kölner Galopprennbahn: „Ich freue mich schon auf die Fertigstellung der neuen Sandbahn, da es uns Trainern dann möglich ist, wetterunabhängig unsere Pferde optimal auf die Rennen vorzubereiten.“

 

Mit der Fertigstellung der neuen großen Sandtrainierbahn untermauert Köln seinen Status als führende Galoppzentrale in Deutschland. Am Ostermontag, 17. April, starten die Domstädter in ihre Jubiläumssaison  „120 Jahre Kölner Renn-Verein“ (13 Renntage) mit einer großen Eröffnungsveranstaltung.

 

FC Idol und Rennpferdebesitzer zum Torschützenkönig des Jahres gewählt

 

Marcel Risse hat es tatsächlich geschafft. Der Freistoßspezialist des 1.FC Köln hat die beliebteste Publikumswahl zum Tor des Jahres der ARD Sportschau für sich entschieden. Und dies mit seinem Derby-Sensationstor gegen Borussia Mönchengladbach und mit deutlichem Abstand. Mit gleich 2 Toren des Monats, Oktober und November, war Marcel Risse ins Rennen gegangen. Damit wurde erstmals wieder seit Pierre Littbarskis legendärem Dribbling 1985 gegen Werder Bremen ein Spieler des 1. FC Köln zum Torschützen des Jahres gewählt.

 

Und nicht nur das. Auch als Rennstallbesitzer hat Marcel Risse allen Grund zur Freude. Sein Hengst Weltmeister gewann im vergangenen September das mit 52.000 Euro dotierte Hannoveraner Auktionsrennen. Pünktlich zum Saisonauftakt der 120. Kölner Galoppsaison soll der Erfolgshengst am Ostermontag, 17. April mit guten Chancen in die Startboxen einrücken. Marcel Risse hat sein Kommen bereits zugesagt.